Stadt Lahr, Bürger, Familie, Generationen, Leben

Lahr ist Vielfalt im Quadrat

Die Weihnachtskarte des Oberbürgermeisters Markus Ibert zieren in diesem Jahr 16 Portraits von Menschen die auf ganz unterschiedliche Weise mit Lahr verbunden sind. Mit einem Klick auf das jeweilige Bild erhalten Sie die Geschichte hinter dem Portrait.

Janine San Millan ist Erzieherin und lebt in Ohlsbach. „Uns verbindet mit Lahr unser Hochzeitsfotograf, der aus Lahr kommt. Wir gehen sehr gerne zum Shoppen in diese tolle Stadt.“ Das gemeinsame Bild mit ihrem Sohn entstand bei einem Fotoshooting in Lahr.

Viele Kunden des Lahrer Wochenmarktes kennen Olga Lehmann. Als Krankenschwester zog sie im Jahr 2000 von Estland nach Lahr. Heute lebt und arbeitet sie in dem Familienbetrieb „Lehmann´s Bauernhof“ in Lahr. „Mir macht der Verkauf unserer Produkte auf dem Lahrer Wochenmarkt und in unserem Hofladen sehr viel Freude. Der Umgang mit den Kunden liegt mir sehr.“ Ihre Freizeit verbringt Olga Lehmann gerne mit ihrer Familie und Freunden. An Lahr schätzt sie besonders die Lebendigkeit der Stadt

Benjamin Bonk ist Lahrer und arbeitet bei den Bäderbetrieben in Lahr. „Ich bin in Lahr aufgewachsen, und fühle mich hier Zuhause. „Hier lebt meine Familie, meine Freunde und ich kann meinen Hobbys nachgehen.“ An seinem Arbeitsplatz schätzt er besonders die entspannte Atmosphäre. „Ich lebe und arbeite gerne in Lahr, weil es meine Heimat ist.“

Annika Spinner ist in Lahr geboren und aufgewachsen. Nach dem Wirtschaftsabitur folgten eine Juwelier-Ausbildung im Allgäu und eine Ausbildung als Gemmologin und Diamantexpertin in Idar-Oberstein. Nach dem zweijährigen Studium der Betriebswirtschaft in Stuttgart und der Stelle bei einem renommierten Juwelier in München kehrte sie mit großer Expertise zurück in das Lahrer Familienunternehmen. „Edelsteine und Diamanten begutachten zu können und zu sehen, welches Leben in ihnen steckt“, weckte bereits früh ihre Leidenschaft. Die Vielfalt und zugleich Einzigartigkeit von Edelsteinen fasziniert sie. Die Kombination aus persönlichem Kontakt zu Menschen und die Arbeit mit Edelsteinen ist für Annika Spinner ein Traumjob. „Ich lebe gerne in Lahr weil hier meine Wurzeln sind und alles was ich liebe.“

Berivan Khalaf ist Sozialberaterin bei der Stadt Lahr.

Leonardo Neusch-Frediani ist in Mailand/Italien geboren und hat dort seine ersten Lebensjahre verbracht. „1974 bin ich mit meiner Mutter, eine gebürtige Seelbacherin, nach Lahr gezogen.“ Nach dem Abitur am Max-Planck-Gymnasium studierte Neusch-Frediani an der Fachhochschule Offenburg technische Betriebswirtschaftslehre, um Anfang der 90er Jahre in der Immobilienbranche anzufangen und 1999 als Geschäftsführer der Joh. Neusch GmbH & Co. KG in Herbolzheim das Unternehmen zu leiten. Seit Gründung von Neusch-Frediani Immobilien widmet sich der Lahrer der Projektierung und Vermittlung von Immobilien. „Ich liebe die Abwechslung und den Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen. In Lahr bin ich schon lange angekommen und fühle mich rundherum wohl hier“, bilanziert der Immobilien Experte.

„Lahr ist meine Heimat geworden“, berichtet Sugirtha Navarathinam, die seit 1996 in Lahr lebt. Geboren wurde sie in Sri Lanka. In Deutschland hat sie eine Ausbildung als Pflegehelferin und Hauswirtschafterin gemacht und den Hauptschulabschluss nachgeholt. Sugirtha Navarathinam engagiert sich aktiv an den interkulturellen Tagen und dem Suppenfest in Lahr. „In meiner Freizeit koche ich gerne verschiedene Gerichte und lade Freunde zum Essen ein.“ Die Zutaten baut sie selbst in einer Gartenparzelle im interkulturellen Garten an. Mittlerweile ist sie gut vernetzt in Lahr und hat viele nette Menschen hier kennen gelernt. An Lahr schätzt sie besonders die kurzen Wege zwischen Arbeit und Freizeit.

Sila-Asena Öztürk ist in Lahr geboren und zählt landesweit zu den besten Gymnastinnen. Im vergangenen Jahr brachte sie von den baden-württembergischen Meisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Meersburg gleich vier Titel nach Hause und wurde Landesmeisterin in ihrer Altersklasse. Die junge Lahrerin lebt und liebt ihren Sport. Durch die rhythmische Sportgymnastik beim TV Lahr hat sie schon früh Selbständigkeit, Disziplin, körperliche Fitness und Koordination gelernt. „Ich lebe gerne in Lahr, weil ich hier alles habe was ich brauche: Meine Familie, Freunde und mein Sport. Lahr liegt sehr zentral finde ich. Man kann nach Freiburg oder Offenburg und auch Straßburg ist nicht weit. Und der Schwarzwald bietet auch viele Ausflugsziele.“

Kufan Kamal Sleiman lebt seit vier Jahren in Lahr. „Ich schätze die tollen Menschen die hier leben und dass auch meine Eltern hier sind.“ Der gebürtige Iraker ist seit fünf Jahren in Deutschland. Im Irak besuchte er bis zur 11. Klasse das Gymnasium. Jetzt ist er im dritten Lehrjahr als Kaufmann im Einzelhandel. Bei seiner Arbeit in einer Tankstelle gefällt ihm besonders der Kontakt zu vielen Menschen. „Große Freude bereitet mir die ehrenamtliche Arbeit als Dolmetscher. Es ist schön, Menschen zu helfen, die Unterstützung brauchen und ich weiß davon gibt es viele.“ Er ist sich sicher, seine Dienste als Dolmetscher wird er sein Leben lang Menschen, die Hilfe benötigen, anbieten

Ann-Kathrin Schmider vom Mattenhof in Zell am Harmersbach fährt seit zwei Jahren jeden Dienstag und Samstag nach Lahr auf den Wochenmarkt. Dort bietet sie ihre hofeigenen Produkte, wie Holzofenbrot, Eier aus dem Hühnermobil und selbst hergestellte Nudeln an. Ann-Kathrin Schmider arbeitet in dritter Generation, gemeinsam mit ihrem Bruder, im elterlichen Familienbetrieb mit Vieh-, Land- und Forstwirtschaft. Nach dem Abitur studierte Sie Agrarwissenschaft in Stuttgart. „Mit Lahr verbindet mich der schöne Wochenmarkt mit seiner gemütlichen Atmosphäre, aber auch die Chrysanthema und der kleine Weihnachtsmarkt, den ich besuche, seit ich klein bin“. Neben der historischen Altstadt, die sie gerne zum Einkaufen nutzt, schätzt sie am Wochenmarkt die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und die Gespräche am Stand. „Das Besondere an meiner Arbeit als Landwirtin ist, dass ich meinen Alltag selbst gestalten kann, mein eigener Chef bin, Verantwortung übernehmen kann und sehr viel Kreativität beweisen darf.“

Arie de Mik ist für viele Besucher des Lahrer Wochenmarktes ein bekanntes Gesicht. Vor rund 40 Jahren kam er aus Holland direkt nach Friesenheim. In seiner Bio-Gärtnerei am Ortsrand baut er frisches, saisonales Bio-Gemüse, wie Spitzpaprika, Möhren, Kartoffeln, Radicchio, Brokkoli, Kirschtomaten und Zuckermais an. Seit 1982 steht Arie de Mik in Lahr auf dem Wochenmarkt.

Millionen von Zuschauern haben in den vergangen Wochen den Auftritt von Hannah Wilhelm bei „The Voice of Germany“ verfolgt. Die sympathische, 23-Jährige Sängerin kommt aus Lahr und lebt heute in München, wo sie derzeit eine Gesangsausbildung auf der „Neuen Jazzschool“ absolviert. Ihre musikalischen Wurzeln gehen auf eine Schulband in Ettenheim zurück. Bereits mit 13 Jahren begeistert sie mit der Band „Gästezimmer“ im Lahrer Schlachthof das Publikum. Es folgen zahlreiche Konzerte in unterschiedlichen Formationen. Mit einer ausdrucksstarken, klaren Stimme und natürlicher Bühnenpräsenz beeindruckt Hannah Wilhelm bis heute Konzertbesucher immer wieder aufs Neue. Viel Glück Hannah!

Christa Metzger ist prägendes Gesicht der oberen Marktstraße und mittlerweile eine echte Lohrerin. „Ich lebe seit 1969 in Lahr und viele Menschen, die Kinder haben, kennen mein Geschäft in der Marktstraße“, erklärt die gelernte Einzelhändlerin. Haupt-Bucherer zählt mit über 180 Jahren zu den ältesten Spielwarengeschäften in Deutschland. „Es macht mich glücklich, wenn ich mich in meine Kunden hineinversetzen und deren Wünsche erfüllen kann.“ Kundinnen und Kunden sollen sich in dem Geschäft aufgehoben und wohl fühlen. Mit viel Gemeinschaftssinn engagiert sie sich bei den Frauen der Werbegemeinschaft und organisiert mit viel Enthusiasmus das jährliche Kinderfest in der Lahrer Innenstadt. Lahr bedeutet ihr viel: „Lahr ist meine Heimat!“

Humberto Ovalle ist seit 2014 Geschäftsführer des Café 1a in der Schlosserstraße. Der gebürtige Peruaner wohnt in Freiburg. Für Ovalle ist Lahr nicht nur sein beruflicher Mittelpunkt, hier hat er auch gute Freunde, die hier leben. Mit 26 Jahren verließ er Peru und ist als Musiker nach Deutschland gekommen. „Ich genieße den Kontakt mit meinen Kunden im Café.“ Die Liebe zur Gastronomie hat er aus Peru mitgebracht. Sie prägt die gemütliche Atmosphäre im Café 1a, in dem er selbst gefertigte Kuchen, Brotaufstriche, Suppen und Desserts anbietet

Lilli Maier besuchte im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihrer begeisterten Familie die Chrysanthema

Daniel Fehrenbacher führt mit viel Leidenschaft und handwerklicher Perfektion das Hotel Restaurant Adler in Reichenbach. „Ich fühle mich Lahr und insbesondere mit dem Ortsteil Reichenbach sehr verbunden.“ In langer Familientradition hält der Küchenmeister die Fahne der gehobenen Gastronomie in Lahr hoch und arbeitet an deren soliden Fortbestand. Der vielfach ausgezeichnete Küchenchef hat lange Erfahrung in den großen Küchen Europas gesammelt. Nach 10 Jahren Wanderschaft stieg er 2006 in den elterlichen Betrieb in Lahr-Reichenbach ein und hat den Familienbetrieb seit 2019 mit seiner Frau Kerstin übernommen. „Wir legen Wert darauf, unsere Gäste und auch die Gäste der Stadt Lahr mit unserer Küche glücklich zu machen und unvergessliche kulinarische Erlebnisse zu schaffen. Seit 30 Jahren erhalten wir mit dem Restaurant Adler einen Michelinstern“, bilanziert Daniel Fehrenbacher. Als begeisterter Jäger versorgt er sein Restaurant selbst mit Wild, direkt aus dem Lahrer Stadtwald. „Ich lebe und arbeite gerne hier, weil Lahr mit seinen Stadtteilen einer der lebenswertesten Orte im Drei- Ländereck ist.“

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