Stadt Lahr, Menschen, Kulturen, Generationen

Angebote + Projekte

Seit der Eröffnung des Begegnungshauses im Jahr 2010 hat sich einiges getan. Neben den vielfältigen regelmäßigen Angeboten werden unterschiedliche Projekte von den Mitarbeitern des Begegnungshauses koordiniert.

Die Angebotspalette reicht von Angeboten in den Bereichen bürgerschaftliches Engagement, Alter und Pflege, Integration und Bildung sowie haushaltsnahe Dienstleistungen über Aktivitäten in den Bereichen (Inter-)kulturelles, Familie, Gesundheit, Selbsthilfe und Kreatives bis hin zu Ausstellungen und Festen.


Neben den regelmäßigen Angeboten werden auch unterschiedliche Projekte von den Mitarbeitern des Begegnungshauses koordiniert.

Ansprechpartnerin:
Charlotte Wolff, Tel. 07821 / 327 1144

 

Angebote

Zur Vorbereitung auf den Deutschkurs und Unterstützung bei der Alphabetisierung.

für Migrant*innen . Eine Kooperation mit dem Freundeskreis Flüchtlinge Lahr.

für Menschen die (noch) nicht mit der deutschen Schrift vertraut sind.

für arabischsprachige Kinder ab 10 Jahren. Eine Kooperation mit dem Verein Lahrer Kulturen e.V. Kosten: 10€ pro Monat.

Unter dem Motto "Komm tanzend ins Gespräch!" sind alle tanz- und bewegungsinteressierten Menschen eingeladen, für sich selbst und in der Gruppe zu tanzen. Vorkenntnisse sind hierbei nicht erforderlich. Eine Kooperation mit Phoebe Wacker von "Eigentanz" und dem und dem Bürgerzentrum im Bürgerpark.

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sind eingeladen, sich bei Tee, Kaffee und Gebäck kennen zu lernen und auszutauschen. Eine Kooperation mit der Diakonie und dem Freundeskreis Flüchtlinge Lahr.

Kreative Menschen treffen sich zum Stricken, Häkeln, Basteln und Nähen, und Neue-Kontakte-Knüpfen.

Einmal im Monat treffen sich Literaturbegeisterte im Begegnungshaus, um das Leben und die Werke zumeist ostdeutscher Literat*innen kennen zu lernen und zu diskutieren.

Es wird Unterstützung bei allen Tätigkeiten angeboten, die am PC erledigt werden müssen, insbesondere bei der Arbeit mit Office-Programmen (Word,PowerPoint,Excel).

Gemeinsam spielen, singen, malen, neue Kontakte knüpfen, und sich mit anderen Eltern austauschen.

Deutsch sprechen in lockerer Atmosphäre über unterschiedliche Themen.

Kurdischsprachige Bürger*innen erhalten Rat und Unterstützung, sich im weitverzweigten sozialen Netz zurechtzufinden. Gemeinsam wird überlegt, wo Lösungsansätze zu finden sind und welche Ansprechpartner oder Fachdienste im Einzelfall konkrete Hilfe leisten können.

Gespräch und Erfahrungsaustausch unter Betroffenen. Eine Kooperation mit der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppe Ortenau.

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund sind eingeladen, sich in gemütlicher Atmosphäre kennen zu lernen und auszutauschen. Eine Kooperation mit der Diakonie und dem Sozialdienst des Landratsamts.

Projekte

Ein Neubeginn in einer zunächst noch fremden Stadt ist nicht immer einfach, insbesondere wenn einem das Land, die Umgebung und die Sprache nicht vertraut sind. Im Projekt Lahrer Integrationstandem werden Einzelkontakte zwischen Migrantinnen und Migranten sowie Ehrenamtlichen vermittelt. Hierbei steht die Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache im Vordergrund und kann um Unterstützung bei der beruflichen Orientierung sowie in Alltagsfragen – beispielsweise dem Umgang mit Behörden und Ämtern – ergänzt werden.

FamTische öffnen Horizonte und schaffen Begegnung durch spannende Themen und Austausch bei Eltern zu Hause! Das Elternbildungsprojekt „FamTische – Familien im Gespräch“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Lahr (Amt für Soziales, Schulen und Sport) und der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Ortenaukreises in Lahr. Eine Gastgeberin oder ein Gastgeber lädt fünf bis sieben Gäste zu sich nach Hause ein. Ein Moderator oder eine Moderatorin regt einleitend mittels eines Filmausschnitts ein ausgewähltes Thema an und leitet die Gesprächsrunden. Hierfür werden die Moderatoren geschult und begleitet. Die Moderatorinnengruppe setzt sich aktuell aus Frauen zusammen, die aus dem Irak, aus Russland, der Türkei, Argentinien, Ägypten und Deutschland stammen. So erreicht das Projekt viele unterschiedliche Familien.

Der ehrenamtliche Dolmetscherpool wurde eingerichtet, um Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und Sprachbarrieren in Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, Behörden, beim Arzt oder im Krankenhaus zu überwinden. Für alle, die nicht oder nur wenig Deutsch sprechen, sind Dolmetscher eine wichtige Unterstützung, um sich beispielsweise im Interesse ihrer Kinder einzubringen, Beratungsgespräche in Anspruch zu nehmen, oder allgemeine Hilfestellungen zu erhalten. Für die jeweilige Einrichtung sind Dolmetscher notwendig, um die Beratungsqualität zu steigern. Aktuell stehen folgende Sprachen zur Verfügung: Albanisch, Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch, Kurdisch, Libanesisch, Polnisch, Punjabi, Russisch, Rumänisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch und Urdu.

Träger des bundesweiten Gesundheitsprojekts „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ ist das Ethno-Medizinische Zentrum e.V., das sich für die gesundheitliche Chancen-gleichheit von Migrantinnen und Migranten einsetzt. Unter anderem werden hierzu engagierte und bereits gut integrierte Migranten zu interkulturellen Gesundheitsmediatoren ausgebildet, deren Aufgabe es ist, muttersprachlich und kultursensibel Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen zu vermitteln. Die kurdisch-stämmige Lahrerin Sonya Shamsani hat diese Ausbildung absolviert und bietet kostenlose Informationsveranstaltungen auf Deutsch und Kurdisch (Kurmandschi) zu den folgenden Themen an: das deutsche Gesundheitssystem, Impfschutz, Familienplanung und Schwangerschaft, Kindergesundheit und Unfallprävention sowie seelische Gesundheit.

Du hast Spaß am Umgang mit Kindern und möchtest deshalb Babysitter werden? Dann bist du bei uns richtig. Der Babysitterkurs „Fit fürs Babysitting“ ist ein Angebot des Deutschen Roten Kreuzes / KV Lahr in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus und der Jugendbegegnungsstätte Schlachthof der Stadt Lahr. Die Kurse richten sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren, die gerne gut vorbereitet als Babysitter tätig sein wollen. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer*innen einen "Babysitterpass" und werden bei Bedarf über die Taschengeldbörse vermittelt. Sie brauchen mal wieder Zeit für sich, um Kraft zu tanken? Sie müssen einen Termin wahrnehmen, zu dem Ihr Kind nicht mitkann? Dann sind Sie bei der Taschengeldbörse richtig. Wir vermitteln geschulte Babysitter im Alter von 14 bis 17 Jahren, um Sie in der Kinderbetreuung zu entlasten.

Die Taschengeldbörse ist ein vom Lahrer Jugendgemeinderat initiiertes Projekt, das im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde. Inzwischen handelt es sich um es ein gemeinsames Angebot der Jugendbegegnungsstätte Schlachthof – Jugend und Kultur und des Mehrgenerationenhauses Lahr. Die Angebote der Taschengeldbörse bieten Menschen in allen Lebenslagen – im Alter, im Berufsleben oder in der Familie – Unterstützung bei einfachen Tätigkeiten und ermöglichen gleichzeitig Kontakt zu jungen Menschen. Für die Jugendlichen sind sie wiederum eine Gelegenheit zum sozialen Lernen sowie zur Aufbesserung des Taschengelds. Taschengeldjobs sind einfache Tätigkeiten, die keine besondere Qualifikation erfordern und einen klaren zeitlichen Rahmen haben. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren freuen sich über das Extra-Taschengeld, über sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, und über die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und Kontakte zu Menschen anderer Generationen zu knüpfen.