07.05.2025 - Kunst in die Stadt! mit „neodadaistischen Skulpturenkriegern“
Menno Fahl zeigt signalhafte Gestalten
Menno Fahl mit Große Diva
Quelle: Stadt Lahr
Dem ein oder anderen aufmerksamen Lahrer Kunstliebhaber mögen sie noch bekannt vorkommen – die signalhaften Gestalten des Malers und Bildhauers Menno Fahl.
Der in Berlin und Schleswig-Holstein lebende Künstler stellte nämlich bereits im Jahr 2009 einige seiner Werke in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus aus. Ab Samstag 10. Mai sind an selbem Ort, aber dieses Mal zusätzlich auch in der Lahrer Innenstadt, weitere seiner typischen Werke aus ausgedienten Materialien wie Holzstücken, Schrauben, Betonbruchstücken, Zeitungsausrissen und Metallsieben zu sehen. Diese „neodadaistischen Skulpturenkrieger“, die Menno Fahl mit kräftigen Farben koloriert, werden im öffentlichen Raum bis Sonntag, 14. September, zu sehen sein. Jene in der Städtischen Galerie bis Sonntag, 16. Juni. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 10. Mai um 11 Uhr in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus. Es begrüßt der Erste Bürgermeister der Stadt Lahr, Guido Schöneboom. Der bekannte Kabarettist Matthias Deutschmann hält die Einführung nach Textvorlage von Dr. Antje Lechleiter. Im Anschluss führt Menno Fahl zusammen mit Mathias Deutschmann zu seinen Werken in der Innenstadt.
Der Lahrer Bildhauer Kurt Hockenjos bietet zusätzlich folgende kostenlose Führungen an: Feierabendführung am Donnerstag, 22. Mai um 16:30 Uhr und Sonntagsführung am Sonntag, 25. Mai, 15 Uhr. Treffpunkt ist jeweils in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus. Dies eist leider nicht barrierefrei.
Fritz Jakobi bezeichnete Fahls Werke einst als „ausdrucksstarke, signalhafte Gestaltzeichen zwischen Phantasie und Realität – eine burlesk-suggestive Figurenwelt". Menno Fahl (*1967) studierte Malerei in Kiel, bevor er 1994 ein Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Lothar Fischer begann.
Mit der Reihe „Kunst in die Stadt!“ ermöglicht LahrKultur seit dem Jahr 2000 jedes Jahr über die Sommermonate ungewohnte Blicke auf die gewohnten Stadtansichten. Aufgrund der städtischen Haushaltslage findet die Reihe zunächst nur noch im zweijährlichen Rhythmus statt.