07.10.2020 - Johanna Benz absolviert ein FSJ beim Mehrgenerationenhaus Lahr
Mehrgenerationenhaus: 170 Ehrenamtliche
Johanna Benz
Quelle: privat
Das Mehrgenerationenhaus Lahr bietet viele Möglichkeiten der generationsübergreifenden Begegnung, Bildung, Information und des bürgerschaftlichen Engagements.
Ohne den Einsatz der mehr als 170 ehrenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich zum Teil täglich in den verschiedenen Projekten engagieren, wäre diese Fülle an Angeboten nicht möglich. Eine Möglichkeit sich sozial zu engagieren und sich beruflich zu orientieren, ist das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ).
Seit September absolviert Johanna Benz ein FSJ im Mehrgenerationenhaus Lahr mit den beiden Standorten, dem Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle und dem Begegnungshaus am Urteilsplatz. Die 18-Jährige, die im Juli ihr Abitur am Lahrer Max-Planck-Gymnasium abgeschlossen hat, sieht das Jahr im Mehrgenerationenhaus als Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren. Ihre Aufgaben reichen von administrativen Tätigkeiten über Mitwirkung bei Bildungs- und Freizeitangeboten für Senioren bis hin zur Mitarbeit bei der Organisation des Repair-Cafes, das einmal im Monat stattfindet. Corona-bedingt sind einige Angebote momentan allerdings ausgesetzt oder nur mit begrenzter Teilnehmeranzahl möglich. Das führt im Hintergrund zu Mehrarbeit, da deutlich mehr Absprachen zu treffen zu sind, um möglichst viele Angebote unter Einhaltung des Hygienekonzepts durchführen zu können.
Ein Schwerpunkt der Tätigkeit von Johanna Benz liegt in der Stadtmühle in der Unterstützung beim Umgang mit dem Smartphone. Wer Bedarf an Smartphone- Nachhilfe hat, kann gerne unter Telefon 07821/21787 einen individuellen und kostenlosen Termin vereinbaren. Im Begegnungshaus ist sie unter anderem in der Vermittlung ehrenamtlicher Dolmetscherinnen und Dolmetscher und in der Organisation der Deutschkurse tätig.
Das Mehrgenerationenhaus Lahr wurde im Jahr 2012 ins Leben gerufen und besteht aus zwei Einrichtungen an zwei Standorten, das Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle, das vor über 40 Jahren als „Seniorentreff bei der Stadtmühle“ eröffnet wurde, und das Begegnungshaus im Stiftsschaffneigebäude am Urteilsplatz, das es seit 2010 gibt. Eine tragende Säule für die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts ist die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Bedürfnisse der Besucher ebenso im Blick haben wie die sich verändernden Rahmenbedingungen. Dass das Programm der beiden Mehrgenerationenhaus-Standorte sehr gut angenommen wird, liegt auch an der familiären Atmosphäre, an der die Ehrenamtlichen großen Anteil haben.