31.01.2020 - Lahrer Bau- und Gartenbetrieb ist umweltfreundlich unterwegs
BGL unter Strom: Die E-Mobil Flotte wächst weiter
BGL Fuhrparkleiter Patrick Obergföll, Oberbürgermeister Markus Ibert und BGL-Leiter Herbert Schneider mit der E-Mobil Flotte
Quelle: Stadt Lahr
Der neueste „Stromer“ im Fuhrpark des BGL ist ein E-Scooter. Er wurde diese Woche für die Stadtreinigung in Dienst genommen. Hauptsächlich werden Fußgängerzone und Innenstadt damit befahren. Der E-Scooter befindet sich in guter Gesellschaft: Aktuell sind außerdem ein Lastenfahrrad, ein E- Bike, ein E-Dreirad mit Pritsche, zwei E-VW Up und zwei Goupil Pritschenfahrzeuge im Einsatz.
„Das Lastenfahrrad und das E-Bike nutzen wir für Dienstfahrten“, erklärt Herbert Schneider, Leiter des BGL, „Das E-Dreirad mit Pritsche wird auf dem Friedhof eingesetzt und für die Handreinigung im Stadtgebiet. Mit dem VW Up sind die Bereichsleiter auf Dienstfahrten unterwegs und die beiden Pritschenfahrzeuge nutzen wird im Stadtpark und als Giesfahrzeug in der Innenstadt.“ Neben den E- Fahrzeugen ist seit Jahren auch eine stetig wachsende Zahl an Akku-Geräten wie zum Beispiel Heckenscheren, Laubbläser und Kettensägen in Gebrauch.
„Bei der Stadtverwaltung und in den Eigenbetrieben werden wir in allen Bereichen das Thema Umweltverträglichkeit im Fokus behalten. Neuanschaffungen von Fahrzeugen und Arbeitsgeräten werden immer auch unter diesem Gesichtspunkt beurteilt. Gerade beim BGL mit den innerstädtischen Einsatzbereichen sind Elektrofahrzeuge eine gute Wahl“, sagt Oberbürgermeister Markus Ibert.
Als vor einigen Jahren im Rahmen einer Weihnachtsaktion ein elektrisch betriebener Club Car beschafft wurde, um damit Besucher des Bergfriedhofs zu den Grabstätten zu fahren, war das Thema E-Fahrzeuge noch lange nicht so im allgemeinen Bewusstsein wie heute. Die Erfahrungen, die die Stadtverwaltung damit gesammelt hat, sind durchweg positiv. „Ein großer Vorteil ist hier das fast geräuschlose Fahren“, weiß Herbert Schneider, „So können wir Trauergäste auch im Rahmen von Beerdigungen zur Grabstätte bringen, ohne die Veranstaltung zu stören.“
Seit drei Jahren wird nun bei der Fahrzeugbeschaffung immer geprüft, ob für den geplanten Einsatz auch ein E-Fahrzeug als sinnvolle Alternative beschafft werden kann. „Hauptproblem oder sagen wir die größten Einschränkungen stellen dabei leider immer noch Akkukapazität und Ladedauer dar“, erklärt Schneider. Auch überall wo große Lasten bewegt werden müssen, gibt es noch starke Einschränkungen und auch für den Winterdienst sind E-Fahrzeug noch nicht einsetzbar. Die Bandbreite der Fahrzeuge und Geräte wächst jedoch stetig. Sicher wird sich die E-Mobil-Flotte des BGL in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Vor allem im innerstätischen Bereich soll weiter nachgerüstet werden. Dabei geht es neben den eingesparten Luftemissionen hier auch um das Thema Lärm. Auch deshalb gibt es nun den neuen E-Scooter, mit dem die BGL Mitarbeiter flexibel, schnell und leise in der Stadt unterwegs sein können.