19.03.2026 - Baugenehmigung liegt vor - Würdiger Ort des Abschieds
Alles im Zeitplan: Lahrer Krematorium bereit für Spatenstich
Visualisierung des neuen Krematoriums auf dem Lahrer Bergfriedhof
Quelle: Stadt Lahr
Beim neuen Lahrer Krematorium auf dem Lahrer Bergfriedhof läuft alles nach Plan. Die Baugenehmigung liegt vor, die Bauphase kann beginnen. Der Spatenstich für den Beginn der Arbeiten ist im April. Dem planmäßigen Betriebsstart im Oktober 2027 steht somit nichts im Wege.
Das neue Krematorium wird von der Krematorium Stadt Lahr GmbH gebaut und anschließend auch betrieben.
In den letzten Wochen wurde gemeinsam mit dem Ofenbauer, dem Statiker, dem Architekten und der Leitung der GmbH die Arbeiten geplant und die Ausschreibung vorbereitet. Direkt nach dem Spatenstich geht es los.
Der Friedhofsbetrieb wird hierbei nicht beeinträchtigt.
„Der Standort des Krematoriums am Bergfriedhof in Lahr hat sich über viele Jahre hinweg als würdevoller, funktionaler und gut erreichbarer Ort bewährt. Die Einbettung des Krematoriums in die gewachsene Friedhofsanlage am Fuße des Schutterlindenbergs schafft eine besondere Atmosphäre der Ruhe und des Gedenkens, die für Angehörige in Zeiten der Trauer von großer Bedeutung ist“, so Bürgermeister Tilman Petters.
Das Krematorium fügt sich am Bergfriedhof harmonisch in die umgebende Natur und die denkmalgeschützte Bebauung ein. Die Lage verbindet Funktionalität mit landschaftlicher Qualität und schafft einen Ort, der Trauer, Erinnerung, Tradition und Natur in besonderer Weise miteinander verbindet. Anfängliche Überlegungen den Neubau in einem Lahrer Gewerbegebiet oder auf dem ehemaligen Flugplatzareal zu realisieren hat die Stadt Lahr schnell verworfen.
Das neue Krematorium
Das neue Krematorium wird dem neuesten Stand der Technik entsprechen und damit hohe Umweltstandards erfüllen. Das Angebot für Trauernde verbessert sich außerdem deutlich. Das Krematorium bietet würdigere Abschiedsmöglichkeiten für Angehörige. Auch die Begleitung der Kremation wird für den engsten Kreis der Trauernden möglich sein, wie auch eine direkte anschließende Beisetzung der Urne. Geplant sind zusätzliche Angebote wie die Möglichkeit des Verabschiedens außerhalb der bisherigen Zeiten sowie die Einrichtung eines Trauercafés. Dieser Ort wird Raum für einen würdevollen und ruhigen Abschied bieten und darüber hinaus für Veranstaltungen rund um die Themen Tod, Abschied, Trauer und Leben offenstehen.