14.07.2025 - Oberbürgermeister Markus Ibert besucht die WELTER zahnrad GmbH
Verzahnungen und Antriebssysteme aus Lahr
Oberbürgermeister Markus Ibert (Dritter von links) mit Kevin Klassen, Zerspanungsmechaniker, Dominik Kleinsorgen, Leiter CAD/CAM-Programmierung, Alexander Strecker, Teamleiter Freiformfräsen, und Ingo Kluge, Geschäftsführer der WELTER zahnrad GmbH.
Quelle: Stadt Lahr
Oberbürgermeister Markus Ibert hat gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Robin Derdau die Firma WELTER zahnrad GmbH im Industriegebiet West in Lahr besucht.
Das 1946 von Richard Welter gegründete Unternehmen beschäftigt in Lahr rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehrere Auszubildende. Gefertigt wird in Lahr sowie beim Tochterunternehmen Spirotec S.A.R.L. im elsässischen Valff. Die WELTER zahnrad GmbH ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Lahrer mittelständischer Industrieunternehmen (ALMI). Geschäftsführer der Firma ist Ingo Kluge.
Die Zahnradfertigung der WELTER zahnrad GmbH ist auf die Herstellung von Einzelteilen sowie kleine und mittlere Serien spezialisiert. Die Firma gilt als führender Hersteller von Kegelrädern bis drei Meter Durchmesser sowie Stirnrädern, Hohlrädern, Schnecken und Schneckenrädern, Verzahnungskupplungen und sonstigen verzahnten Teilen. Mit mehreren CNC-Maschinen werden in Lahr Zahnräder gefräst. Die Verzahnungen und Antriebssysteme der WELTER zahnrad GmbH sind weltweit im Einsatz – zu den Feldern zählen Straßenbahnantriebe, Bahntechnik, Schiffbau, Zementindustrie, Bergbau und Fördertechnik, Energietechnik, Stahlanlagenbau, Pressen, Werkzeugmaschinen, Seilbahnen, Motorsport, Luftfahrttechnik, Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen und Zahnradpumpen.
„Die WELTER zahnrad GmbH zeigt beispielhaft, wie ein Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in innovative Technologie verbessert. Mit ihrer Leistungsfähigkeit und Attraktivität ist sie ein wichtiger Bestandteil im gut und breit aufgestellten Branchenmix der Wirtschaft am Standort Lahr", bilanziert Markus Ibert. Von der Fertigungskapazität zeigte er sich ebenso beeindruckt wie von einem neuen Roboter, der das Dreh-Fräszentrum mit bis zu 165 Kilogramm schweren Rohlingen bestückt, die bearbeiteten Produkte entnimmt und diese auf eine Palette setzt. Außerdem besichtigte er die Qualitätskontrolle, die kontinuierlich etwa durch 3D-Messungen die Qualität der Erzeugnisse prüft.