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10.06.2022 - Doppelspitze der Wirtschaftsregion Ortenau aus Lahr Standortmarketing, Innovationen und Start-ups im Fokus

Markus Ibert (rechts), Oberbürgermeister der Stadt Lahr und Brigitta Schrempp, Geschäftsführerin schrempp edv sind die neue Spitze der WRO
Markus Ibert, Oberbürgermeister der Stadt Lahr und Brigitta Schrempp, Geschäftsführerin schrempp edv sind die neue Spitze der WRO
Quelle: WRO
Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO). Brigitta Schrempp übernimmt den Vorsitz des WRO-Wirtschaftsbeirats.

Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert hat für die kommenden beiden Jahre den Aufsichtsratsvorsitz der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) übernommen.

 

Als neuer Aufsichtsratsvorsitzender will Ibert an die Ergebnisse des WRO-Strategieprozesses aus dem vergangenen Jahr anknüpfen. Diesem zufolge wird sich die WRO zunächst auf zwei Themenfelder fokussieren: Standortmarketing sowie Innovation und Start-ups.

 

„Viele Aufgabengebiete der WRO haben heute internationalen Charakter: Investorinnen und Investoren betreuen, Fachkräfte gewinnen und für unsere Ortenauer Unternehmen den Zugang zu den Märkten in aller Welt verbessern“, führt Ibert aus. „Die Wirtschaftsförderung der Ortenau braucht deshalb für ihr Standortmarketing eine international verständliche Marke.“ Über deren Namen und die Wort-Bild-Marke werden der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der WRO in den kommenden Sitzungen entscheiden.

 

Ein wichtiges Resultat des Strategieprozesses zur Förderung von Innovation und Start-ups ist der Aufbau eines zweiten Innovations- und Gründerzentrums. „Das neue Zentrum erhält auf dem startkLahr-Areal am Lahrer Flugplatz einen idealen Standort. Es wird sich vor allem an Industriebetriebe sowie an Gründerinnen und Gründer mit Ideen im technisch-industriellen Umfeld wenden“, sagt Ibert. Ein weiteres Innovations- und Gründerzentrum befindet sich bereits in Offenburg.

 

Darüber hinaus möchte Ibert mit der WRO weitere Zukunftsthemen in den Blick nehmen. So gilt es nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine und des weltweiten Klimawandels, eine nachhaltige Energieversorgung für die Region sicherzustellen. Außerdem soll sich die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen ebenso intensivieren wie der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft.

 

„Wir sind motiviert, die wertvollen Ergebnisse des Strategieprozesses umzusetzen und die Attraktivität unseres Standorts weiter zu erhöhen – ob für etablierte Unternehmen aus der Ortenau, für Start-ups oder für Investorinnen und Investoren von außerhalb der Region“, sagt Markus Ibert. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die Aufgabe, in den nächsten beiden Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender das große wirtschaftliche Potenzial in der Ortenau gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern in der WRO weiterzuentwickeln.“

 

Für seine Vorhaben hat Ibert die volle Unterstützung des Vorstands des WRO-Wirtschaftsbeirates, dessen Vorsitz Brigitta Schrempp, Geschäftsführerin der schrempp edv, Ende letztes Jahres übernommen hat. „Der Vorstand ist mit der neuen markenstrategischen Ausrichtung der WRO einstimmig einverstanden. Besonders jetzt, wenn wir uns immer mehr auf den internationalen Sektor bewegen müssen, sehen wir die Notwendigkeit das Wording so hinzubringen, das man uns versteht wo wir sind und was wir als Netzwerk machen. Deshalb ist es wichtig und richtig diesen Weg zur neuen Marke zu gehen und unsere schöne Ortenau nach außen sichtbarer zu machen“, so Schrempp.  

 

Auch was die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Unternehmen angeht, sind die beiden Vorsitzenden völlig einer Meinung. „Die Vernetzung innerhalb des WRO-Netzwerks ist einzigartig und sehr wertvoll. Das haben auch die Ergebnissen aus den Umfragen zur strategischen Neuausrichtung bestätigt. Veranstaltungen und Austausch im Netzwerk zwischen Unternehmen und Kommunalpolitik sind der Grundstock unserer Organisation. Das ist ausgesprochen wichtig für den Ausbau des Verständnisses zwischen Kommunalpolitik und regionaler Wirtschaft und machen die Wege deutlich kürzer und einfacher“, führt Schrempp aus. In ihrer ebenfalls zweijährigen Amtszeit möchte sich die Geschäftsführerin aus Lahr den vielfältigen Aspekten des Dialogs innerhalb des Netzwerks aber auch mit außenstehenden Akteuren intensiv zuwenden.