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05.07.2023 - 24-stündiger Hackathon zur Gestaltung Lahrer Plätze Nachts im Museum

Plakat Hackathon
Beim Hackathon geht es um kreative Teamarbeit
Quelle: Daniel Autenrieth
Wie können die Plätze in Lahr in coole, kreative Treffpunkte verwandelt werden, damit sie für Menschen aller Altersgruppen spannend und attraktiv sind? Diesem Thema widmet sich ein Hackathon, zu dem das Stadtmuseum Lahr am Donnerstag, 3. und Freitag, 4. August 2023, einlädt.

Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb einer vorgegebenen Dauer nützliche, kreative oder unterhaltsame Lösungen zur gegebenen Fragestellung zu finden. Kleine Teams - selbst zusammengestellt oder vor Ort zusammengesetzt - entwickeln gemeinsam Ideen und Lösungsansätze, ganz ohne Vorgaben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Eingeladen sind alle Menschen ab zwölf Jahren, die Zeit und Lust haben kreativ ans Werk zu gehen. Jugendliche unter 16 Jahren können mit ihren Eltern oder Lehrern antreten. Ideal sind Teams von bis zu fünf Personen, beispielsweise aus einer Schulklasse, aber auch Einzelpersonen können ein Team bilden.

Start ist am Donnerstag, 3. August 2023, um 15 Uhr, auf dem Museumsplatz. In den folgenden 24 Stunden erarbeiten die Teams eigenständig Ideen, kommen mit Experten aus der Stadt ins Gespräch und bereiten eine kurze Präsentation vor, die am Freitagnachmittag auf dem Museumsplatz präsentiert und prämiert wird. Und keine Sorge um das leibliche Wohl: Am Abend sorgt eine frische Lieferung Pizza dafür, dass alle mit Energie in die Nacht starten können.

Das Stadtmuseum ist die Basisstation. Hier haben alle Teams die Möglichkeit, sich einen Arbeitsplatz einzurichten, sich auszutauschen oder auszuruhen. Ziel ist es, so viel Zeit wie möglich zusammen zu verbringen. Für alle Nachteulen, die gerne durchmachen möchten, gibt es genügend Möglichkeiten zur Entspannung und bequeme Rückzugsorte für ein Nickerchen zwischendurch. Für Pausen gibt es einen eigenen Ruhebereich. Das Museum ist für die Teilnehmenden an beiden Tagen durchgehend geöffnet.

Begleitet wird der Hackathon in Planung und Umsetzung von Medienpädagoge Daniel Autenrieth und Prof. Dr. Stefanie Nickel von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Die Hackathon-Spezialisten
Daniel Autenrieth ist Informatiker und Medienpädagoge. Er berät Firmen und öffentliche Einrichtungen bei Vorhaben an den Schnittstellen von Bildung und Digitalisierung. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Medienbildung, Informatik und Kultureller Bildung mit einem besonderen Fokus auf Game-based Learning.

Prof. Dr. Stefanie Nickel vertritt derzeit den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft/ Grundschulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Ihr Schwerpunkt ist die Theorie-Praxis-Verknüpfung auf Basis von entdeckendem Lernen in offen gestalteten Lehr- und Lernsettings unter besonderer Berücksichtigung von Medien-, Demokratie- und kultureller Bildung.     

Informationen zum Hackathon gibt es im Stadtmuseum Lahr unter E-Mail: museum@lahr.de. Anmeldung unter www.stadtmuseum-lahr.de und unter www.unser-ferienprogramm.de/lahr.

 

Anhang: Weitere Infos:

FAQs

Was erwartet mich?

Es erwarten dich vor allem spannende Leute, mit denen du gemeinsam an Projekten arbeiten kannst. Gemeinsam mit anderen kannst du entweder deine eigenen Projektideen in der Gruppe weiterentwickeln oder bei den Projekten anderer mithelfen. Bei allem soll natürlich der Spaß nicht zu kurz kommen. Deswegen gibt es genug Gelegenheiten, die anderen Teilnehmenden kennenzulernen.

 

Werde ich im Museum übernachten?

Wenn du möchtest, ja! Stell dir vor, du und dein Team arbeiten die ganze Nacht durch und haben das Museum ganz für euch allein. Es wird eine einzigartige Erfahrung, genau wie in dem Film 'Nachts im Museum'. Und keine Sorge, es gibt genügend bequeme Rückzugsorte für ein Nickerchen zwischendurch.

 

Kann ich das überhaupt?

Ja, denn um mitzumachen, brauchst du kein Vorwissen, nur etwas Neugier und Interesse an gesellschaftlichen Fragen.

 

Was muss ich mitbringen?

Neugier und Zeit. Alles andere findest du vor Ort. Du darfst natürlich auch selbst etwas mitbringen, zum Beispiel etwas, das deine Fantasie beflügelt.

 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Alle Ideen werden im Foyer des Stadtmuseums präsentiert, so dass alle sie jederzeit kostenlos anschauen können. Wie genau und wie lange sie dort ausgestellt werden, das ist auch Teil des Hackathons.

 

Sind Hackerinnen und Hacker nicht böse?

Nein, das Bild, das Medien oft zeichnen, trifft, wenn überhaupt, nur auf einen sehr kleinen Teil zu. Der Begriff meint eigentlich einen kreativen und kritischen Umgang mit Technik und Problemen. Wir wollen daher gemeinsam (nicht nur technische) Systeme verstehen, auseinandernehmen und neu zusammensetzen und anpassen – das bedeutet für uns Hacken. Außerdem fühlen wir uns der Hacker:innenethik verpflichtet.