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08.09.2020 - Kleinskulpturen von Robert Schad ab 6. September in der Städtischen Galerie Lahr „Durch den Raum“

Einer der international renommiertesten Stahlbildhauer der Gegenwart Robert Schad, stellt aktuell im Rahmen der Reihe „Kunst in die Stadt!“ einige seiner großen Skulpturen in der Lahrer Innenstadt aus.

Vom 6. September 2020 bis 4. Oktober 2020 sind in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus eine Auswahl an Kleinskulpturen sowie Zeichnungen von Robert Schad zu besichtigen.

Die geltenden Abstandsregeln im Rahmend er Corona-Verordnung sind einzuhalten und es besteht Maskenpflicht im gesamten Gebäude. Die Ausstellung wird am 4. Oktober mit einer Finissage beendet.

 

Öffnungszeiten der Galerie

Sonntag, 6. September bis Sonntag, 4. Oktober 2020
Dienstag bis Sonntag: 16 bis 18 Uhr
Zusätzlich: Samstag und Sonntag: 10 bis 13 Uhr

Montag geschlossen

Sondertermine für Besuchergruppen sind bei frühzeitiger Anfrage in der Regel möglich.

 

Städtische Galerie Lahr

Alts Rathaus, Kaiserstr. 1

77933 Lahr

Telefon: 07821-95 02 10

Fax: 07821 – 91 07 54 51

E-Mail: kultour@lahr.de

 

Weitere Informationen zu Robert Schad:

„Jede Skulptur beginnt mit einer Notiz auf einem Zettel, die ich irgendwo unterwegs zeichne …“, so Robert Schad über seine Arbeitsweise.

Seine Skulpturen aus massivem Vierkantstahl vereinnahmen mal tänzerisch leicht, mal majestätisch gesetzt den umgebenden Raum. Die zersägten und zusammengeschweißten Bausstahlstäbe machen aus den Räumen gestaltete Orte. Inwieweit ihre Rhythmik auch Lahrs öffentliche Plätze und die im Dachgeschoss befindliche Städtische Galerie im Alten Rathaus zum Tanzen bringt, dürfen die Lahrerinnen und Lahrer am Ende selbst beantworten. „Mein Anspruch ist es, denjenigen, die der Skulptur begegnen, einen  Impuls zu geben, um sich auf die Reise in ihre ureigene Assoziationswelt aufzumachen,“ klärt Schad auf. „Meine Skulpturen sind meine Stellvertreter die in einen aktiven Dialog mit der Landschaft und der Architektur vor Ort treten.“

Der 66-jährige Bildhauer wurde in Ravensburg geboren, hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert und bereits in zahlreichen Städten Europas ausgestellt. Im Jahr 2016 stellte Schad in der Bretagne einen 300 km breiten Parcours mit 50 Werken auf die Beine. Im Folgejahr entstand ein Projekt an 20 Ausstellungsorten in Portugal und im Jahr 2018 ein grenzüberschreitendes Projekt mit den Städten Metz und Saarlouis. Im Jahr 2019 verwirklichte Schad in seiner Heimatregion Oberschwaben das Projekt „Von Ort zu Ort“ bei dem sich 60 Großskulpturen aus rostrotem Vierkantstahl an mehr als 30 Orten wie ein roter Faden durchs Land zogen.