30.04.2026 - Heidrun Hurst liest in Lahr aus ihrem Roman
Der Fluch einer Prophezeiung
Die Autorin Heidrun Hurst liest während „Orte für Worte“ in Lahr.
Quelle: Melanie Hurst
Während der Lahrer Literaturtage „Orte für Worte“ liest Heidrun Hurst am Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr in der Mediathek aus ihrem Buch „Die Tochter der Kelten“.
Heidrun Hurst führt dabei die Zuhörer durch das Leben der keltischen Fürstentochter Alenja, die sich als Frau in der Welt der Männer behauptet.
Die spannende aber auch düstere Geschichte spielt auf der Heuneburg bei Sigmaringen im Jahr 550 vor Christus. „Deine Tochter wird das Verlangen der Männer wecken, und Unrecht wird über jene hereinbrechen, die sie begehren.“ So lautet die Prophezeiung des Druiden Triquetos über die noch ungeborene Tochter des Fürsten Cedrych. Die unheilvolle Vorhersage treibt den Fürsten zum Äußersten: Er will das Kind töten lassen, sobald es geboren ist. Doch der Druide hält das für einen Frevel an den Göttern und versteckt das Mädchen.
Verborgen vor den Augen der Welt wächst Alenja im Waldhaus der alten Moja auf – bis ihr Vater davon erfährt und sein grausamer Zorn Alenja alles kostet, was sie liebt. Zwar bleibt sie am Leben, aber Cedrych schmiedet bereits Pläne, sie an einen anderen Fürstenhof zu verheiraten. Alenja steht eine gefahrvolle Reise bevor.
Die Kehler Autorin Heidrun Hurst schreibt regionale und historische Geschichten, die sie mit dem Schicksal der einfachen Menschen von damals verbindet.
Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet fünf Euro.