Kampagne #warewunder

#WareWunder

Entdecke nachhaltige Produkte, die dein Leben bereichern!

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Ihr tägliches Konsumverhalten die Umwelt beeinflusst? Wie wir wohnen, was wir essen, wie wir uns fortbewegen, unser Konsum: Alles hat Auswirkungen auf Ressourcen, Klima und Artenvielfalt. #WareWunder zeigt, wie wir ohne große Umstellung unserer Gewohnheiten umwelt- und klimaschonender leben können. Mit den sieben Schlüsselprodukten lässt sich Großes anstoßen – und vielleicht auch so manche Tür öffnen zu nachhaltigerem Konsum in vielen weiteren Lebensbereichen.

Kleiner Aufwand, großer Nutzen – das sind die sieben Schlüsselprodukte von #WareWunder:

WareWunder Balkonkraftwerk Plakat mit folgendem Text:
"Nicht nur so lala, sondern solar!
Balkonkraftwerke erzeugen klimafreundlichen Strom für den Eigenverbrauch – und reduzieren so die Stromkosten.
Du brauchst dafür einen Ort (Balkon, Terrasse, Flachdach, Garten) mit…
… Sonnenschein (Südausrichtung ideal, Ost und West auch möglich)
… Steckdose
…Befestigungsmöglichkeit
Beispiel: Ein 400-Euro-Balkonkraftwerk spart dir jährlich rund 90 Euro. In etwa fünf Jahren hast du die Kosten wieder drin – und danach: Solarstrom for free!"
WareWunder - Plakat Balkonkraftwerk
Quelle: Umweltbundesamt

Dein Balkon, deine Energie – Klimaschutz und Stromkosten sparen leicht gemacht

Ob Balkonkraftwerk oder Steckersolargerät genannt – die kleinen Solaranlagen ermöglichen es auch Mieterinnen und Mietern, ihren eigenen Sonnenstrom zu erzeugen und zu nutzen! Auch auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Laubendach lassen sich damit Strom und Klimaschutz ganz einfach selbst machen. Und vor allem: Die Stromkosten lassen sich damit kräftig senken.

Tomaten, Kräuter, Sonnenstrom – wie sieht die Balkon-Ernte aus? Warum nicht neben Rosmarin und Thymian auch gleich noch die Energie für den Herd von der Sonne produzieren lassen? Auch Mietende können so Teil der Energiewende werden – weg von fossilem Gas oder Öl, hin zu klimaschonenden, regenerativen Energiequellen. Balkonkraftwerke, die auch so heißen, wenn sie nicht am Balkon, sondern auf der Terrasse oder dem Dach der Gartenlaube angebracht sind, sind eine effektive und zugleich unkomplizierte Lösung. Diese kompakten Photovoltaiksysteme ermöglichen es, Sonnenenergie direkt auf dem eigenen Balkon in Strom umzuwandeln. Und das Beste daran: Die Sonne schenkt uns ihre Energie – ohne Rechnung.

 

Einfach und kostengünstig den eigenen Strom produzieren

Die Vorteile von Balkonkraftwerken liegen auf der Hand:

  1. Kosteneinsparungen: Durch die Eigenproduktion von Strom können die monatlichen Stromkosten gesenkt werden. Ein einzelnes Modul mit etwa 400 Watt Leistung kann bereits einen signifikanten Beitrag zur Deckung des Grundstrombedarfs eines Haushalts leisten.
  2. Einfache Installation und Nutzung: Balkonkraftwerke sind so konzipiert, dass sie ohne großen Aufwand installiert werden können. Sie müssen lediglich sicher befestigt und in eine herkömmliche Steckdose eingesteckt werden. Außerdem ist eine Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur erforderlich. Manche Händler bieten an, die Anmeldung für Ihre Kunden zu übernehmen. Balkonkraftwerke eignen sich besonders für Miet- und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern, bei denen keine großen Photovoltaikanlagen auf dem Dach möglich oder gewünscht sind.
  3. Umweltfreundlichkeit: Durch die Nutzung von Solarenergie reduzieren Sie Ihren CO₂-Fußabdruck und tragen aktiv zum Klimaschutz bei. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kann Strom aus fossilen Quellen ersetzen und mindert somit die Treibhausgasemissionen.
  4. Förderung der Energiewende: Ein Balkonkraftwerk macht es Privatpersonen leicht, sich direkt an der Energiewende zu beteiligen und als gutes Beispiel voranzugehen.

Dass sich ein Balkonkraftwerk lohnt, lässt sich leicht nachrechnen. Die Anschaffungskosten für Balkonkraftwerke variieren je nach Größe und Ausstattung. Ein einzelnes Modul mit etwa 400 Watt Leistung ist aus finanzieller Sicht oft die optimale Größe, da es die Haushaltsgrundlast decken kann. Balkonsolaranlagen sind vollständig auf den zeitgleichen Eigenverbrauch ausgerichtet. Die Investition amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Jahre, insbesondere wenn die Anlage optimal ausgerichtet und ohne Verschattung installiert wird. Wegen der guten und schnellen Rentabilität der Balkonkraftwerke gibt es von der Stadt Lahr keine Förderung.

Auch Mieterinnen und Mieter dürfen das

Im ersten Halbjahr 2024 wurden die gesetzlichen Regelungen für Steckersolargeräte in Deutschland vereinfacht. Nun darf man damit maximal 800 Watt in das öffentliche Netz einspeisen. Zulässig ist eine installierte PV-Leistung aller Module von höchstens 2.000 Watt. Bei Balkonkraftwerken, die mehr als insgesamt 800 Watt erzeugen können, drosseln deren Wechselrichter die Einspeisung. Die/der Vermietende oder die Wohnungseigentümergemeinschaft können ihre Zustimmung nicht ohne triftigen Grund, wie z.B. Denkmalschutz, verweigern. Der Netzbetreiber prüft nach der Anmeldung, ob ein alter, rückwärtsdrehender Zähler vorhanden ist, der gegebenenfalls ersetzt werden muss. Dennoch darf das Steckersolargerät bereits betrieben werden, auch wenn der alte Zähler noch nicht ausgetauscht wurde.

Der Platz an der Sonne zählt

Nicht alle Balkone sind für Steckersolargeräte gleich gut geeignet. Die Ausrichtung ist entscheidend: Nach Süden ist optimal und liefert die besten Erträge, aber auch eine Ost- oder Westausrichtung ist möglich. Außerdem sollten keine großen Bäume oder andere Gebäude ihren Schatten auf die Module werfen.

Berücksichtigt man diese Aspekte, dann bieten Balkonkraftwerke eine hervorragende Möglichkeit, seine Energiekosten zu reduzieren, die Umwelt zu schonen und aktiv zur Energiewende beizutragen. Mit den vereinfachten gesetzlichen Regelungen und der Möglichkeit, Strom direkt im eigenen Haushalt zu nutzen, sind Balkonkraftwerke eine lohnende Investition in eine nachhaltige Zukunft.

 

Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?

Balkonkraftwerke bestehen aus einem oder mehreren Photovoltaikmodulen, einem Wechselrichter, einem Anschlusskabel und einer passenden Unterkonstruktion zur Montage. Die Module wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um, der dann vom Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt wird. Dieser Strom kann direkt in den Haushaltsstromkreis eingespeist und für den Eigenverbrauch genutzt werden. Zu viel produzierter Strom fließt ins öffentliche Stromnetz. Ihn vergüten zu lassen ist zwar grundsätzlich möglich, lohnt sich aber meist nicht – aufgrund des bürokratischen Aufwands, der zusätzlichen Kosten (beispielsweise für einen separaten Stromzähler) und der geringen Vergütungssätze (zurzeit bekommt man rund 8 Cent pro Kilowattstunde). Dass selbstproduzierter Strom so viel günstiger ist als gekaufter Strom, liegt daran, dass der Strom vor Ort produziert und genutzt wird und somit kein Beitrag für die Installation und Instandhaltung der Stromnetzte erforderlich ist.

 

Welche Vorteile bringt ein Balkonkraftwerk?

  • Niedrigere Stromrechnung: Je mehr du deinen Stromverbrauch in die Zeiten verschiebst, in der das Balkonkraftwerk viel Strom produziert, desto stärker profitierst du. 
  • Mehr Unabhängigkeit: Dein Balkonkraftwerk kann einen Teil deines eigenen Stromverbrauchs decken.
  • Zukunft mitgestalten: Mit deinem erneuerbaren Strom unterstützt du aktiv die Energiewende.

 

Wieviel CO2 lässt sich mit Solarstrom vom Balkon einsparen?

Zwei vertikal montierte Standardmodule (à 400 Watt) können pro Jahr 530 kWh Strom erzeugen – genug für z. B. einen Kühlschrank und weitere Standby-Verbräuche. Dadurch können in 20 Jahren etwa 7,3 Tonnen CO2 eingespart werden.

 

Was Sie beim Kauf beachten solltest:

1. Informieren und Gegebenheiten prüfen

Welche Größe und Anzahl von Modulen ist für meine Situation geeignet und möglich? Oft ist ein einzelnes Modul ausreichend, um den zeitgleichen Eigenbedarf zu decken. Diese sogenannte Dauerlast liegt in durchschnittlichen Haushalten meist deutlich unter 100 Watt. Größere Anlagen sind nicht immer sinnvoll, da zu viel produzierter Strom unvergütet ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Wie ist die Ausrichtung? Optimal ist eine Südausrichtung – sie liefert die besten Erträge; aber auch eine Ost- oder Westausrichtung ist möglich. Werfen auch keine Gebäude oder Bäume ihren Schatten auf das Modul? Je weniger Schatten, desto besser!

Wie können die PV-Module und die Halterung aufgestellt bzw. aufgehängt und sicher befestigt werden?

2. Vermieter, WEG und Nachbarschaft mit einbeziehen

Mieterinnen und Mieter benötigen das Einverständnis des Vermietenden. Auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) haben Mitspracherecht beim Thema Balkonkraftwerk. Grundsätzlich darf die Zustimmung aber nur in besonderen Fällen verweigert werden, wie z.B. aus Gründen des Denkmalschutzes. Tausch dich auch mit der unmittelbaren Nachbarschaft aus!

3. Technische Voraussetzungen schaffen

Passende Steckdose: Benötigt wird eine fest installierte Steckdose (Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdose scheiden aus Brandschutzgründen aus); ggf. musst du dir eine Außensteckdose von einem Fachbetrieb installieren lassen.

Kabellänge prüfen: Vor dem Kauf ausmessen, ob die Kabellänge des Gerätes ausreicht.

Passender Stromzähler: Empfohlen wird ein moderner Zähler mit Rücklaufsperre, aber grundsätzlich sind alle herkömmlichen Stromzähler für den Betrieb einer Steckersolaranlage geeignet und erlaubt.

4. Anmelden und Versicherung klären

Anmeldung: Jede Stromerzeugungsanlage ist dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur zu melden – auch eine Steckersolaranlage.

Versicherung: Meist ist in der Gebäudeversicherung festgelegt, dass eine neu installierte Photovoltaikanlage gemeldet werden muss. Oft lässt sich der Versicherungsschutz um die Steckersolaranlage erweitern – kostenlos oder gegen eine höhere Prämie.

 

Weitere Tipps und Infos auf der Website des Umweltbundesamtes.

Plakat #WareWunder mit dem Thema Carsharing. Zu sehen ist links unten ein Handy mit einer Verkehrskarte, rechts mittig davon ein Haus und rechts unten ein Auto mit einem Baum im Hintergrund. Folgender Text ist abgebildet: "Weil Autos nicht nur rumstehen sollten, deshalb gehört Carsharing auf die Überholspur. Praktisch: Einfach, sicher und zuverlässig – Carsharing macht Mobilität unkompliziert.
Geld sparen: Senke deine Kosten, indem du nur für das zahlst, was du wirklich nutzt.
Umweltschutz: Reduziere deinen CO2-Fußabdruck und hilf dabei, die Umwelt zu schonen."
WareWunder - Plakat Carsharing
Quelle: Umweltbundesamt

Immer mehr Menschen in Deutschland teilen sich Autos und nutzen Carsharing-Angebote. Ob Familien, Kolleginnen und Kollegen oder Nachbarn: Die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen reduziert nicht nur den Ressourcenverbrauch, sondern senkt Kosten, schafft Platz in Innenstädten und bietet hohe Flexibilität sowie neue Freiräume.

Stellen Sie sich mal vor: Sie haben immer ein Auto in der passenden Größe zur Verfügung, müssen sich nicht um Versicherung, TÜV oder Reparaturen kümmern, verzweifeln nie mehr an der Parkplatzsuche (auch als Stadtbewohnender) und sparen dabei auch noch Geld – wie nennt man das? Richtig! Das ist Carsharing. Es bietet Ihnen Flexibilität und Komfort, ohne die Verpflichtungen und Kosten, die mit dem Besitz eines eigenen Autos einhergehen. Egal, ob Sie in einer Großstadt leben, wenig fahren oder einfach Geld sparen möchten – Carsharing ist für viele Menschen die ideale Lösung und mehr als nur ein Trend – es ist ein Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität.

Wie funktioniert Carsharing?

Carsharing bedeutet, dass mehrere Personen sich ein Fahrzeug teilen, das von einem Anbieter bereitgestellt wird. Sie reservieren ein Auto, holen es ab und nutzen es nur so lange, wie Sie es brauchen. Es gibt zwei Modelle: Beim stationsbasierten Carsharing bringen Sie das Fahrzeug zu einer festen Station zurück. Flexible Angebote (auch „free-floating“ genannt) erlauben es Ihnen, das Auto innerhalb eines bestimmten Gebiets abzustellen. Sie bezahlen nur für die Zeit und/oder Strecke, die Sie tatsächlich fahren. Einfacher geht’s kaum.

Darum ist Carsharing mehr als praktisch

Ein eigenes Auto kann teuer und stressig sein. Wartung, Versicherungen, Reparaturen und Parkgebühren summieren sich schnell. Beim Carsharing sind diese Kosten in der Nutzungsgebühr enthalten und werden somit auf viele Schultern verteilt. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit, weil die Organisation von Werkstattbesuchen oder Versicherungen entfällt. Für Gelegenheitsfahrende oder Menschen, die in der Stadt leben, ist Carsharing oft die wirtschaftlichere und bequemere Wahl. In der Regel lohnt sich Carsharing, wenn man weniger als 14.000 Kilometer pro Jahr mit dem Auto fährt.

Ob für den Großeinkauf, einen Ausflug oder den Umzug: Mit Carsharing können Sie das passende Fahrzeug für jede Situation wählen. Mit den Apps der Anbieter finden Sie schnell ein Auto in Ihrer Nähe (z. B. bei dem in Lahr tätigen Car-Sharing Anbieter naturenergie sharing.) Die Nutzung ist unkompliziert und an keine langfristigen Verträge gebunden. So gibte es die Vorteile eines Autos, ohne die Nachteile eines Besitzes.

Gut für die Umwelt – und für die Menschen

Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt fünf bis 16 private Autos. Das reduziert nicht nur den Ressourcenverbrauch bei der Autoproduktion. Wer Carsharing nutzt, ist oft auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Das bedeutet: Weniger Autoverkehr und weniger Umweltbelastung durch Abgase. Studien zeigen, dass Carsharing in Deutschland den jährlichen Ausstoß an Treibhausgasen um mehrere Millionen Tonnen senken könnte. Gleichzeitig fördert es den Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge wie Elektroautos.

Private PKWs stehen durchschnittlich 23 Stunden pro Tag. Besondern in Städten beanspruchen sie so enorm viel Platz, der anders genutzt werden könnte. Carsharing schafft Raum für Wohnungen, Grünflächen und Spielplätze. Besonders in dicht besiedelten Gebieten bedeuten daher weniger Autos mehr Lebensqualität.

Carsharing ist eine clevere Lösung für moderne Mobilität. Es ist praktisch, flexibel und kostensparend – und gleichzeitig ein Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. Egal, ob Sie häufiger oder nur gelegentlich ein Auto benötigen: Mit Carsharing machen Sie Ihr Leben einfacher und hilfen, unsere Städte lebenswerter zu machen. Probieren Sie es aus und werden Teil der Verkehrswende.

Blauer Engel für Carsharing-Unternehmen

Der Blaue Engel ist ein bekanntes, staatliches Umweltzeichen, das Verbrauchenden Orientierung bietet, wenn es um nachhaltige Produkte und Dienstleistungen geht. Auch im Bereich Carsharing setzt der Blaue Engel ein klares Zeichen für ökologische Verantwortung. So können Sie sicher sein, dass Ihre Entscheidung für Carsharing einen noch größeren positiven Einfluss auf den Klimaschutz hat.

Wenn ein Carsharing-Unternehmen mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist, bedeutet das, dass es besondere Anforderungen erfüllt. Diese umfassen unter anderem den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen: Neu beschaffte Autos müssen strenge CO2- und Luftschadstoff-Grenzwerte einhalten. Auch müssen die Standorte der Fahrzeuge mit dem öffentlichen Nahverkehr, zu Fuß und mit dem Fahrrad gut erreichbar sein. Falls es bei Ihnen vor Ort mehrere Carsharing-Anbieter gibt, sind solche mit dem Blauen Engel die bessere Wahl! Welche Carsharing-Unternehmen den Blauen Engel haben, können Sie auf der entsprechenden Website des Umweltzeichens recherchieren.

Carsharing: Das sind die Vorteile für Umwelt- und Klimaschutz

Carsharing reduziert die Zahl der Autos auf unseren Straßen und damit auch den CO2-Äquivalent-Ausstoß. Ein Carsharing-Auto ersetzt im Durchschnitt bis zu zehn private Autos. Weniger Autos bedeuten weniger Verkehr, weniger Abgase und weniger Platzverbrauch in den Städten. Das entlastet nicht nur die Straßen, sondern auch die Umwelt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ressourcenschonung. Die Produktion eines Autos verbraucht enorme Mengen an Energie und Rohstoffen. Wenn weniger Autos benötigt werden, wird auch der Treibhausgas-Ausstoß der Herstellung reduziert.

Zusätzlich setzen viele Carsharing-Anbieter auf moderne, emissionsarme oder elektrische Fahrzeuge, die den Schadstoffausstoß im laufenden Betrieb weiter senken.

Was kann ich sonst noch tun, um klimafreundlich unterwegs zu sein?

Auch ohne Carsharing können Sie einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten:

  • Für kurze Strecken ist Fahrradfahren oder Zufußgehen ideal. Es ist umweltfreundlich, gesund und oft sogar schneller als das Auto – besonders in Städten.
  • Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn.
  • Auch Mitfahrgelegenheiten oder Fernbusse sind eine Option, die den Individualverkehr deutlich reduzieren. Wenn Sie ein Auto nutzen müssen, probieren Sie mal eine Fahrgemeinschaft aus: Das verringert den Treibstoffverbrauch und damit die Kosten pro Person erheblich.
  • Wenn Sie sich ein neues Auto anschaffen müssen, ziehen Sie ein elektrisches oder zumindest emissionsärmeres Fahrzeug in Betracht.  Elektroautos fahren insbesondere mit Ökostrom besonders ökologisch.

 

Weitere Informationen findest du in den Umwelttipps des Umweltbundesamtes zu den Themen Carsharing und Fahrgemeinschaften.

Plakat WareWunder Heizungsthermostat. Zu sehen ist rechts oben ein Fenster mit Geldmünzen, links ein Handy, unterhalb eine Hand und drunter eine Flamme. Rechts mittig ist ein Thermostat.
Das Bild ist mit folgendem Text hinterlegt: "Heiz dein Geld nicht mehr zum Fenster raus! Voreinstellbare Thermostatventile: Geld sparen: regulieren die Heizung effizient und sparen 10 % Heizkosten! Umweltschutz:
senken den Heizenergieverbrauch und die CO,-eq-Emissionen. Komfort: perfekte Wärme, wie & wann du sie brauchst Ideale Raumtemperaturen: Küche 16-18 °C Bad 23°C Schlafzimmer 15-18 °C Wohnzimmer 20-22°C Flur 15 °C Kinderzimmer 20 °C Heizkörper und Thermostate nicht verdecken für optimale Temperaturregelung! Im Winter nur stoßlüften, Fenster nicht gekippt lassen!
WareWunder - Plakat Heizungsthermostate
Quelle: Umweltbundesamt

Das Heizen macht in vielen Haushalten den größten Anteil des Energieverbrauchs und damit der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen aus. Diese Emissionen lassen sich besonders leicht und effektiv durch die Nutzung programmierbarer Heizkörperthermostate reduzieren. Mit ihnen kannst du so nicht nur Energie und Geld sparen, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Heizen verursacht in Deutschland durchschnittlich fast 20 % der CO₂-Äquivalent-Emissionen in privaten Haushalten. Gut zwei Tonnen CO2-Äquivalente allein für das Heizen können das laut Umweltbundesamt für eine einzelne Person jährlich sein. Das liegt daran, dass die meisten Heizungen fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl benötigen, um die Wohnräume kuschlig warm zu halten.

Die dringend nötige Wärmewende (siehe Kommunale Wärmeplanung), mit der Heizen klimafreundlicher wird, setzt einerseits auf erneuerbare Energien. Aber Heizen sollte andererseits auch effizienter werden und insgesamt mit niedrigerem Energieaufwand auskommen. Natürlich ohne, dass wir im Winter frieren müssen! Energieeffizienz-Technologien, wie programmierbare Heizkörperthermostate, bieten dafür eine einfache und komfortable Lösung. Mit programmierbaren Heizkörperthermostaten lassen sich ca. 10 % des Heizenergieverbrauchs einsparen.

So funktionieren programmierbare Thermostate

Ein Heizkörperthermostat besteht aus einem Temperaturfühler und einem Ventil. Programmierbare Modelle messen die Raumtemperatur elektronisch und steuern den Warmwasserfluss im Heizkörper über einen kleinen Motor. So kannst du feste Heizprofile einrichten, die deinen Tagesablauf berücksichtigen.

Smarte Thermostate gehen noch einen Schritt weiter. Sie analysieren deine Gewohnheiten, etwa wann du zu Hause bist, und passen die Heizleistung automatisch an. Einige Modelle erkennen geöffnete Fenster oder Türen und reduzieren in solchen Situationen die Heizleistung, um Energieverschwendung zu vermeiden.

Anders als die manuellen Thermostate mit ihrer typischen 5- bis 7-stufigen Skala, lässt sich bei programmierbaren Thermostaten die exakte Temperatur in Grad Celsius einstellen, auf die zu einer bestimmten Uhrzeit geheizt werden soll. Du kommst um 18 Uhr von der Arbeit und möchtest dann schon eine warme Wohnung haben – ohne die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen? Dann programmierst du das Thermostat im Wohnzimmer so, dass es vielleicht schon um 17:30 Uhr mit dem Heizen startet. In der Küche sollen es dann zwei Grad weniger sein? Auch das kein Problem. Du kannst jeden Raum individuell regeln. Mit smarten Thermostaten kannst du die Heizung sogar von unterwegs mit deinem Smartphone steuern – zum Beispiel, wenn es doch später wird mit dem Feierabend.

Installation, Einstellung, Wartung, Kosten

Die Montage eines programmierbaren Thermostats ist in den meisten Fällen unkompliziert und kann auch von dir selbst durchgeführt werden. Du benötigst lediglich eine Zange, um den alten Thermostatkopf zu entfernen und den neuen zu befestigen. Manchmal wird ein Adapter benötigt. Für komplexere Modelle oder wenn du unsicher bist, kannst du auf der Website des Herstellers nach einer Anleitung schauen oder im Fachhandel fragen. Wenn du dort nicht weiterkommst, kannst du einen Fachbetrieb hinzuziehen.

Programmiere deine Thermostate so, dass die Temperatur in den Räumen nur dann steigt, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Beispielsweise kannst du für Abwesenheit oder nachts niedrigere Temperaturen einstellen.

Die Wartung programmierbarer Thermostate ist sehr einfach. Es müssen lediglich bei Bedarf Batterien gewechselt werden.

Die Preise von programmierbare Heizkörperthermostate sind je nach spezifischem Produkt sehr unterschiedlich. Nicht smarte Heizkörperthermostate sind deutlich preiswerter als smarte. Weitere Kosten können entstehen, falls ein Fachbetriebe die Installation übernehmen muss oder wenn für die Umrüstung auf manche programmierbaren Heizkörperthermostate noch eine Steuerungszentrale benötigt wird. Demgegenüber stehen mögliche Einsparungen bei den Heizkosten. Abhängig vom vorherigen Heizverhalten, der Dämmung und der Abwesenheit der Bewohnenden können ca. 10 % der Energie und damit der Heizkosten eingespart werden.

Welche Arten von programmierbaren Thermostaten gibt es?

Programmierbare Heizkörperthermostate können in nicht smarte und smarte Thermostate unterschieden werden. Beide Varianten ermöglichen es Verbrauchern Nutzungsprofile anzulegen. Damit kann vorherbestimmt werden, zu welchen Zeiten welche Heizungen bis zu welcher Temperatur heizen sollen. Je nach Modell können auch mehrere verschiedene Profile angelegt werden. Die Temperatur wird in Grad Celsius statt auf einer Skala eingestellt. Manche Thermostate können offene Fenster und Türen erkennen und in solchen Situationen den Heizvorgang unterbrechen.

Smarte Heizkörperthermostate werden nicht am Thermostat selbst eingestellt, sondern über entsprechende Software oder Apps auf Smartphones, Tablets oder PCs. Darüber hinaus können solche Heizkörperthermostate aus dem Verhalten der Nutzenden lernen und die Temperatur selbstständig anpassen.

Nicht smarte Modelle sind günstiger und einfacher zu bedienen, während smarte Thermostate mehr Komfort bieten und durch ihre Anpassungsfähigkeit oft effizienter sind. Achte bei der Auswahl auf deinen persönlichen Bedarf und dein Budget. Die Kosten pro Thermostat reichen von etwa 15 € für einfache Modelle bis zu über 100 € für smarte Varianten. Grundsätzlich sparen programmierbare Heizkörperthermostate nur dann Energie ein, wenn sie richtig eingestellt und bedient werden. Dazu müssen die Nutzenden in der Lage sein, sie korrekt einzustellen. Geräte, die über eine Vielzahl verschiedener Funktionen verfügen und über das Smartphone gesteuert werden, sind für technik-unerfahrene Personen weniger geeignet als Geräte, die in wenigen Schritten am Heizkörper selbst programmiert werden können.

Richtiges Heizen und die richtige Raumtemperatur

Die richtige Raumtemperatur ist entscheidend, um effizient zu heizen. Dabei gilt: Je niedriger die Temperatur, desto geringer der Energieverbrauch. Die empfohlenen Temperaturen variieren je nach Raum:

  • Wohnbereich: 20 °C
  • Schlafzimmer: 17 °C
  • Küche: 18 °C

Während deiner Abwesenheit kannst du die Temperatur senken. Bist du wenige Stunden unterwegs, eignen sich 18 °C, bei längeren Zeiträumen kannst du die Temperatur auf 15 °C senken. Wichtig ist, dass die Temperatur nicht noch weiter nach unten geht, da dies das Risiko von Schimmelbildung erhöhen würde.

Ein paar Tipps für effizientes Heizen:

  • Heizkörper nicht blockieren: Möbel oder Vorhänge vor den Heizkörpern verhindern, dass sich die Wärme optimal verteilt.
  • Nachtabsenkung nutzen: Senke nachts die Temperatur ab. Bei Zentralheizungen passiert das meist automatisch.
  • Regelmäßige Wartung: Entlüfte die Heizkörper regelmäßig und überprüfe ihre Funktionstüchtigkeit.

 

Richtiges Lüften – so geht’s im Winter:

Schon gewusst? Richtiges Lüften ist essenziell, um Schimmelbildung zu vermeiden und die Luftqualität zu verbessern, ohne unnötig Energie zu verschwenden.

Im Winter:

  • Lüfte regelmäßig mehrmals am Tag stoßweise, indem du die Fenster für 5–10 Minuten komplett öffnest.
  • Vermeide gekippte Fenster! Das lässt viel Wärme entweichen, ohne effektiv zu lüften, und verschwendet so unnötig Energie.
  • Schalte die Heizung während des Lüftens aus oder senke die Temperatur. Manche smarten Thermostate erkennen, wenn Fenster offen sind und regeln sich automatisch herunter.

 

Was kann ich sonst noch tun, um Heizenergie zu sparen?

Durch geschlossene Rollläden können die Wärmeverluste durch das Fenster um etwa 20 % verringert werden. Wenn du auch die Vorhänge zuziehst, wird der Spareffekt noch verstärkt.

Verwende elektrische Heizlüfter und Radiatoren nur im Notfall (etwa wenn die normale Heizung ausfällt) und nur kurzzeitig. Im Dauerbetrieb verbrauchen diese Geräte viel Energie – und das ist teuer.

Um Schimmelbildung vorzubeugen, rücke die Möbel mindestens 10 cm von Außenwänden weg.

Schließ die Türen zu ungeheizten Räumen. Neben der Wärme würde auch Feuchte aus dem geheizten Raum in den nicht geheizten Raum transportiert werden und sich dort niederschlagen, was die Schimmelbildung begünstigt.

 

Beachte auch unsere Klimatipps und weitere Informationen auf der  Website des Umweltbundesamtes.

Plakat WareWunder Sparduschkopf. Zu sehen ist rechts mittig ein Abfluss mit einem Duschkopf, links in der MItte ein Zweig und unterhalb Wassertropfen. Das Bild ist mit folgendem Text hinterlegt: "Spülst du dein Geld noch den Abfluss runter? Entdecke die Vorteile von Sparduschköpfen! Deshalb lohnt sich ein Sparduschkopf: 1. Geld sparen Du reduzierst deine Energie- und Wasserkosten, ohne auf Komfort zu verzichten 2. Umweltschutz Weniger Wasser = weniger Ressourcenverbrauch 3. Tolles Duschvergnügen Das volle Wellness-Erlebnis bleibt dir erhalten!
WareWunder - Plakat Sparduschkopf
Quelle: Umweltbundesamt

Einmaliger Aufwand, geringe Kosten, null Komfortverlust: Selten war Energiesparen so einfach und angenehm wie mit einem Sparduschkopf. Und noch dazu so wirksam! Durch den Austausch des Duschkopfs kann der Wasser- und Energieverbrauch um bis zu zwei Drittel gesenkt werden. Da freut sich auch die Haushaltskasse.

Wieviel Geld rauscht eigentlich bei dir zuhause beim Duschen durch den Abfluss? Bist du ruck-zuck eingeseift und fertig – oder brauchst du mindestens dein Viertelstündchen? Und wie kalt darf es denn sein – oder gehörst du auch zu den Warmduschern? Im Durchschnitt sieht es in Deutschland so aus: Pro Kopf werden täglich insgesamt rund 121 Liter Trinkwasser verbraucht. Etwa ein Drittel davon entfällt auf die Körperpflege, insbesondere das Duschen. Herkömmliche Duschbrausen verbrauchen etwa 12 bis 15 Liter Wasser pro Minute. Für eine durchschnittliche Duschdauer von acht Minuten bedeutet das einen Wasserverbrauch von 96 bis 120 Litern – pro Duschvorgang. Neben dem Wasserverbrauch schlägt auch die Energie, die für das Erwärmen des Wassers benötigt wird, erheblich zu Buche. Warmwasser macht durchschnittlich 16 % des Energieverbrauchs eines privaten Haushaltes aus und ist dort – nach Heizung und Auto – einer der größten Energieverbraucher und Verursacher klimaschädlicher Emissionen wie CO2.

Dabei ist Energiesparen gerade beim Duschen super einfach: Effiziente Sparduschköpfe verbrauchen oft nur noch 5 bis 6 Liter Wasser pro Minute. Das bedeutet eine Einsparung von bis zu 60 % gegenüber herkömmlichen Modellen. Je nach Anzahl der Personen im Haushalt und Energieträger, der für die Warmwasserbereitung genutzt wird (Erdgas, Öl, Strom, Wärmepumpe) lassen sich durch die Nutzung eines Sparduschkopfes jährlich tausende Liter Warmwasser und weit über hundert Euro Energiekosten sparen. Willst du wissen, wie viel es bei dir wäre? Mit dem Duschrechner der Verbraucherzentrale NRW kannst du dies prüfen.

Herausforderungen und Missverständnisse

Eine häufige Befürchtung ist, dass Sparduschköpfe den Wasserdruck verringern und somit den Komfort einschränken. Moderne Modelle widerlegen diesen Mythos: Sie bieten einen angenehmen Duschstrahl und sparen dennoch Wasser. So macht duschen doppelt Spaß.

Kleine Investition, große Wirkung

Der Einbau eines Sparduschkopfes ist eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Mit geringem Aufwand können Wasser- und Energiekosten reduziert und CO₂eq-Emissionen gesenkt werden. Gleichzeitig wird ein wichtiger Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Lebensstils getan. Angesichts der geringen Anschaffungskosten – viele Modelle sind bereits für unter 30 Euro erhältlich – amortisiert sich die Investition innerhalb kurzer Zeit, je nach Energieträger für die Warmwasserbereitung, Duschdauer und Durchflussmenge des alten Duschkopfes kann das sogar bereits nach 10-mal Duschen der Fall sein. Spätestens aber nach wenigen Wochen bzw. Monaten hat man bei Wasser- und Energiekosten mehr gespart, als der Sparduschkopf gekostet hat.

 

So funktionieren Sparduschköpfe

Sparduschköpfe reduzieren den Wasserverbrauch, ohne den Komfort des Duschens zu beeinträchtigen. Dies wird durch innovative Technologien erreicht:

  • Luft-Wasser-Mischung: Ein Teil des Wassers wird durch Luft ersetzt. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger, weicher Wasserstrahl, der dennoch als angenehm empfunden wird.
  • Mechanische Durchflussbegrenzer: Diese drosseln den Wasserfluss, ohne den Wasserdruck spürbar zu senken.
  • Präzise Wasserverteilung: Einige Modelle setzen auf besonders feine Düsen, die den Wasserstrahl effizient bündeln und so eine gründliche Reinigung ermöglichen.

Sparduschkopf-Einkaufstipps

Möchtet du auch mit einem Sparduschkopf Wasser sparen? Beim Kauf solltest du folgende Dinge beachten:

  • Durchflussmenge: Achte auf die Angabe der Schüttmenge bzw. auf den Durchfluss pro Minute. So richtig wassersparend sind Duschbrausen mit einer Durchflussmenge von 6 Litern. Bezeichnungen wie „eco“ oder „sparsam“ sind keine Garantie für einen effizienten Duschkopf.
  • Gewinde und Anschlüsse: Sie passen immer. Das liegt daran, dass die Anschlüsse für Duschköpfe genormt sind. Hier kann man also nichts falsch machen.
  • Wasserdruck: Je nachdem wie der tatsächliche Wasserdruck bei dir ist, sparst du etwas mehr oder weniger Wasser. Durchschnittlich liegt der Wasserdruck bei 3 bar, worauf sich auch die angegebenen Werte beziehen.
  • Achtung bei hydraulischem Durchlauferhitzer! Hier kann es in der Kombination mit einem Sparduschkopf Probleme mit der Wassererwärmung geben. Denn hydraulische Durchlauferhitzer arbeiten mit dem Wasserdruck bzw. mit der Durchflussmenge. Sind Druck und/oder Durchfluss zu gering, schaltet sich der Durchlauferhitzer möglicherweise nicht ein, um das Wasser zu erwärmen. Schau in die Bedienungsanleitungen von Durchlauferhitzer und Sparduschkopf (lassen sich meist im Internet finden) oder lass dich im Fachhandel beraten, wenn bei dir noch ein hydraulischer Durchlauferhitzer für die Warmwasserbereitung läuft.
  • Besonders umweltfreundliche Duschbrausen sind mit dem Blauen Engel gekennzeichnet. Voraussetzung dafür ist, dass die maximale Durchflussmenge 8 Liter beträgt, wodurch sie Wasser und Energie sparen. Produkte mit dem Blauen Engel sind zudem langlebig und robust und damit besonders nachhaltig.

 

Montage? Ganz einfach!

Deinen neuen Sparduschkopf kannst du ganz einfach selbst anbringen, egal ob du zur Miete oder im Eigentum wohnst:

Einfach die alte Brause abschrauben und die neue anschrauben. Achte dabei auf mögliche Dichtungsringe, die wieder mit eingesetzt werden müssen. Meistens brauchst du noch nicht einmal Werkzeug dazu. Falls sich der alte Duschkopf schwer abschrauben lässt, verwende eine Rohrzange. Wenn du eine Rohrzange verwendest, schütze die Armaturen mit einem umwickelten Tuch vor Kratzern.

Extra-Tipp für Mieter und Mieterinnen: Bewahre den alten Duschkopf auf, dann kannst du ihn bei einem Auszug wieder wechseln – und deinen Sparduschkopf in die neue Wohnung mitnehmen.

 

Teste die Durchflussmenge deiner Duschbrause!

Wie viel Wasser verbraucht dein aktueller Duschkopf? Und wieviel könntest du mit einem Sparduschkopf sparen? So findest du es heraus:

Als erstes ermittelst du, wieviel Wasser durch deine Dusche fließt:

  1. Lass 30 Sekunden lang Wasser in einen Eimer laufen.
  2. Verdopple die Menge und du hast die Durchflussmenge pro Minute.

Damit erhältst du die Durchflussmenge deiner Dusche in Litern pro Minute – und kannst vergleichen:

Bei effizienten Sparduschköpfen sind es 6 Liter. Herkömmliche Duschköpfe haben eine Durchflussmenge von 12–15 Litern. Du kannst also mit einem Sparduschkopf bei jedem einzelnen Duschgang, der fünf Minuten dauert, bis zu 50 Liter Wasser sparen.

Was du sonst noch tun kannst, um bewusst mit Warmwasser umzugehen:

  • Beim Einseifen oder Rasieren unter der Dusche zwischendurch das Wasser abstellen.
  • Kürzer duschen: Duschen verbraucht in der Regel weniger Wasser als baden. Wenn du deine Dusche (mit herkömmlichem Duschkopf und 15 Litern Wasserdurchfluss pro Minute) 10 Minuten laufen lässt, hast du fast mehr Wasser als bei einem klassischen Vollbad verbraucht.
  • Vergleiche deinen Warmwasserverbrauch: Mit dem Warmwassercheck oder dem Warmwasserspiegel findest du heraus, wo du stehst!
  • Motiviere deine Freunde und Verwandten, sich auch Sparduschköpfe zuzulegen!
Plakat WareWunder Pflnazendrink. Zu sehen ist im unteren Bereich eine Müslischale, wo von oben Mlch reingeschüttet wird. Das Bild ist mit folgendem Text hinterlegt: "Pflanzendrink statt Kuhmilch: Probier es mal aus! Schmeckt‘s? Haferdrink: mild, leicht süßlich, Sojadrink: neutral, leicht nussig, Reisdrink: sehr mild, leicht süß.
Pflanzendrinks...sind gesund und auch gut für Kinder ... brauchen keine intensive Nutztierhaltung ...sind umweltfreundlich.
WareWunder - Plakat Carsharing
Quelle: Umweltbundesamt

Pflanzendrinks können wie Kuhmilch verwendet werden, sie sind gesund und auch für Kinder geeignet. Die Angebots-Vielfalt ist groß und bietet für jeden Geschmack das Richtige. Plus: Pflanzendrinks entlasten Umwelt und Klima, wenn dadurch weniger Kuhmilch produziert wird. Ausprobieren lohnt sich!

Der warme Kakao nach einem Schneetag am Schlittenhang, der fluffige Schaum auf dem Cappuccino im Café nebenan, ein cremiger Pudding zum Dessert – mit Milch verbinden viele von uns positive (Geschmacks-)Erlebnisse. Wie wäre es, dafür mal Pflanzendrinks aufzuprobieren? Diese gibt es in zahlreichen verschiedenen Geschmacks-Nuancen. Hafer-, Soja- und Reisdrink haben dabei in Sachen Nachhaltigkeit die Nase vorn. Sie punkten im Vergleich mit Kuhmilch mit geringeren Treibhausgasemissionen, weniger Flächenbedarf und niedrigerem Wasserverbrauch.

Geschmack, Tierwohl, Klimaschutz – 3:0 für die Pflanzendrinks!

Pflanzenbasierte Milchalternativen stehen für Genuss und schonen gleichzeitig die Umwelt – ob im morgendlichen Müsli für die Kids, im Coffee-to-go oder in Omas Backrezepten. Pflanzendrinks wie Hafer-, Soja- oder Reisdrink sind vielseitig und in jedem Supermarkt erhältlich. Sie sind gesund, gut verträglich und auch für Menschen mit Lactoseintoleranz geeignet. Und das Beste? Pflanzendrinks sind lecker. Ja, sie schmecken anders als Kuhmilch, nämlich je nach Art und Sorte süßlich, nussig, aromatisch, samtig, sanft, cremig, mild, herb … Du hast die Auswahl! Klingt gut? Schmeckt gut!

Ihr ökologischer Vorteil liegt in ihrer Herstellung: Pflanzendrinks verbrauchen signifikant weniger Wasser, benötigen weniger Anbaufläche und verursachen weniger klimaschädliche Treibhausgase. Haferdrinks zum Beispiel haben einen rund 80 % geringeren CO₂-Fußabdruck als Kuhmilch.

 

Was sind eigentlich Pflanzendrinks – und wie werden sie hergestellt?

Pflanzendrinks können in der alltäglichen Ernährung wie Kuhmilch (oder die Milch anderer Tiere, wie z. B. Ziegen oder Schafen) verwendet werden, jedoch werden sie aus rein pflanzlichen Rohstoffen hergestellt. Sehr beliebt sind Hafer-, Soja- und Reisdrinks. Zur Herstellung werden aus der Mischung von gemahlenem Getreide oder Hülsenfrüchten und Wasser zunächst die Feststoffe entfernt. Nach weiteren Produktionsschritten wie Homogenisierung, durch die der Pflanzendrink eine einheitliche (homogene) Konsistenz bekommt, und Hitzebehandlung werden die Pflanzendrinks verpackt. Am häufigsten findest du sie als Tetra-Pak im Supermarktregal, meist neben der H-Milch.

 

Was hat die Kuhmilch mit dem Klimawandel zu tun?

Der Zusammenhang zwischen Kuhmilch und dem Klimawandel ist größer, als viele glauben. Die Produktion von tierischen Produkten gilt innerhalb der Lebensmittel-Lieferkette als besonders umweltbelastend. Beispielsweise lassen sich zwei Drittel der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen und 61% der Flächeninanspruchnahme auf tierische Lebensmittel zurückführen – größtenteils zum Zwecke des Futtermittelanbaus.

Kuhmilch verursacht abhängig vom Fettgehalt und der Haltbarkeit Emissionen von 1,1 bis 1,7 kg CO2-Äquivalente pro kg Produkt und weist damit einen deutlich höheren CO2-Fußabdruck auf als Pflanzendrinks: Haferbasierte Pflanzendrinks liegen bei 0,3 kg CO2-Äquivalente pro kg Produkt, sojabasierte bei 0,4 und reisbasierte bei 0,6 kg.

 

Auf einen Blick: Das spricht für Pflanzendrinks

  • Gesund: Pflanzendrinks sind ballaststoffreich, enthalten weniger gesättigte Fettsäuren und wichtige Nährstoffe, wie Calcium, die ihnen häufig auch zugesetzt werden.
  • Vielseitig: Es gibt viele verschiedene Sorten mit unterschiedlichem Geschmack, auch als Barista-Variante, die sich gut aufschäumen lässt.
  • Verträglich: Pflanzendrinks enthalten keine Lactose und sind auch für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten geeignet.
  • Weniger CO₂-Äquivalente: Bei der Produktion von beispielsweise Haferdrink werden im Vergleich zu Kuhmilch bis zu 80 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen.
  • Ressourcenschonend: Pflanzendrinks benötigen bei der Produktion weniger Wasser und kommen mit geringerer Anbaufläche aus.
  • Keine intensive Nutztierhaltung: Pflanzendrinks werden aus rein pflanzlichen Ausgangsstoffen hergestellt und sind vegan.

 

Einkaufstipps Pflanzendrinks: Vielfalt und Umweltvergleich

Die Vielfalt des Pflanzendrink-Angebotes ist riesig. Je nach Pflanze hat jede Sorte ihren ganz eigenen Geschmack. Außerdem gibt es auch Mischungen, die gleich mehrere Pflanzenarten als Ausgangsstoffe nutzen. Sie haben wiederum etwas andere Geschmacksnuancen. Nicht zu vergessen sind die Barista-Varianten für den perfekten Cappuccino-Schaum. Probiere dich einfach mal durchs Sortiment und finde heraus, was dir am besten schmeckt!

Haferdrink: mild, leicht süßlich, cremige Textur

Sojadrink: neutral bis leicht nussig, cremig, reichhaltig, seidige Konsistenz

Reisdrink: sehr mild, leicht süß, eher dünnflüssig

Teste auch verschiedene Marken! Durch die jeweils etwas andere Zusammensetzung der Inhaltsstoffen gibt es auch hier geschmackliche Unterschiede.

Lust auf ein Pflanzendrink-Tasting bekommen?

 

Neben dem Geschmack gibt es weitere Aspekte, die die einzelnen Pflanzendrinks charakterisieren.

  • Im Hinblick auf das Potenzial, die Umwelt zu entlasten, schneiden die Pflanzendrinks aus Hafer und aus Soja am besten ab.
  • Haferdrinks sind der absolute Favorit in Deutschland. Sie haben eine hervorragende Umweltbilanz, da Hafer lokal angebaut wird, wenig Wasser benötigt und ein vielseitiges Produkt liefert. Sie eignen sich hervorragend für Kaffee, Müsli und zum Backen.
  • Sojadrinks sind eine proteinreiche Wahl mit einer ähnlichen Nährstoffdichte wie Kuhmilch. Sojadrinks sind ebenfalls ressourcenschonend.
  • Reisdrinks sind glutenfrei und leicht bekömmlich.
  • Achte beim Kauf auf Bio-Produkte, um zusätzliche Umweltauswirkungen durch Pestizide zu vermeiden. Regionale Produkte sind aufgrund der kurzen Transportwege oft noch umweltschonender.
  • Preise: Hafer- und sojabasierte Pflanzendrinks sind in der Regel günstiger als reisbasierte. In der günstigsten Biovariante können sie noch unter dem Preis von Bio-Kuhmilch liegen.

 

Tipps für die Verwendung von Pflanzendrinks beim Kochen und Backen

Pflanzendrinks sind nicht nur nachhaltig, sondern lassen sich auch unglaublich vielseitig in der Küche einsetzen:

  • Backen: Haferdrink eignet sich perfekt für Kuchen und Gebäck, da er einen milden Geschmack und eine angenehme Konsistenz bietet.
  • Suppen und Soßen: Sojadrink ist ideal für herzhafte Gerichte, da er sich gut binden lässt und geschmacksneutral ist.
  • Desserts: Für Pudding und Griesbrei eignet sich am besten Sojadrink. Bei anderen Pflanzendrinks kann es je nach Inhaltsstoffen passieren, dass die Desserts beim Aufkochen nicht fest werden, sondern dünnflüssig bleiben. 
  • Getränke: Pflanzendrinks in der Barista-Version sorgen für einen perfekten Milchschaum in deinem Cappuccino. Häufig bestehen sie aus einer Mischung verschiedener Pflanzendrinks.

 

Lust auf noch mehr Geschmack und Pflanzendrink-Vielfalt?

  1. Bestelle auch außer Haus deinen Kaffee mit Pflanzendrink – in vielen Restaurants, Cafés und Kantinen werden Pflanzendrinks angeboten.
  2. Auch Sahne zum Kochen und sogar Schlagsahne gibt es auf Soja- oder Haferbasis. Und wie wäre es mal mit pflanzlichem Joghurt und Quark oder einem veganen Dessert? Viel Spaß beim Ausprobieren!
  3. Du hast noch keine Variante gefunden, die dich geschmacklich überzeugt? Probiere dich weiter durch – oft braucht man mehrere Versuche, um auf den Geschmack zu kommen. Teste eine andere Pflanzenbasis oder Marke! Oder starte erstmal mit Müsli – das schmeckt sowieso nach Getreideflocken, und dazu passen die Pflanzendrinks ganz hervorragend.

 

Zum Bereich Ernährung haben wir noch weitere Klimatipps.

Plakat Jeans mit Nachhaltigkeitssiegeln: Zu sehen ist links oben eine Frau, die eine Jeans trägt. Das Bild ist mit folgendem Text hinterlegt: "Nachhaltigkeit steht dir! So kleidest du dich nachhaltig: 1. Kleidung so lange wie möglich nutzen (gut pflegen, ggf. reparieren) 2. Kleidung richtig pflegen (z.B. Jeans seltener waschen, immer ohne Weichspüler) 3. Second Hand einkaufen (wenn Neukauf, dann auf Nachhaltigkeitssiegel achten)
Unten sind die Siegel aufgeführt Global Organic Textile Standard (GOTS), Grüner Knopf und Fairtrade Cotton.
WareWunder - Plakat Jeans mit Nachhaltigkeitssiegeln
Quelle: Umweltbundesamt

Wusstest du, dass es Jeans auch in „nachhaltig“ gibt? Mit nachhaltigen Jeans kannst du deinen Stil pflegen und gleichzeitig die Umwelt schonen und dich für Menschenrechte einsetzen. Denn während eine einzige herkömmlich produzierte Jeans bis zu 7.000 Liter Frischwasser benötigt und unter großem Chemikalieneinsatz erzeugt wird, geht das bei nachhaltigen Jeans auch anders.

Jeans gehören zu den beliebtesten Kleidungsstücken weltweit. Umso mehr lohnt es sich, sich die Auswirkungen ihrer Herstellung auf Mensch und Umwelt einmal genauer anzuschauen. Für den Anbau der benötigten Baumwolle werden immense Mengen an Wasser benötigt – und das oft in Regionen, in denen Wasser ohnehin knapp ist. Zusätzlich kommen große Mengen Düngemittel und Pestizide zum Einsatz, die nicht nur Böden und Gewässer belasten, sondern auch die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter gefährden. 

In vielen Produktionsländern herrschen prekäre Arbeitsbedingungen: Niedrige Löhne, überlange Arbeitszeiten und ein fehlender Arbeitsschutz prägen die Textilindustrie. Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind ebenfalls keine Seltenheit. Für viele Konsumenten ist Mode so auch zu einer Frage der sozialen Gerechtigkeit geworden.

Weniger Belastung, mehr Verantwortung

Nachhaltige Jeans bieten eine Lösung für diese Probleme. Sie werden unter strengeren ökologischen und sozialen Standards produziert. Das bedeutet: weniger Wasserverbrauch, weniger Chemikalien und ein fairer Umgang mit den Menschen in der Lieferkette. Zertifikate wie Grüner Knopf, GOTS (Global Organic Textile Standard) oder Fair Trade Cotton zeigen, welche Jeans nachhaltig hergestellt wurden. Diese Siegel stehen für Transparenz und garantieren, dass Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Ein paar Beispiele gefällig? Eine konventionelle Jeans verursacht bis zu 7,86 Kilogramm CO₂-Emissionen. Mit nachhaltigen Alternativen lässt sich dieser Wert senken: Verwendet man statt konventioneller Baumwolle biologisch produzierte, reduziert sich der CO2-Fußabdruck um bis zu neun Prozent. Wird die Jeans zu einem Teil aus Recycling-Fasern hergestellt, dann reduziert sich das Treibhausgaspotenzial um 25 Prozent. Der Unterschied wird noch deutlicher beim Wasserverbrauch: Hier kann die nachhaltige Produktion den Verbrauch um nahezu 50 Prozent senken. Auch die Belastung des Bodens durch Überdüngung wird durch nachhaltige Methoden um rund ein Drittel reduziert.

Nachhaltigkeit steht dir gut!

Nachhaltige Jeans sind nicht nur gut für die Umwelt, sie sehen auch großartig aus. Ob Skinny, Mom Fit, Boot cut oder klassische Röhre – die Auswahl an fair produzierten Jeans wächst stetig. Dabei stehen diese Jeans für mehr als nur einen modischen Look. Sie verkörpern Qualität, Langlebigkeit und Verantwortung. Gleichzeitig macht das Tragen mehr Freude, wenn sich guter Style mit „Gutes tun“ verbindet. Und umweltschonende Herstellung mit weniger Chemie in der Umwelt, im Stoff und auf der Haut fühlt sich einfach besser an.

Ein oft genannter Einwand sind die höheren Kosten nachhaltiger Jeans. Doch dieser Preis spiegelt den fairen Umgang mit Menschen und Natur wider. Gleichzeitig sind diese Jeans meist hochwertiger verarbeitet und halten länger – eine Investition, die sich sowohl für deinen Kleiderschrank als auch für die Umwelt lohnt. Während kurzlebige „Fast Fashion“ auf Massenproduktion, schnelle Trends und niedrige Preise setzt – oft auf Kosten von Umwelt und Menschenrechten – geht nachhaltige Mode einen anderen Weg: weniger Ressourcenverbrauch, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und eine bewusste Konsumhaltung. Wenn du dich für nachhaltige Jeans entscheidest, bist du Teil einer Bewegung, die diesen Wandel unterstützt.

Dein Stil kann die Welt verändern

Der Kauf von Textilien und Bekleidung ist in Deutschland für rund 135 kg CO2-Äquivalente pro Person und Jahr verantwortlich. Die Menge entspricht etwa den Emissionen einer PKW-Fahrt von Stuttgart nach Hamburg. Das zeigt: Kleidung kann mehr sein als ein modisches Statement – sie kann ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit setzen. Nachhaltige Jeans spiegeln deinen Stil und deine Werte und lassen dich dabei richtig gut aussehen. Sie sind Teil einer Lösung: Mit kleinen Veränderungen im Konsumverhalten lässt sich Großes anstoßen.  

Was ist eigentlich eine „nachhaltige“ Jeans?

Wie nachhaltig der Konsum einer Jeans ist, hängt einerseits von den Erzeugungs- und Herstellungsbedingungen ab. Andererseits spielt auch die Nutzungsdauer eine Rolle: Je länger ich eine Jeans nutze, desto seltener muss ich sie durch neue ersetzen. Das reduziert die Umweltauswirkungen meines Bekleidungskonsums.

Werden Jeans seltener und bei niedrigeren Temperaturen gewaschen, halten sie nicht nur länger. Beim Waschen wird so auch weniger Wasser und Energie verbraucht. Ebenso wichtig: Verzichte auf Weichspüler! Er kann Fasern und Passform beeinträchtigen und die Lebensdauer deiner Jeans verkürzen.

Das Verkaufen und Kaufen von gebrauchten Jeans (Second-Hand) ist ebenfalls eine sinnvolle Möglichkeit, ihre Lebensdauer zu verlängern. Und auch das Reparieren trägt dazu bei, dass eine Jeans länger genutzt werden kann.

Übrigens: In vielen Orten bieten Initiativen, die sich zum Thema nachhaltige Kleidung engagieren, sogenannte Repair- oder Nähcafés an (Repair Café Lahr). Dort bekommst du Hilfestellung bei der Änderung oder Reparatur deiner Kleidung. Und auch bei vielen Volkshochschulen gibt es entsprechende Kurse.

Eine andere gute Idee sind Kleidertauschpartys: Hier kann jeder mitbringen, was sie oder er nicht mehr benötigt und kostenfrei mitnehmen, was gefällt. Je mehr Leute mitmachen, desto besser funktioniert’s. Mehr dazu in den UBA-Umwelt-Tipps zum Thema „Secondhand, teilen, tauschen, leihen“.

  • Kleidertauschevents in deiner Nähe findest du auf kleidertausch.de
  • Oder organisiert doch eure eigene Kleidertauschparty im Freundeskreis oder im Verein!

 

Fast Fashion und ihre Folgen

Fast Fashion steht für schnell produzierte, günstige und kurzlebige Mode, die auf ständig wechselnde Trends setzt. Doch dieses Geschäftsmodell hat gravierende Folgen: Es belastet die Umwelt durch einen enormen Ressourcenverbrauch von u.a. Wasser und Energie sowie durch den Einsatz giftiger Chemikalien. Gleichzeitig werden oft menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in Niedriglohnländern in Kauf genommen – geringe Löhne, überlange Arbeitszeiten und fehlender Schutz vor gefährlichen Substanzen und Unfällen sind weit verbreitet. Hinzu kommt: Die Kleidung ist oft minderwertig, wird schnell entsorgt und fördert so eine Wegwerfmentalität. Nachhaltige Alternativen sind hier eine Lösung, die Stil und Verantwortung vereint: guter Style und gleichzeitig Gutes tun. Und das fühlt sich auch einfach besser an.

Nachhaltige Jeans – warum eigentlich?

  • Nachhaltigkeit steht dir: Mit Jeans, die deinen Look vervollständigen und den Planeten schonen, zeigst du Stil und Umweltbewusstsein.
  • Faire Arbeitsbedingungen: Gerechte Löhne und sichere Arbeitsplätze für alle Beteiligten sowie keine Kinderarbeit sind garantiert.
  • Gut für die Umwelt: Dank umweltschonender Materialien und Produktion werden die Umweltbelastung und der Ressourcenverbrauch reduziert.

 

So wird dein Jeans-Look nachhaltig:

Hier sind ein paar Tipps, wie du deinen Jeans-Konsum nachhaltiger gestalten kannst:

  1. Nutze deine Jeans so lange wie möglich: Klassische Schnitte kommen nie aus der Mode.
  2. Pflege deine Jeans: Wasche sie möglichst selten und schonend (kein Weichspüler, niedrige Temperatur, reduzierte Schleuderdrehzahl, Trocknen auf der Leine statt im Wäschetrockner). Repariere kleine Schäden – das geht oft sehr unauffällig. Oder entscheide dich ganz bewusst für eine deutlich sichtbare Reparatur, auch „visible mending“ genannt. So wird ein Statement für den Planeten daraus.
  3. Nimm Second-Hand statt Neuware: Stöbere in den Läden vor Ort (Fundus Lahr) und auf Online-Portalen und schau dich doch mal nach einem Kleidertauschevent in deiner Region um!
  4. Beim Neukauf kannst du auf Siegel achten, wie GOTS, Grüner Knopf oder Fair Trade Cotton: Nachhaltigkeitszertifikate zeigen dir den Weg zu fair und umweltfreundlich produzierten Jeans.
  5. Teile dein Wissen: Erzähle deiner Familie und im Freundeskreis von den Vorteilen nachhaltiger Mode!

Wie erkenne ich wirklich nachhaltige Mode?

Mit diesen Siegeln bist du auf der sicheren Seite:

Ziel des Siegels „GOTS“ ist es, entlang der gesamten textilen Lieferkette strenge Anforderungen an die ökologischen und sozialen Bedingungen bei der Textil- und Bekleidungsherstellung mit ökologisch erzeugten Rohstoffen festzulegen.

Der Grüne Knopf ist ein staatliches Siegel für nachhaltige Textilien. Das Besondere: Der Grüne Knopf prüft, ob Unternehmen ihrer menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette nachkommen. Zusätzlich muss durch anerkannte Siegel nachgewiesen werden, dass das jeweilige Produkt sozial und ökologisch hergestellt wurde.

Das Siegel „Fairtrade Baumwolle“ steht für sozialverträgliche Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Baumwollproduktion. Es richtet sich insbesondere an Kleinbauern. Die Lizenzgebühren und ein Anteil des Fairtrade-Aufpreises werden für Projekte in den Produktionsländern genutzt. Das Siegel stellt außerdem Anforderungen an einen umweltverträglichen Baumwollanbau.

Noch mehr Infos gibt es in den Umwelttipps des Umweltbundeamtes zum Thema nachhaltige Kleidung und auf www.siegelklarheit.de.

Zum Thema Bekleidung haben wir noch den folgenden Tipp: Cooler Style aus zweiter Hand - Megatrend Secondhand.

Plakat Torffreie Blumenerde. Zu sehen isind oben rechts Libellen, mittig im Bild Blumenerde und unten ein Frosch im Wasser.
Das Bild ist mit folgendem Text hinterlegt: " Schütze die Moore - kaufe nur torffreie Erde! Intakte Moore sind ein bedeutender Kohlenstoff-Speicher und Lebensraum für einzigartige Tier- und Pflanzenarten. Torf gehört ins Moor: Denn als Blumenerde wird dergebundene Kohlenstoff als klimaschädliches CO₂ freigesetzt.
Achte beim Kauf von Blumenerde auf die Bezeichnung „torffrei“.
WareWunder - Plakat Torffreie Blumenerde
Quelle: Umweltbundesamt

Wer torffrei gärtnert, hilft die Moore zu schützen. So bewahrt man ihre einzigartige Artenvielfalt und das Klima. Wusstest du schon, dass handelsübliche Blumenerde meistens Torf enthält? In Deutschland werden für den Torfabbau zwar keine neuen Moore mehr trockengelegt. Die genutzten Flächen sind schon seit Jahrzehnten entwässert und wurden früher landwirtschaftlich genutzt. Allerdings wird Torf auch aus anderen Ländern importiert. Das ist problematisch, weil dabei viel klimaschädliches CO2 freigesetzt wird. Moore verlieren so ihre Fähigkeit, Kohlenstoff zu speichern.

Kribbelt es bei Dir auch schon wieder in den Gärtner-Fingern? Tomaten und Zucchini vorziehen, Zimmerpflanzen umtopfen, Hochbeete auffüllen und die Balkonkästen für die neue Saison vorbereiten – sobald die Frühlingssonne wärmer und die Tage langsam länger werden, stehen Hobbygärtner*innen in den Startlöchern. Und für viele beginnt jedes Gartenjahr damit, frische Blumenerde einzukaufen.

Viele handelsübliche Erden enthalten einen hohen Anteil an Torf, der aus Mooren stammt. Moore sind jedoch wichtige Ökosysteme, die dringend geschützt werden sollten. Sie sind ein Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Außerdem speichern intakte, also nasse Moore große Mengen an Kohlenstoff – etwa sechsmal so viel wie Wälder. Werden Moore hingegen trockengelegt, entweicht Kohlenstoff – das verstärkt die Klimakrise.

Trockengelegte Moore sind in Deutschland für mehr als sieben Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich – eine enorme Menge.

Torffrei gärtnern: schöne Pflanzen, gute Ernte, gutes Gefühl

Viele Hobbygärtner*innen nutzen bereits ausschließlich torffreie Erden. Diese bestehen aus verschiedenen Torfersatzstoffen, zum Beispiel Grüngutkompost, Holzfasern, Rindenhumus und Kokosmark. Die Umstellung ist einfach. Torffreie Erden sind mittlerweile in vielen Gartencentern und Baumärkten erhältlich, auch im Supermarkt lässt sich saisonal mit etwas Glück torffreie Blumenerde finden. Wichtig ist die Kennzeichnung: Nur „torffrei“ oder „ohne Torf“ garantieren dir wirklich torffreie Erden. Verlassen kannst du dich auch auf die Liste der Inhaltsstoffe auf den Säcken. Begriffe wie „torfreduziert" oder „torfarm" bedeuten, dass trotzdem noch Torf enthalten ist. Das kann auch bei der Bezeichnung „Bio-Erde“ der Fall sein. Deine Pflanzen gedeihen in torffreien Substraten übrigens genauso gut – ganz gleich ob im Gemüse- oder Staudenbeet, im Balkonkasten oder auf dem Fensterbrett. Torffreie Erden können zwar Wasser und Nährstoffe weniger gut speichern, wenn du aber etwas genauer im Blick hast, was deine Pflanzen benötigen, und du regelmäßig gießt, geht es deinen Pflanzen auch ohne Torf wunderbar.

Was ist eigentlich Torf und wie entsteht er?

Torf entsteht in Mooren durch die unvollständige Zersetzung von Pflanzenmaterial bei hoher Feuchtigkeit und unter Sauerstoffmangel. Der Prozess braucht sehr lange: Es dauert ein ganzes Jahr, bis sich eine Schicht von einem Millimeter gebildet hat. Das sind 1.000 Jahre für einen Meter Torf!

Für die Verwendung in Blumenerde wird Torf heute etwa zur Hälfte in Deutschland abgebaut und zur anderen Hälfte importiert, hauptsächlich aus dem Baltikum. Die Importe belaufen sich auf etwa zwei bis drei Millionen Kubikmeter. Dort wird er oft aus Hochmooren entnommen, die als besonders wertvoll und schützenswert gelten.

Weniger Torfabbau – mehr Moor

Moore bedecken zwar nur drei Prozent der Landfläche unseres Planeten, speichern aber etwa ein Drittel des gesamten im Boden gebundenen Kohlenstoffs. In Deutschland wurden in den vergangenen Jahrhunderten 95 Prozent aller Moore trockengelegt – vor allem für die Land- und Forstwirtschaft, aber auch für den Torfabbau. In Naturschutzprojekten werden Moore inzwischen durch Wiedervernässung wiederbelebt – das gelingt aber nicht immer.

Einkaufstipps

  • Torffreie Erde für den Hobbybereich gibt es in Baumärkten und Gartencentern, in Gärtnereien, Supermärkten und Bioläden.
  • Kaufe nur Erde mit den Bezeichnungen „torffrei“ oder „ohne Torf“. Sie garantieren, dass auch wirklich kein Torf enthalten ist. Bei den Bezeichnungen „torfarm“ oder „torfreduziert“ enthält die Erde auf jeden Fall noch immer Torf – das ist also keine echte Alternative.
  • Achtung: Auch Erden mit der Kennzeichnung „Bio-Erde“, „nachhaltig“ oder „grün“ können Torf enthalten! Schau auf die Liste der Inhaltsstoffe auf der Verpackung!
  • Torffreie Erde gibt es auch für Spezialzwecke, beispielsweise für Gemüse, für Rhododendren oder – besonders feinkrümelig – als Anzuchterde für die Aussaat.

 

Wie erkenne ich wirklich torffreie Erde?

Hierzu genügt ein Blick auf die Inhaltsstoffe, die auf der Rückseite des Sackes angegeben sind. Häufig steht auch auffällig „torffrei“ oder „ohne Torf“ auf den Verpackungen.

Was kann ich tun, wenn mein Händler nur Torferde hat?

  1. Frag nach! Je mehr Kund*innen ein Produkt verlangen, desto eher wird es ins Sortiment aufgenommen. Vielleicht ist das, was du möchtest, auch in einer anderen Filiale vorhanden und kann für dich bestellt werden.
  2. Mische dir deine Erde selbst! Wenn du die Möglichkeit hast: kompostiere deine Bio- und Gartenabfälle. Vielleicht kommt sogar eine Wurmkiste (geht auch in der Wohnung) infrage? Grün- und Wurmkompost gibt es auch zu kaufen. Informier dich, ob es in deiner Umgebung eine Kompostierungsanlage gibt (in Lahr z.B. Förster Entsorgung GmbH – Kompostierungsanlage, Limbruchweg 22). Dort erhältst du qualitätsgesicherten Kompost. Damit kannst du die Erde in deinem Balkonkasten aufbessern und musst sie nicht komplett ersetzen.
  3. Kauf woanders ein! Vielleicht hat dein Supermarkt vor Ort demnächst torffreie (!) Blumenerde als Saisonprodukt?
  4. Als letzte Konsequenz: Bestelle online! Diverse Online-Shops haben torffreie Erden im Sortiment und liefern sie dir nach Hause.

Gartentipps: torffrei gärtnern … so einfach geht’s

Torffreie Blumenerde lässt sich grundsätzlich genauso verwenden wir torfhaltige Erde – und die Pflanzen gedeihen und blühen mindestens genauso gut. Ein paar Punkte kannst du dabei beachten:

  • Gießen: Torffreie Erden können je nach Ausgangsstoff ein geringeres Wasserhaltevermögen aufweisen als torfhaltige. Beobachte die Feuchtigkeit der Erde und gieße ggf. etwas öfter.
  • Düngen: Pflanzen, die in torffreier Erde wachsen, sollten mäßig, aber regelmäßig gedüngt werden. Sind in der Erde viel Holzfasern enthalten, kann sich der Stickstoffgehalt schnell ändern – bei schlechtem Wachstum und hellgrüner Verfärbung der Pflanze hilft dann ein stickstoffhaltiger Flüssigdünger.
  • Lagerung: Torffreie Erden sind in der Regel mikrobiell aktiver als torfhaltige Substrate. Daher sollte die Erde möglichst schnell aufgebraucht werden. Wenn etwas übrigbleibt, sollte der Erdensack gut verschlossen, dunkel und möglichst kühl gelagert werden.

 

Torffreie Blumenerde: Warum eigentlich?

Torffreie Blumenerde ...

► lässt Pflanzen genauso gut und üppig gedeihen wie torfhaltige Blumenerde.

► entlastet das Klima.

► hilft dabei, den Torfabbau zu stoppen.

► leistet einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

► unterstützt die Vielfalt auch an seltenen Tier- und Pflanzenarten.

► besteht meist aus Neben- und Restprodukten anderer Industrien und kann somit Ressourcen schonen.

► ist einfach zu handhaben.

► trägt zu Schutz und Regulierung des Wasserhaushaltes bei, da Moore viel Wasser speichern.

Weiterführende Informationen und Tipps zum torffreien Gärtnern, hält das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) unter folgender Website bereit: www.torffrei.info.

Gut zu wissen: Bei der Stadt Lahr ist mit Beschluss des Gemeinderates seit 2020 die Beschaffung und Verwendung von Böden und Erden mit torfhaltigen Bestandteilen nicht erlaubt.

Du möchtest weitere Tipps? Dann schaue dir unser Klimatipps und Umwelttipps an.