09.07.2026 - Besuch der französischen Partnerstadt Dole
Von den Landesgartenschau in Lahr inspiriert
Doles Bürgermeister Jean-Baptiste Gagnoux und Lahrs Oberbürgermeister Markus Ibert (von links)
Quelle: Stadt Lahr
Eine Delegation aus Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft hat am vergangenen Wochenende Lahrs französische Partnerstadt Dole im Jura besucht. Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des neuen Parks „Parc de la Vouivre“. Dieser ist benannt nach dem schlangenartigen Fabelwesen Vouivre aus der französischen Mythologie, zu dem es Legenden aus dem Jura und Burgund gibt.
Der Park liegt nahe der Innenstadt und wird am kommenden Wochenende eingeweiht. Er erstreckt sich über einen Kilometer entlang des Flusses Doubs und bringt den Menschen den Fluss als Erlebnisraum zurück. Der Park macht das Ufer erlebbar und beinhaltet Freizeitangebote wie eine Bouleanlage, einen Skaterpark, generationsübergreifende Fitnessgeräte oder einen Spielplatz. Für die Gestaltung haben sich die Dolerinnen und Doler 2018 auf dem Landesgartenschaugelände in Lahr inspirieren lassen. Verschiedene Park- und Gestaltungselemente, zum Beispiel ein kleiner Aussichtsturm, finden sich wieder. Von diesem reicht der Blick über das Parkgelände hin zur anderen Uferseite.
Beim anschließenden offiziellen Empfang der Lahrer Delegation stellte Doles Bürgermeister Jean-Baptiste Gagnoux die neuen Beigeordneten vor. Gagnoux selbst wurde im vergangenen März mit einem eindrucksvollen Ergebnis von 76 Prozent der Stimmen als Bürgermeister wiedergewählt. Gleichzeitig wurde der Doler Stadtrat neu gewählt.
Im Herbst steht zudem die Wahl des Partnerschaftskomitees an. Jean-Claude Protet ist seit 42 Jahren mit einer kurzen Unterbrechung dessen äußerst engagierter Präsident. Er wird aus Altersgründen nicht mehr kandidieren.
Oberbürgermeister Markus Ibert würdigte bei seiner Dankesrede die fruchtbare Zusammenarbeit und ging auf die trilaterale Vereinbarung ein. Diese hatten die Städte Dole und Lahr im vergangenen Herbst gemeinsam mit der Stadt Kalusch in der Ukraine geschlossen – in der Absicht, enger zusammenzuarbeiten. „Unsere Städtepartnerschaft ist weit mehr als ein offizielles Band. Sie ist ein lebendiges Zeichen für Verständigung, Frieden und Zusammenhalt. In einer Zeit, in der viele Menschen wieder Mauern errichten wollen, bauen wir Brücken“, so Ibert.
Auf dem Besuchsprogramm standen weiter der Besuch des Doler Hausbergs Mont Roland sowie der „Hospices de Beaune“, das architektonisch imposante historische Krankenhaus in der benachbarten Stadt Beaune. Der Besuch einer Flugshow auf dem Gelände des Regionalflughafens „Dole-Jura“ rundete das Besuchsprogramm ab.