28.04.2023 - Monatsprogramm des Lahrer Stadtmuseums im Mai 2023
Von Bleilettern und Fake News
Besucherinnen und Besucher des Lahrer Stadtmuseums können sich im Mai 2023 auf ein spannendes Programm freuen.
Quelle: Ronald Buck
Das Lahrer Stadtmuseum in der Tonofenfabrik feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Im kommenden Monat beteiligt es sich am Internationalen Museumstag, am Kinderfest der Lahrer Werbegemeinschaft sowie an den Lahrer Literaturtagen „Orte für Worte“.
Der Monat Mai startet mit zwei kostenfreien Kurzführungen am Mittwoch und Donnerstag, 3. und 4. Mai 2023, in denen die aktuelle Sonderausstellung #neuland in jeweils 20 Minuten kompakt vorgestellt wird. Start ist um 12:10 Uhr. Danach lässt sich die Mittagspause im Museumscafé bei einem fairen Getränk entspannt ausklingen. Die öffentliche Führung am Sonntag, den 7. Mai 2023, beginnt um 14:30 Uhr und kostet vier Euro. Der Eintritt ist am ersten Sonntag des Monats frei.
Am Freitag, 12. Mai 2023, lädt Simone Schneider in das Untergeschoss des Stadtmuseums zu einer Fake-Führung ein. In der Reihe „Orte für Worte“ stellt sie getreu dem Motto „Sie dürfen nicht alles glauben, was sie denken“ uralte und teils einzigartige Funde vor. Mit ihrem feinen Sinn für Humor und gekonntem Sprachwitz verpasst Schneider den Objekten direkt vor Ort völlig neue, teils absurde Bedeutungen. Ihre Führung ist eine fantastische Reise zu Riesen und Hexen, gallo-römischen Trinkgewohnheiten und in gänzlich andere Galaxien. Die Führung kostet fünf Euro inklusive Museumseintritt. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an museumsinfo@lahr.de ist erforderlich.
Am Sonntag, 13. Mai 2023, beteiligt sich das Stadtmuseum von 11 bis 16 Uhr am Kinderfest der Werbegemeinschaft mit einem Buttonstand und dem Falten bunter Schachteln. Auch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg wird den Museumsplatz mit beleben.
Der Internationale Museumstag am Sonntag, 21. Mai 2023, steht ganz im Zeichen des Analogen. Während die Gäste die Sonderausstellung „#neuland. Ich, wir und die Digitalisierung“ sowie die Dauerausstellung kostenfrei besuchen können, widmet sich das Stadtmuseum ab 14 Uhr zugleich dem alten Handwerk des Schriftsetzens. Ehemalige Schriftsetzer öffnen ihre Werkstatt und zeigen, wie man mit früher mit Bleilettern gearbeitet hat. Wer möchte, darf sich selbst als Schriftsetzerin oder Schriftsetzer versuchen. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher beim Verfassen von Postkarten die eigene Handschrift üben und persönliche Grüße verschicken, während die Malschule Kunterbunt zu farbigen Experimenten einlädt. Es werden geringe Materialkosten erhoben. Zwischen 14 und 16 Uhr geben Museumsführerinnen kurze Führungen durch die Ausstellungen – und wer sich weiter kreativ austoben möchte, ist beim Erstellen von „Fake News“ in der Sonderausstellung genau richtig. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ist den ganzen Tag mit einem Infostand vor Ort und informiert zu verschiedenen Themen.
Das Raumwunder des Monats stammt von Christian Wenzinger, der die Holzbox der Bühne widmet. Darüber hinaus gibt zum fünfjährigen Bestehen des Stadtmuseums eine Foyerausstellung Einblicke in dessen Entwicklungsgeschichte.