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06.06.2016 - Taschengeldbörse darf mehr genutzt werden

Das Angebot der Lahrer Taschengeldbörse ist groß: vom Babysitten über Rasenmähen, den Hund Gassi führen bis zum Einkaufen. Jeder kann die Taschengeldbörse nutzen, es funktioniert ganz einfach: Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren melden sich mit einen Minijob an, den sie ausüben wollen. In der Regel sind das einfache Tätigkeiten wie Hilfe im Haushalt oder im Garten, Unterstützung am PC, Nachhilfe und ähnliche Aufgaben. Menschen, die Unterstützung brauchen, können sich bei der Taschengeldbörse melden und sich jemanden vermitteln lassen. Die Jugendlichen können sich so ihr Taschengeld aufbessern und freuen sich, anderen zu helfen.

Die Taschengeldbörse ist ein Beispiel für soziales Engagement und generationsübergreifende Kommunikation - eine ausgezeichnete Gelegenheit für Jung und Alt, um voneinander zu profitieren. Die Initiatoren wünschen sich noch mehr Zuspruch. Am Angebot mangelt es nicht, doch oft warten die Jugendlichen vergeblich auf die entsprechende Nachfrage.

Sehr häufig werden über die Taschengeldbörse Babysitter vermittelt. Zu deren Vorbereitung veranstaltet das DRK in Kooperation mit dem Schlachthof und dem Mehrgenerationenhaus zwei Mal jährlich einen Babysitterkurs, bei dem die Grundlagen vermittelt und das Verantwortungsbewusstsein geschult werden.

Die Taschengeldbörse als eine Plattform, sich zu treffen, gegenseitig zu stärken, Verständnis für die ältere oder jüngere Generation zu entwickeln und Hemmschwellen und Vorurteile abzubauen, gibt es schon seit 2009. Es ist ein Projekt vom Schlachthof Jugend & Kultur zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Lahr. Nähere Informationen gibt es im Schlachthof- Jugend und Kultur, bei Melissa Zucano, Dreyspringstr. 16, Lahr, Tel.: 07821 / 981185 oder auf www.schlachthof-lahr.de