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17.12.2018 - Ausgefallene architektonische Gestaltung verschafft dem Stadtmuseum einen Platz an der Spitze europäischer Architektur Stadtmuseum Lahr ist nominiert für den Mies van der Rohe Award

Zu sehen ist das Gebäude Stadtmuseum Tonofenfabrik in Lahr. Es beginnt auf der linken Seite mit dem alten Gebäude der ehemaligen Tonofenfabrik, ein Ziegelbau mit mit rotem Ziegeldach und rundbogenfenstern sowie einem kleinen Giebel, der nicht über die gesamte Hausbreite reicht. Rechts schließt sich ein moderner Anbau an. Er ist farblich in Ziegelrot gehalten und die Außenfassede ist gekennzeichnet durch schmale Fenster, die einem Treppenverlauf folgen.
Ganz rechts auf dem Bild ist ein Nachbargebäude mit weißer Fassade zu sehen.
Stadtmuseum Tonofenfabrik
Quelle: Stadt Lahr
Die Gesamtgestaltung der historischen Tonofenfabrik mit ihrem markanten Treppenhaus durch das weltweit engagierte Architekturbüro heneghan peng architects verschafft dem neuen Stadtmuseum als einem von 18 Projekten in Deutschland eine Nominierung für den Mies van der Rohe Award.

Die Auszeichnung wird seit 1988 im Zwei-Jahres-Rhythmus für aktuelle europäische Architekturprojekte verliehen. Mit dem Preis prämiert die Europäische Kommission und die Mies van der Rohe-Stiftung in Barcelona zeitgenössische Architektur von hoher Qualität. Die Finalisten werden im nächsten Jahr bekannt gegeben.

 

Die Länderarchitektenkammern und die im Architects Council of Europe ACE vertretenen deutschen Verbände reichen ihre Vorschläge für öffentliche und private Gebäude bei der Bundesarchitektenkammer ein. Eine Jury entscheidet dort über die deutschen Nominierungen. Einer von fünf Finalisten des Mies van der Rohe Award 2015 war das Kunstmuseum Ravensburg