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28.06.2021 - Kommunikation und Presse, Justiziariat sowie Projektkoordination bilden Verwaltungseinheit im Dezernat I Stadt organisiert die Zentrale Steuerung neu

Zum 1. Juni 2021 hat die Stadtverwaltung Lahr im Dezernat I eine neue Organisationseinheit „Zentrale Steuerung“ geschaffen. Dort sind nun die Aufgabenbereiche Kommunikation und Presse, das Justiziariat sowie die Projektkoordination verortet.

Die Zentrale Steuerung ist Oberbürgermeister Markus Ibert zugeordnet. Zugleich haben die Dezernenten, Erster Bürgermeister Guido Schöneboom und Bürgermeister Tilman Petters, ebenfalls direkten Zugriff auf die internen Dienstleistungen der neuen Organisationseinheit. 

Bereits zum 1. Mai 2021 hat der neue städtische Pressesprecher Nicolas Scherger seine Arbeit aufgenommen. Zusammen mit den weiteren Mitarbeitenden der Pressestelle ist er Teil der Zentralen Steuerung und verantwortet die Presse- und Kommunikationsarbeit der Stadt.

Das Justiziariat war bisher dem Dezernat II unter der Leitung des Ersten Bürgermeisters angegliedert und dort im Rechts- und Ordnungsamt angesiedelt. Der Aufgabenbereich des Justiziariats ist nun vollständig ins Dezernat I gewechselt. Aus dem bisherigen Rechts- und Ordnungsamt wird damit ein reines Ordnungsamt, das im Dezernat II verbleibt. Die Amtsleitung hat Lucia Vogt, bisherige Leiterin der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung, übernommen. Ihre Abteilung führt sie in Personalunion weiter.

Die zentrale Projektkoordination wird erstmalig in der neuen Organisationsstruktur abgebildet. Hierfür hat der Gemeinderat über den Stellenplan 2021 eine neue Stelle geschaffen. Sie soll künftig zusammen mit den Facheinheiten verwaltungsübergreifende Großprojekte voranbringen, indem sie Informationen bündelt und bereitstellt, die Einhaltung der Zeit- und Kostenpläne im Blick behält und damit dem Oberbürgermeister und den Dezernenten bei der Projektsteuerung zuarbeitet. Ebenso soll sie alle Verwaltungseinheiten bei deren dezentralen Projekten mit Methodenkompetenz im Projektmanagement unterstützen. Die Stelle der städtischen Projektkoordination wird mit einem entsprechenden Anforderungsprofil demnächst öffentlich ausgeschrieben.

Die neue Organisationseinheit ist ein Teil der Ergebnisse eines begonnenen Verwaltungsentwicklungsprozesses. Dieser läuft bereits seit einem Jahr in enger Abstimmung auf Ebene der Verwaltungsspitze.

„Kurze Kommunikations- und Entscheidungswege sind für eine moderne Stadtverwaltung unerlässlich“, sagt Markus Ibert. „Daher ist es sinnvoll, diese Arbeitsbereiche künftig zentral im Dezernat I zu verorten. Ich bin überzeugt, dass wir aufgrund der vielen Schnittstellen, auch in enger Zusammenarbeit mit dem Büro des Oberbürgermeisters, künftig hohe Synergieeffekte nutzen werden. Diese organisatorische Neuausrichtung wird sowohl die interne als auch die externe Kommunikation und Zusammenarbeit verbessern.“