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Weihnachtskarte 2025 Lahr ist Vielfalt im Quadrat

Die Weihnachtskarte des Oberbürgermeisters Markus Ibert zieren auch in diesem Jahr 16 Portraits von Menschen die auf ganz unterschiedliche Weise mit Lahr verbunden sind. Mit einem Klick auf das jeweilige Bild erhalten Sie die Geschichte hinter dem Portrait.

Nora Roloff

Das Krokodil im Stadtpark, der Pavillon auf dem Schutterlindenberg, der Hockeyplatz bei der Dammenmühle – diese Orte verbindet Nora Roloff mit Lahr, ihrer Heimatstadt. Nach Stationen in Hamburg, Rostock und München, ist sie vor zwei Jahren mit ihrer Familie nach Lahr zurückgekehrt und arbeitet seitdem als Marketing Managerin bei Dahlinger. Schon in der Grundschule fand sie den Weg zum HC Lahr – und ist dem Verein bis heute treu geblieben. Die Trainings, Spiele und die Organisation des weit bekannten Pfingstturniers haben ihre Jugend geprägt. Dort hat sie auch ihren Mann kennengelernt. Heute trainiert sie die Hockey-Minis, spielt bei den Damen und engagiert sich im Vorstand als Jugendwartin. Für ihre Kinder ist der Hockeyplatz längst zur „Zweitwohnung“ geworden. Der HC Lahr hat ihr viel gegeben und dass sie junge Menschen heute dafür begeistern kann, ist für sie eine Herzensangelegenheit. Der Hockeysport verbindet – über Städte und Länder hinweg. Gerade in einer wachsenden, vielfältigen Stadt wie Lahr hilft er, Grenzen zu überwinden.

Pirmin Wilhelm

Pirmin Wilhelm ist in „Lahr bei Sulz“ geboren, aufgewachsen und hat 25 Jahre direkt in Lahr gelebt. Schon als kleiner Bub erinnert er sich gern an die Busfahrten mit seiner Mutter ins „Wohlwärtse“ – Erinnerungen die bleiben! Die Leidenschaft für Kunst wurde ihm quasi in die Wiege gelegt: Sein Vater, ein Lithograf, inspirierte ihn früh, sodass auch er sich für diesen Beruf entschied. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung holte er zunächst seinen Realschulabschluss und anschließend das Abitur nach. Es folgte ein Lehramtsstudium in seinen Leidenschaftsfächern: Kunst, Musik und Sport. Zunächst unterrichtete er an einer Realschule, später wechselte er an die Gewerbliche Schule für Grafikdesign. Trotz seiner pädagogischen Laufbahn hat er nie den Bezug zur freien Kunst und Malerei verloren. Seine beeindruckenden Werke sind heute in seiner selbst eingerichteten Galerie in Sulz zu sehen. Ein zentraler Wert in Pirmin Wilhelms Leben ist der respektvolle Umgang miteinander – ganz im Sinne der Goldenen Regel: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Besonders wichtig sind ihm seine Tochter und ein erfülltes Leben, das jeden Tag von Kunst, Musik und Sport geprägt ist.

Susanne Steudten

Seit September 2024 leitet Susanne Steudten das Polizeirevier in Lahr, in einer Stadt, die sie sowohl beruflich wie auch privat sehr schätzen gelernt hat. Ihr Weg begann 1998 mit dem Abitur im Murgtal und einer anschließenden Ausbildung zur Polizeikommissarin an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Vor ihrer Familienzeit, absolvierte sie von 2012-2013 ihr Masterstudium in Villingen-Schwenningen und an der Polizeihochschule in Münster. Neben zahlreichen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Freiburg leitete sie unter anderem das Referat Prävention beim Polizeipräsidium Offenburg. Diese Arbeit ist ihr besonders wichtig, da sie dazu beiträgt, Straftaten und Unfälle von vorneherein zu verhindern und die Sicherheit zu erhöhen. Sie ist ein kommunikativer Mensch, der gerne auf andere zugeht. Als Führungspersönlichkeit ist es ihr wichtig, im guten Miteinander – sowohl mit den Partnern vor Ort als auch im Team – Lösungen zu finden und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Einen respektvollen Umgang sieht sie als Grundlage für erfolgreiches Handeln. Der Arbeitsalltag der Polizei ist herausfordernd und das Engagement aller Einsatzkräfte verdient große Anerkennung. Besonders am Herzen liegt ihr, dass alle Kolleginnen und Kollegen gesund aus dem Dienst nach Hause zurückkehren.

Markus Wöhrle

Markus Wöhrle ist Winzer aus Leidenschaft und Eigentümer des Weinguts Wöhrle. Geboren und aufgewachsen in Lahr, entwickelte er schon früh eine tiefe Verbundenheit zum Lahrer Schutterlindenberg – jenem Berg, der die Trauben für die Weine des Weinguts hervorbringt. Besonders hervorzuheben ist die naturschonende Anbauweise ohne schädigende Eingriffe in die Natur und Verzicht auf künstliche Düngung. Der Betrieb ist seit 1991 Bio-zertifiziert. Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium und vier Jahren Berufserfahrung im renommierten Weingut Müller-Catoir trat Markus Wöhrle bereits 2002 in den elterlichen Betrieb ein. „Unser Anspruch ist es, in Lahr Weine von höchster Qualität zu erzeugen. Die Weinregion Breisgau und insbesondere Lahr als traditionsreiche Weinstadt liegen uns am Herzen. Mit größtmöglichem Engagement und viel Liebe zum Detail setzen wir alles daran, diesem Anspruch gerecht zu werden. Guter Wein ist unser Leben!“, sagt er.

Jonas Kenk

Jonas Kenk ist Wahl-Lahrer mit Wurzeln im Schuttertal. Er ist ausgebildeter Krankenpfleger und hat seinen Abschluss 2008 am Ortenau Klinikum in Lahr erworben. Gemeinsam mit seinem Vater leitet er als Geschäftsführer sechs familiär geführte Pflegeeinrichtungen mit Hauptsitz in Lahr. Als vierfacher Familienvater nutzt er mit seiner Familie gerne die vielfältigen Freizeitangebote der Stadt – vom Stadtpark bis zum ehemaligen Landesgartenschaugelände. Seine Leidenschaft gilt der Pflege: Besonders am Herzen liegt ihm der Ausbau einer kooperativen Pflegeinfrastruktur in Lahr, etwa durch gemeinsame Initiativen wie die Pflegemesse 2025 im Lahrer Forum. Hilfsbereitschaft, Offenheit und die Förderung von Vielfalt prägen seine Persönlichkeit – im Unternehmen wie im Alltag.

Valerie Hübner

Die gebürtige Lahrerin vertritt als Chrysanthemenkönigin 2025 die Stadt und eines ihrer schönsten und bekanntesten Feste – ein Ehrenamt, das für sie nicht nur Repräsentation, sondern auch eine persönliche Herzensangelegenheit ist. Valerie Hübner studiert Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationspolitik und Internationale Beziehungen. Ihr Weg führte sie dabei unter anderem nach Heidelberg, Berlin, Oslo, Wien und Tallinn – doch Lahr blieb für sie stets ein Ort der Verbundenheit. Sie spricht fünf Sprachen, schätzt kulturelle Vielfalt und bringt eine hohe soziale Intelligenz mit. Diese Eigenschaften sind ihr in der Begegnung mit Menschen besonders wichtig. In ihrer Freizeit ist sie gerne aktiv: ob Schwimmen, Tauchen, Basketball, Radfahren oder Reisen – Hauptsache draußen, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Das Blumen- und Kulturfestival Chrysanthema begleitet sie seit ihrer Kindheit und zählt für sie zu den absoluten Höhepunkten des Jahres. „Gerade in der Jahreszeit zwischen Spätsommer und Weihnachten, wenn es manchmal etwas grau wirkt, bringt das farbenfrohe Blütenmeer eine besondere Atmosphäre in die Stadt!“, sagt sie. Besonders schätzt sie das Gemeinschaftsgefühl, das durch die Beteiligung von Schulen, Vereinen, Geschäften und vielen Ehrenamtlichen entsteht. Ein lebendiges Symbol für Zusammenhalt, Offenheit und Lebensfreude! Als Chrysanthemenkönigin möchte sie genau diese Werte weitertragen – und sich für eine Stadt einsetzen, die Vielfalt lebt, Menschen verbindet und ihre kulturelle Identität bewusst nach außen trägt.

Helmut Dold

Helmut Dold ist Musiker, Entertainer und Schuttertäler mit Leib und Seele. Seit Jahrzehnten bringt er Menschen zum Lachen und die Trompete zum Klingen. Über 45 Jahre war er als Lehrer an der Musikschule Lahr tätig – mit Herzblut und großer Begeisterung für Musik. Geboren in Lahr, aufgewachsen in Kuhbach und heute daheim in Schuttertal, ist er Lahrer, Kuhbacher und Schuttertäler aus voller Überzeugung. Im gesamten Umland ist er im Volksmund als „de Hämme“ bekannt – ein Entertainer mit Trompete, Witz und Charme. Er liebt das Leben, den Humor und die meisten seiner Mitmenschen. Seine größte Freude ist es, Menschen zum Lachen zu bringen. Er lebt nach dem Motto: „Lache isch d’beschd Medizin!“ Gemeinsam mit seiner Frau Diana lebt er glücklich und zufrieden, und unterrichtet nach wie vor mit Begeisterung Trompete in Musikvereinen. Er steht regelmäßig und leidenschaftlich gerne auf der Bühne – mal als „de Hämme“, mal als Helmut Dold, aber immer mit Herz, Humor und viel Freude!

Birgit König

Engagiert in Lahr – mit Herz für Menschen, Natur und Bildung. Das ist Birgit König. Von 2008 bis 2023 war sie Leiterin der Mediathek in Lahr, eine Zeit, in der ihr der Austausch mit Menschen sowie die Förderung von Lesekultur und Bildung besonders am Herzen lagen. Lahr ist für sie längst zur Heimat geworden: Sie lebt gerne hier und ist seit 2024 auch Sprecherin des Schwarzwaldvereins Reichenbach. Die Natur ist ihr Rückzugsort und Kraftspender. Doch sie möchte nicht nur ihr privates Leben genießen, sondern sich auch gesellschaftlich engagieren. Politisch setzt sich Brigit König für Bildungschancen für alle und für ein respektvolles Miteinander aller Menschen ein. Privat schlägt ihr Herz für Pflanzen und Bücher. Auch wenn sie einige Jahre lang den Mundartwettbewerb der Mediathek betreut hat – Alemannisch spricht sie nicht. Birgit König kommt ursprünglich aus Sachsen.

Enza Geiger

Maria Vincenza Geiger, von allen liebevoll nur „Enza“ genannt, ist eine Vollblutgastronomin, die ihre italienischen Wurzeln mit Herzblut und Hingabe lebt. Nachdem Sie von Italien nach Deutschland kam, war sie zunächst bis 2002 in Ottobeuren tätig, bevor Sie wegen ihrer großen Liebe, Gerhard Geiger, nach Lahr zog. In Lahr verwirklichte sie ihre gastronomische Vision: Zunächst führte Enza Geiger bis 2004 die „Schlosserstube“, anschließend übernahm sie die Gaststätte in der Vogtstorstraße 1 und verwandelte sie in einen bekannten Wohlfühlort italienischer Lebenskunst – die „Trattoria da Enza“. Mit authentischer italienischer Küche, herzlicher Gastfreundschaft und einem feinen Gespür für mediterranen Genuss machte sie ihr Restaurant über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Ihre Liebe zur italienischen Kochkunst teilt Enza nicht nur in ihrem Lokal, sondern auch öffentlich, etwa bei Kochshows auf der Chrysanthema oder gemeinsam mit dem renommierten Koch Andreas Miessmer. Ihr Wunsch ist es, auch in Zukunft viele Menschen mit ihrer „Cucina Italiana“ zu begeistern und ihnen ein Stück italienische Lebensfreude näherzubringen.

Enrico Nuvolin

Enrico Nuvolin wurde 1992 in Lahr geboren und wuchs am Fuße des Schutterlindenbergs auf. Bis heute lebt er in seiner Heimatstadt, die ihm von Kindheit an viel bedeutet: Nach dem Abitur 2011 am Max-Planck-Gymnasium absolvierte er eine Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauer in Willstätt. Danach kehrte er 2014 in den Familienbetrieb zurück und schloss 2017 seine Meisterprüfung als Jahrgangsbester ab. 2020 folgte eine weitere Fortbildung als Restaurator im Handwerk – Fachrichtung Stein und übernahm im November desselben Jahres den Familienbetrieb Göhring. Mit Stolz hinterlässt er seine Spuren an zahlreichen historischen Gebäuden in der Lahrer Innenstadt. Als Pächter des Steinbruchs Altvater fördert er den bekannten Lahrer Buntsandstein, der unter anderem beim Erhalt des Freiburger Münsters eine wichtige Rolle spielt. Privat ist er ein echter Familienmensch, der Ruhe und Gelassenheit schätzt. Er vertraut auf sein Bauchgefühl und packt Dinge lieber an, als lange darüber zu sprechen. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv, engagierte sich jahrelang im Handball des TV Sulz und spielt heute bei der SG Scutro sowie im Faustball beim TV Dinglingen. Sein Ziel ist es, mit seiner Arbeit zum Erhalt der historischen Innenstadt von Lahr beizutragen und das Erbe seiner Stadt zu bewahren – dafür setzt er seine Leidenschaft und sein Fachwissen ein.

Alisa Krieger

Alisa Krieger ist in Lahr zuhause – einer Stadt, die für sie mehr als nur Heimat ist: ein Ort für Gemeinschaft, Zusammenhalt und persönliche Entwicklung. Seit vielen Jahren ist die rhythmische Sportgymnastik ein zentraler Bestandteil ihres Lebens, die sie beim TV Lahr mit Leidenschaft ausübt. Dieser Sport hat sie körperlich wie auch persönlich geprägt. Werte wie Disziplin, Teamgeist, Kreativität und Leidenschaft lebt Alisa Krieger nicht nur in der Turnhalle, sondern auch im Alltag. Als badische Meisterin und Erstplatzierte in allen 4 Handgeräten bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften qualifizierte sie sich beim Deutschen Turnfest in Leipzig für die deutschen Gerätefinals in Dresden. Für sie war es eine große Ehre, ihre Heimat in diesem Rahmen zu vertreten und das Engagement und Herzblut der lokalen Vereinsarbeit sichtbar zu machen. Dort stellte sie sich der starken nationalen Konkurrenz und es gelang ihr, ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis zu stellen. Rückhalt gibt ihr vor allem ihre Familie – eine wichtige Kraftquelle. Was sie auszeichnet, ist ihre Begeisterung, ihr Verantwortungsbewusstsein und der Wunsch, anderen etwas mitzugeben. Besonders am Herzen liegt ihr die Arbeit mit jungen Sportlerinnen, denen sie Werte wie Fairness, Durchhaltevermögen und gegenseitige Unterstützung vermittelt. Sie möchte Räume schaffen, in denen Kinder und Jugendliche sich entfalten können, denn sie ist überzeugt: In jedem Menschen steckt großes Potential, das entdeckt und gefördert werden will.

Dr. Johannes Mette

Dr. Johannes Mette wurde in Tettnang am Bodensee geboren und stammt aus einer großen, kirchlich sehr engagierten Familie. Über sieben Jahre lebte und wirkte er in Lahr, wo er als Pfarrer die Katholische Kirchengemeinde „An der Schutter“ leitete – ein Gebiet, das sich von Hugsweier bis Schweighausen erstreckt. Darüber hinaus war er Dekan des Dekanats Lahr, das große Teile der südlichen Ortenau umfasst. Ein besonderes Anliegen war ihm ein lebendiges und offenes Gemeindeleben, in dem sich auch neu Hinzugezogene willkommen fühlten und ihren Platz fanden. Die Vielfalt der Gläubigen aus den unterschiedlichsten kulturellen Umgebungen sah er als großes Geschenk – gemeinsam bildeten sie das lebendige Bild einer Weltkirche. Besonders viel Wert legte er auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt sowie die zahlreichen bestehenden Kooperationen – etwa im Bereich der Kindertagesstätten oder bei städtischen Ereignissen wie der Chrysanthema. Wer in Lahr unterwegs ist, hat ihn vielleicht schon gesehen: Er war oft mit dem Fahrrad unterwegs, seinem bevorzugten Fortbewegungsmittel im Alltag. Zum Ausgleich unternimmt Dr. Johannes Mette gerne Fahrradtouren, auch mehrtägig. In seiner Freizeit spielt er außerdem gerne Skat und liest mit Vorliebe Krimis. Im September wurde er in Lahr verabschiedet. Er verlässt die Stadt schweren Herzens, da er künftig die Leitung der größeren Pfarrei in Bruchsal übernehmen wird.

Dr. Maximilian Kohler

Dr. Maximilian Kohler ist in Lahr geboren und aufgewachsen. Er absolvierte seine schulische Laufbahn ebenfalls in Lahr und machte seinen Abschluss am Wirtschaftsgymnasium des IBG, wo er sein Interesse für die Betriebswirtschaftslehre entdeckte. Nach seiner Studienzeit in Hamburg und Kopenhagen kehrte er 2020 gerne in den elterlichen Betrieb Edeka Kohler nach Lahr zurück. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit promovierte er an der Universität Ulm. 2024 wurde er zum Geschäftsführer bei Edeka Kohler ernannt. Im darauffolgenden Jahr 2025, feierte der Betrieb ein besonderes Ereignis: das 25-jährige Jubiläum des Einkaufszentrums Arena. Dr. Maximilian Kohler engagiert sich auch gesellschaftlich in seiner Heimatstadt. So ist er beispielsweise Mitglied im Mittelstandsbeirat der Volksbank Lahr. In Lahr ist er bis heute von einem engen Freundeskreis umgeben – ein wertvolles persönliches Netzwerk. Er beschreibt sich selbst als geerdet und äußerst engagiert. Was er tut, macht er stets mit großer Leidenschaft. Seine Neugier und der Wunsch, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, begleiten ihn seit jeher – deshalb hat er auch einen Jagdschein erworben. Auch wenn er keine eigene Jagd besitzt, begleitet er bei Gelegenheit gerne Kollegen. Die Natur liegt ihm besonders am Herzen – allen voran der Schwarzwald. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv, möglichst draußen. Ob beim Joggen oder Radfahren: Die Wälder rund um Lahr sind für ihn Rückzugsort und Kraftquelle. „Da kann man gut abschalten und neue Energie tanken!“

Renate Hofsäß

Seit über 30 Jahren engagiert sich Renate Hofsäß mit großer Überzeugung und viel Herzblut als Geschäftsführerin für den Verein „Aktion Treffpunkt e. V.“ in Lahr. Der Verein setzt sich für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen ein und bietet ihnen Unterstützung und Perspektiven. „Da ich bis auf wenige Jahre mein Leben in Lahr verbracht habe, ist Lahr für mich nicht nur Heimat, sondern auch Wirkungsstätte und Lebensmittelpunkt“, sagt sie. Es liegt ihr besonders am Herzen, auch weiterhin in dieser Lebensgemeinschaft mitzuwirken. Ihr Wunsch ist es, sich noch viele weitere Jahre für benachteiligte Menschen in ihrer Stadt einsetzen zu können: „Denn diese Tätigkeit, gibt mir sehr viel Dankbarkeit zurück.“ Renate Hofsäß wurde am 5. März 1950 in Lahr geboren – einer Stadt, die für sie weit mehr ist als nur ihr Geburtsort. Nach der Schulzeit begann sie eine Lehre bei der Volksbank in Lahr und fand dort ihren ersten beruflichen Einstieg. Im Jahr 1972 heiratete sie ihren Mann Wolfgang, der als Lehrer tätig war. Zwei Jahre später, 1974, wurde ihre gemeinsame Tochter geboren – ein bedeutender Meilenstein in ihrem Leben.

Heinz Siebold

„Seit einem Jahrzehnt ist Heinz Siebold Lahrer, doch ein Lohrer wird er nie werden“, sagt er über sich selbst. Ursprünglich stammt er aus dem kleinen Dorf Enkenstein, politisch gehört es zu Schopfheim, regional zählt es jedoch zum Kleinen Wiesental. Die meisten Jahre seines Lebens verbrachte er, nach Abitur und Studium an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. Nach längerem Aufenthalt in Düsseldorf kehrte er schließlich zurück ins Badische, wo er mittlerweile in Lahr mit Ehefrau Ulrike Derndinger seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Sein Beruf als Journalist ist eng verbunden mit seiner unermüdlichen Neugier und dem Drang, die Welt um sich herum zu verstehen und Menschen kennenzulernen. In Lahr engagierte sich Heinz Siebold zeitweise in der Stiftung Bürger für Lahr und ist aktuell im Historischen Verein und als Veranstalter und Liedersänger an der Seite seiner Frau in der alemannischen Mund-Art-Szene aktiv. Die wachsende Bedrohung unserer freiheitlichen Demokratie durch rechtsextreme und autoritäre Kräfte war sein Ansporn, sich gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern im Forum Demokratie zu engagieren und die „Woche der Demokratie“ ins Leben zu rufen. Als „Alt-Achtundsechziger“ sieht er es als seine Pflicht an, sich für die Demokratie einzusetzen – jene Demokratie, die seiner Generation trotz ihrer Fehler und Irrwege einen sicheren Rahmen gegeben hat. „Demokratie musste hart erkämpft werden – sie darf nicht leichtfertig verspielt werden“, betont er.

Renate Link

Renate Link, Jahrgang 1964, entdeckte ihre Leidenschaft für das Tanzen bereits als Teenager, als sie zusammen mit ihrer Schwester einen Rock’n’Roll-Kurs besuchte. Nach einer längeren Pause fand sie 2013 wieder zu dieser Leidenschaft zurück. „Tanzen war eine Befreiung“, erklärt sie und betont, dass die Gründe dafür tiefer persönlicher Natur waren. Seitdem verfolgt sie ihre Tanzleidenschaft kontinuierlich und nimmt regelmäßig an Tanzkursen teil. Dabei geht es ihr nicht nur um die Bewegungen, sondern um Haltung, Ausdruck und die Beherrschung des eigenen Körpers. Sie ist gerne in der Lahrer Szene unterwegs – ob im Stadtpark, in den zahlreichen Gastronomiebetrieben, im Schlachthof oder auf der Chrysanthema. Besonders oft trifft man sie bei Veranstaltungen, bei denen getanzt wird. Tanzen ist für sie mehr als ein Hobby – es ist Ausgleich zum Alltag und eine Möglichkeit, dem Stress zu entfliehen. Ihr Motto bringt es auf den Punkt: „Man muss das Leben tanzen“, sagt sie. Als Sozialarbeiterin am Klinikum Lahr berät sie Patienten und Angehörige in Fragen rund um Entlassung, Nachsorge und weiterführende Therapien.

Fotos: Oliver Wernert, Lahr