05.08.2024 - Stadt Lahr reagiert auf Unfallschwerpunkt mit neuen Markierungen
Kreisverkehr in der Rheinstraße wird sicherer
Neue Markierungen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen.
Quelle: Stadt Lahr
Der Kreisverkehr in der Lahrer Rheinstraße ist ein Unfallschwerpunkt. Neue Markierungen sollen ab sofort zu geringeren Geschwindigkeiten führen und die Verkehrssicherheit erhöhen.
Bei der Unfallhäufungsarbeit der Lahrer Straßenverkehrsbehörde ist der Kreisverkehr in der Rheinstraße ein regelmäßiges Thema. Die Geschwindigkeiten bei der Einfahrt und auch im Kreisverkehr selbst sind zu hoch. „Zu hohe Geschwindigkeiten führen zu Unachtsamkeiten. Leider wurde das in den letzten zehn Jahren bei 20 Unfällen allein an diesem Kreisverkehr zum Verhängnis“, erklärt Ordnungsamtsleiterin Lucia Vogt.
Der Kreisverkehr ist außerdem untypisch groß dimensioniert. Aus diesem Grund hat die Stadt Lahr bereits eine Ringmarkierung aufgebracht, um die Kreisfahrbahn in der Breite zu reduzieren. Ergänzend werden nun die Einfahrtsbereiche verkleinert, damit langsamer in den Kreisverkehr eingefahren werden muss. Da der Schwerverkehr den Kreisverkehr häufig nutzt, sind bauliche Maßnahmen, beispielsweise die Verkleinerung des Kreisverkehrs, schwer umsetzbar.
Im Jahr 2001 wurde die störanfällige und kostenintensive Ampelanlage durch den Kreisverkehr ersetzt. Was damals eine Möglichkeit zur Erprobung war, ist inzwischen eine etablierte Verkehrsführung. Unter Berücksichtigung des Verkehrsflusses ist derzeit auch keine andere Regelung des Kreuzungsbereichs vorgesehen.
Sollte es zu grundsätzlichen Änderungen des Verkehrsaufkommens kommen, wird der Knotenpunkt nochmals näher untersucht.
Unfallhäufungsarbeit
Neben der Anordnung und regelmäßigen Überprüfung der Sinnhaftigkeit zahlreicher Verkehrszeichen im Stadtgebiet gehört auch die Unfallhäufungsarbeit zu den Hauptaufgaben der Straßenverkehrsbehörde. Hierbei werden unfallbelastete Stellen gemeinsam mit Vertretern des Polizeipräsidiums Offenburg untersucht und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beschlossen.