Themenüberblick
Jahrespressekonferenz 2017/2018
Dezernat 1
Büro des Oberbürgermeisters
Güterverkehrsterminal
Auch wenn der Bau des geplanten Güterverkehrsterminals am Standort Lahr sowohl zeitlich als auch infrastrukturell an den Bau des 3. und 4. Gleises der Rheintalbahn gekoppelt ist, wird die Stadt Lahr auch 2018 gemeinsam mit der IGZ GmbH weitere Maßnahmen ergreifen, die für eine Realisierung des Terminals erforderlich sind. Der intensive Kontakt zu Verantwortlichen für den Bahn und Autobahnausbau, den Betreibern der Rollenden Landstraße in Freiburg, die eine Verlagerung nach Lahr anstreben, sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft soll auch 2018 aufrechterhalten werden. Um die zahlreich anstehenden Maßnahmen umzusetzen, bedarf es einer zentralen Steuerung, die insbesondere auch die Flächenentwicklung des gesamten Areals mit beinhaltet. Zu diesem Zweck ist die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft geplant. Dem Gemeinderat, der Verbandsversammlung IGP und den Gesellschaftern der IGZ GmbH soll im Verlauf des Jahres 2018 hierzu ein Konzept zur Beratung vorgelegt werden.
Die Arbeit an dem Projekt „ERFLS“, das im Jahr 2015 gestartet ist, soll Ende des Jahres 2018 abgeschlossen werden. Federführend für die von Lahr durchzuführenden Arbeiten an dem Projektmodul „Terminals“ ist die IGZ GmbH, die von der Stadt Lahr per Dienstleistungsvertrag damit betraut wurde. Die Stadt Lahr hat bzgl. des Projekts Steuermöglichkeiten und steht bzgl. des Projekts im engen Kontakt mit der IGZ GmbH.
EVTZ Rhein-Alpen Korridor
Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit Rhein-Alpen Korridor nimmt die Stadt Lahr verschiedene Aufgaben wahr. Dabei vertritt OB Dr. Müller die Stadt bei den halbjährlich stattfindenden Verbandsversammlungen. Diese fanden in 2017 in Basel und Straßburg statt. Die erste Sitzung im Jahr 2018 wird im Juni in Brüssel stattfinden. Darüber hinaus engagiert sich Oberbürgermeister Dr. Müller als Vorsitzender des Expertenkomitees „Spatial and Transport Planning, Economic Development and Logistics“ und leitet die halbjährlich stattfindenden Treffen, die eine Vor- und Nachbereitung seitens des OB-Büros erfordern. Außerdem übernimmt OB Dr. Müller im Rahmen der Vertretungsregelung, bspw. bei Verhinderung des Vorsitzenden, auch die Sitzungsleitung im Expertenkomitee „Environment & Energy“. Im Jahr 2017 hat sich das OB-Büro außerdem in dem Expertenkomitee „Communication“ engagiert.
Beziehungen zu Russland
Vor dem gemeinsamen Hintergrund einer verbindenden deutsch-russischen Geschichte und vor allem vieler Russlanddeutscher in der Stadt besteht Interesse am Aufbau einer Städtepartnerschaft. Konkret bestehen Verbindungen zur Stadt Zvenigorod in der Oblast Moskau. Erste Kontakte mit der Stadt gab es bereits im Jahr 2016, als der Stellvertreter des Bürgermeisters aus Zvenigorod die Chrysanthema besuchte. Auf Einladung des Bürgermeisters von Zvenigorod unternahm eine Lahrer Delegation bestehend aus Vertretern von Verwaltung und Gemeinderat vom 04. bis 10. Mai 2017 eine Partnerschaftsreise nach Moskau und Zvenigorod. In gemeinsamen Gesprächen hat man eine mögliche Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Tourismus und Medizin ausgemacht. Sowohl Lahrer Schulen als auch Lahrer Unternehmen haben grundsätzlich Interesse an der Mitwirkung an einer Partnerschaft bekundet. Derzeit wird ein Besuchstermin für 2018 abgestimmt. Der Besuch einer Delegation unter der Leitung des Bürgermeisters aus Zvenigorod soll während der Landesgartenschau erfolgen.
Aufbau eines China-Netzwerks
Auch im Jahr 2017 pflegte die Stadt Lahr vielfältige Kontakte ins Reich der Mitte. Das Interesse an der Intensivierung der Beziehungen zu chinesischen Städten und Unternehmen unterstrich OB Dr. Müller auch bei einem Termin in der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin am 15.03.2017.
Im Lahrer Rathaus empfing OB Dr. Müller chinesische Delegationen aus Qingpu (Shanghai), Chengdu (Hauptstadt der Provinz Sichuan) und Shaoguan (Provinz Guangdong). Im Anschluss an den jeweiligen Empfang mit Präsentation besichtigten die Delegationsteilnehmer das startkLahr-Areal.
In der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) hatte die Stadt Lahr zunächst einen Beobachterstatus inne. Nach intensiven Gesprächen sind die Stadt Lahr und die Freiburg Wirtschaft Messe und Touristik GmbH der ISA dann am 13. Oktober 2017 gemeinsam als „Region Lahr-Freiburg-Schwarzwald“ beigetreten.
Die ISA wurde auf Initiative der Stadt Foshan (Provinz Guangdong) gegründet und bildet mit 30 Mitgliedern ein großes und innovatives Bündnis von Industriestädten und
-regionen in Deutschland und China. Aufgrund ihrer hervorragenden Vernetzung ist die ISA eine geeignete Plattform für die positive Weiterentwicklung der China-Kontakte der Stadt Lahr. Den offiziellen gemeinschaftlichen Beitritt zur ISA erklärten OB Dr. Müller und Dr. Bernd Dallmann, Geschäftsführer der FWTM GmbH, auf der 4. Plenarversammlung in Taizhou (Provinz Zhejiang). Zuvor war Dr. Müller in der Stadt Foshan offiziell von Oberbürgermeister Zhu Wei empfangen worden. Dr. Müller wurde auf der Beitrittsreise von einer Lahrer Delegation begleitet. Vom 09. bis 14. Oktober 2017 folgte die Delegationsreise in den Städten Foshan und Taizhou einem vielseitigen Programm aus Unternehmensbesichtigungen, Vorträgen und dem Besuch der internationalen „Internet+“ Messe. Derzeit führt die Stadtverwaltung Gespräche über die Ansiedlung eines „China Start-up Centers“. Die Stadt Lahr wird den Austausch mit Vertretern von ISA-Mitgliedsstädten am 23. April 2018 im Rahmen des ISA-Jahrestreffens auf der Hannover Messe weiter vertiefen.
Buchprojekt Zeitenwende
Im Rahmen des Buchprojekts „Zeitenwende“ beschäftigen sich Autorinnen und Autoren mit den vergangenen 25 Jahren der Entwicklung Lahrs – eine spannende Zeit, geprägt von tiefgreifenden Umbrüchen durch den Abzug der Kanadier, den Wandel der Bevölkerungsstruktur und die Umsetzung großer Entwicklungsprojekte. Wie sah die Ausgangssituation aus? Welche Hürden mussten genommen werden, um Lahr „fit für die Zukunft“ zu machen? Wie definiert sich unsere Stadt heute? Die Aufsätze decken ein breites Themenspektrum ab und sollen dem Leser ein Bild der aktuellen Stadt vermitteln, aber auch einen Vergleich zum Lahr des Jahres 1993 ermöglichen. Der reich bebilderte Band wird voraussichtlich im April 2018 zu Beginn der Landesgartenschau erscheinen.
Wirtschaftsförderung
Initiativen zur Berufsorientierung
Die Wirtschaftsförderung wirkte auch im Jahr 2017 wie schon in den Jahren zuvor in Gesprächsrunden mit, in denen der passgenaue Übergang von Schule zu Beruf sowie Möglichkeiten zur besseren Verankerung von Berufsorientierung an Lahrer Schulen beleuchtet wurden. In diesen Gesprächsrunden wurde das Ziel verfolgt, dass Lahrer Schülerinnen und Schüler besser das für sie passende Berufsbild finden können und Lahrer Unternehmen genügend geeignete Bewerber für ihre Ausbildungsplätze finden können. Eine dieser Gesprächsrunden war das Best-Practice-Wirtschaftsforum am 15. Mai 2017 zum Thema: "Praxisnahe Gestaltung Lahrer Bildungspartnerschaften von Unternehmen und Schulen". Daraus entstand auch die Initiative der ALMI (Arbeitsgemeinschaft Lahrer Mittelständischer Industrieunternehmen) für das Praktikums-Projekt „JobXpedition“, in dem Schülerinnen und Schülern Anfang April 2018 verschiedene Möglichkeiten für eine Ausbildung in einem von 15 Lahrer Industrieunternehmen im gewerblich-technischen Bereich aufgezeigt werden sollen.
Breitband
Die Wirtschaftsförderung hat sich im Jahr 2017 zum Thema Breitbandausbau in Lahr mit verschiedenen Aktivitäten zur Forcierung eines flächendeckenden Glasfaserausbaus in Lahrer Industrie- und Gewerbegebieten engagiert. Unter anderem wurde durch die Wirtschaftsförderung eine Beschlussvorlage ausgearbeitet, mit der im Gemeinderat am 27. März 2017 der Beitritt der Stadt Lahr zur Breitband Ortenau GmbH & Co. KG beschlossen wurde. Die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG wird als Dienstleister die Stadt Lahr bei der Planung und dem Ausbau von Glasfasernetzen im Jahr 2018 und in den Folgejahren unterstützen. Es sind im Haushalt der Stadt Lahr 2018 insgesamt 800.000 Euro für den Glasfaserausbau im Industriegebiet West eingestellt. In Gesprächsrunden der Stadt Lahr sowohl mit der Breitband Ortenau GmbH & Co. KG als auch mit Telekommunikationsanbietern wird derzeit die vom Kosten-Nutzen-Verhältnis bestmögliche Ausbaulösung für die Lahrer Industrie- und Gewerbegebiete vorbereitet.
Wirtschaft auf der LGS
Die Wirtschaftsförderung koordiniert die Vorbereitung einer Ausstellung zum Wirtschaftsstandort Lahr sowie von Thementagen Wirtschaft auf der Landesgartenschau in Lahr 2018. In mehreren Gesprächsrunden mit der IHK Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer (HWK) Freiburg, dem startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr (IGZ) und der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) wurde im zweiten Halbjahr 2017 die konkrete Planung zum Thema „Wirtschaft auf der LGS“ besprochen. Gemeinsam mit der IGZ, der IHK und der HWK werden derzeit Ausstellungsmodule für den Wirtschaftspavillon auf dem Landesgartenschau ausgearbeitet. Zudem sind konkrete Thementage zu Wirtschaftsthemen auf der LGS geplant, die wir demnächst im Detail vorstellen werden.
Gutachten zum Industriestandort Lahr
Es wurde von der Stadt Lahr beim Institut für Südwestdeutsche Wirtschaftsförderung (ISW Consult) ein Gutachten im August 2017 in Auftrag gegeben. Auftragsgegenstand war es, dass die Stadt Lahr von den Gutachtern Aussagen für den gesamten Industriestandort Lahr bekommt. Hierbei war die Vorgabe, dass sowohl die aktuelle Situation von Lahrer Industrieunternehmen analysiert als auch darauf aufbauend Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Industriestandorts Lahr gegeben werden.
Die Ergebnisse mit einer Zusammenfassung, wie die Wertschöpfung der in Lahr ansässigen Industrie einzuschätzen ist und welche künftigen Entwicklungschancen und Entwicklungsziele sich für die weitere Standortentwicklung von Lahr bieten, werden demnächst detailliert vorgestellt.
Stadtkämmerei
Der Haushalt 2018 stellt mit einem Gesamtvolumen von 161,19 Millionen Euro einen neuerlichen Rekordwert dar (erstmals wird die Schwelle von 160 Millionen Euro überschritten) und übertrumpft den bisherigen Höchstwert des Planjahres 2016 mit 159,85 Millionen Euro um 1,34 Millionen Euro.
Besonders überraschend ist dies aber nicht, da es großes und gemeinsames Ziel ist, die Stadt Lahr durch eine Vielzahl von Projekten mit großen Schritten nach vorne in eine gute Zukunft zu bringen.
Dazu zählen alle in längerer, aber schwerpunktmäßig in den Jahren 2014 und 2015 liegenden Ratsentscheidungen: Beschlüsse für ein ganzes Paket an Stadtentwicklungsmaßnahmen und anderer Vorhaben wurden getroffen. Für einen Großteil der Projekte wurde dabei der Zeithorizont „Landesgartenschau 2018“ vorgegeben.
Dabei fußt die solide Entwicklung der städtischen Finanzen auf dem verantwortungsvollen und situationsangepassten Wirken von Gemeinderat und Verwaltung. Basis hierfür ist die seit vielen Jahren praktizierte vorausschauende und seriöse Finanzpolitik der verantwortlich Handelnden.
Gerade diese finanzielle Solidität hat die Stadt in die Lage gebracht, die bekannten Großmaßnahmen -Landesgartenschau 2018, Zukunftsinvestitions-programm Lahr 2019, Stadtsanierungsmaßnahmen „Nördliche Altstadt“ und „Kanadaring“, Investitionen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen- in Angriff nehmen zu können.
Eckwerte Verwaltungshaushalt 2018:
Volumen: 130.465.000 € (VJ: 117.050.000 €)
Zuführungsrate a. d. Vermögenshaushalt: 10.370.000 € (VJ: 8.755.000 €)
gesetzliche Mindestzuführung: 2.100.000 € (VJ: 2.250.000 €)
Netto-Investitionsrate: 8.270.000 € (VJ: 6.505.000 €)
Eckwerte Vermögenshaushalt 2018:
Volumen: 30.725.000 € (VJ: 42.600.000 €)
Rücklagenentnahme: € (VJ: 7.500.000 €)
Kreditaufnahme: 9.065.000 € (VJ: 9.230.000 €)
Kredittilgung: 2.100.000 € (VJ: 2.250.000 €)
Die Schulden des Kernhaushaltes (sogenannte Kämmereischulden) sind zum 31. Dezember 2017 mit einem Stand in Höhe von rund 23,5 Millionen Euro ausgewiesen und haben sich im Vergleich zum Vorjahresstand um rund 2,1 Millionen Euro reduziert.
Von den Ausgaben des Vermögenshaushaltes 2018 (30,725 Millionen Euro) entfallen:
- rund 8,3 Millionen Euro (circa 27 Prozent) auf Baumaßnahmen; als finanziell größte Maßnahmenblöcke sind hier fortgesetzte Investitionen in den Bildungs- und Kinderbetreuungsbereich mit rd. 2,1 Millionen Euro, Vorhaben im Rahmen der Stadtsanierungsmaßnahmen „Nördliche Altstadt“ und „Kanadaring“ mit rund 1,6 Millionen Euro sowie diverse Straßenbaumaßnahmen (einschließlich Grünbereich) mit rund einer Million Euro zu nennen.
- rund 18,2 Millionen Euro (circa 59 Prozent) auf Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen Dritter; hiervon entfallen allein 16,28 Millionen Euro auf Zuschüsse/Zuführungen an die Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH.
Im Weiteren wird auf die als Anlage beigefügte Liste größerer Ausgabenbeträge für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen im Planjahr verwiesen (= Listung wesentliche Investitionsmaßnahmen ab 100 000 Euro).
Unverändert kann festgehalten werden, dass der Kern- und Pflichtbereich der Landesgartenschau 2018 – also die Parkanlagen im Seepark und Bürgerpark, der (Bade-)See, der Kleingartenpark sowie der Brückenschlag und das Haus am See- vollständig aus Eigenmitteln (ohne Schulden) finanziert werden kann.
Mittelfristige Finanzplanung (bis 2021)
Die im Zeitraum 2018 bis 2021 berücksichtigten Ausgaben für Baumaßnahmen belaufen sich auf einen Betrag von insgesamt rund 24 Millionen Euro (= jahresdurchschnittlich circa sechs Millionen Euro). Für Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen (Investitionsförderungsmaßnahmen) sind im gleichen Zeitraum Gesamtausgaben in Höhe von rund 22,5 Millionen Euro vorgesehen. Hiervon entfallen rund 17,6 Millionen Euro auf Zuschüsse bzw. Zuführungen an die Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH.
Neben den Maßnahmen für die Landesgartenschau 2018 und nach dem Zukunftsinvestitionsprogramm Lahr 2019 sind im Finanzplanungszeitraum unter anderem folgende Großprojekte berücksichtigt:
Weitere Investitionen in die Otto-Hahn-Realschule, Erweiterung der Friedrichschule zur Gemeinschaftsschule, Investitionskostenzuschüsse an Dritte im Bereich der Kinderbetreuung, Fortsetzung der Um-/Neugestaltungsmaßnahme in Park Kleinfeld Süd, Bau bzw. Erneuerung von Kinderspielplätzen, Fortführung der Stadtsanierungsmaßnahmen „Nördliche Altstadt“ und „Kanadaring“, Kostenbeteiligung der Stadt für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs und für die Modernisierung der Sanitäranlagen (Maßnahmen der DB), der Ausbau des Breitbandnetzes, der stufenweise Ausbau der Erschließungs-/ Platzanlagen der Ortsmitte Kuhbach (1. Stufe: Sicherstellung der Wohnbebauung), der Ausbau der Ortsmitte Sulz, sonstige Baumaßnahmen in der Kernstadt und in den Stadtteilen.
In der bis zum Jahr 2021 reichenden Vorschau der mittelfristigen Finanzplanung ist für den Zeitraum 2018 bis 2021 ein zusätzlicher Kreditbedarf, also eine planerische Netto-Neuverschuldung von rund 8,35 Millionen Euro ausgewiesen. Im Vorjahr (Haushaltsplan 2017) belief sich die planerische Netto-Neuverschuldung in der dort bis 2020 reichenden Vorschau noch auf rund 15,91 Millionen Euro, so dass hier eine deutliche Reduzierung (- 7,56 Millionen Euro) festgehalten werden kann. Das vom Gemeinderat am 28. Juli 2014 beschlossene und am 19. Dezember 2016 fortgeschriebene Finanzierungs- und Entschuldungskonzept und dessen Umsetzung war, ist und bleibt angesichts der im Raume stehenden Neuverschuldung sehr wichtig und notwendig.
Erklärter Wille ist es, die Netto-Neuverschuldung bis zum Jahr 2021 unter Berücksichtigung des jeweiligen jahresbezogenen Haushaltsvollzugs auf das unumgänglichste Maß zu begrenzen. Gemeinderat und Verwaltung stellen sich dieser anspruchsvollen Aufgabe mit Blick auf die gemeinsame Bilanz der letzten 20 Jahre durchaus optimistisch: Im Zeitraum von 1998 bis 2017 hat die Stadt zur Weiterentwicklung der Lebens- und Standortqualitäten ein Investitionsvolumen von über 250 Millionen Euro getätigt. Das sind jahresdurchschnittlich mehr als 12,5 Millionen Euro.
Dabei sind nicht nur keine neuen Schulden gemacht, sondern rund elf Millionen Euro Kredite zurückbezahlt worden (= Entschuldung Kernhaushalt). Daneben sind dem Rahmenkonto Ost weitere rund 4,4 Millionen Euro als Sondertilgung zugeführt worden. Eine stolze Bilanz, die den soliden Umgang mit den städtischen Finanzen deutlich belegt.
Ratsangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing
Im Bereich Ratsangelegenheiten stehen im Jahr 2018 folgende Punkte auf dem Programm:
- Besuch von Delegationen der Partnerstädte im Rahmen der LGS und Mitwirkung am Veranstaltungsprogramm sowie Gestaltung eines Programmtags
- Begründung einer projektbezogenen Städtefreundschaft Kasama/Japan
- (Programmtag Japan am 13. Mai)
- Fachtagungen: Es ist Tradition, dass Städte, die eine LGS ausrichten, Einladungen an Verbände (z. B. Städtetag) und sonstige Organisationen aussprechen, um Fachtagungen abzuhalten. Es wurden bisher seitens der Verwaltungsstellen über 50 Tagungen gemeldet
- Besuch einer Lahrer Delegation in Dole anlässlich einer Gedenkveranstaltung anlässlich 100 Jahre Ende des 1. Weltkrieges am 12./13. Mai
Öffentlichkeitsarbeit
- Durchschnittlich bearbeitet die Pressestelle der Stadt Lahr rund 1300 Presseinformationen und Medienauskünfte im Jahr.
- Zudem sind zunehmend Bürgeranliegen über die Sozialen Medien zu bearbeiten. Diese Entwicklung wird auch im Jahr 2018 weiter zunehmen.
- In diesem Jahr wird das Bürgerbuch der Stadt in einer neuen Auflage erscheinen. Hier ist die Pressestelle redaktionell wieder federführend.
- Der Relaunch des Internetauftritts der Feuerwehr Stadt Lahr wird abgeschlossen.
- Weiterentwicklung des Internetauftritts und der Social Media Auftritte
Stadtmarketing
Fortentwicklung der Kampagne „Außen Lahr. Innen Stadt“
- Stadt der Plätze: Innenstadt als Ort für Begegnungen
- Entwicklung neuer Formate zur Belebung der Innenstadt
Fortentwicklung der Chrysanthema
Fortentwicklung im Umgang mit der Digitalisierung
- Fortentwicklung von Lahr Apps
- Digitale Kampagien ausbauen
Tourismus
- Bedeutung des Tourismus im Bewusstsein der Lahrer und der Dienstleister verankern
- Stadtmuseum als neue Landmarke in der oberrheinischen Museumslandschaft verankern
Feuerwehr
Entwicklung der Feuerwehr Stadt Lahr:
2007 lagen die Einsatzzahlen bei 254, 2017 bereits bei 720. In den Jahren davor waren es
2016: 546
2015: 525
2014: 612.
Neben den gravierend gestiegenen Einsatzzahlen in den letzten Jahren haben sich Einsatzschwerpunkte ebenfalls verändert. Ein signifikantes Merkmal sind die Einsatzzahlen der Abteilung Hugsweier: 2007 noch sechs, war bis 2016 ein Anstieg auf 49 und 2017 ein weiterhin hoher Stand von 35 zu verzeichnen.
Dies führt insbesondere dazu, dass die Strukturen der Feuerwehr Stadt Lahr im Lahrer Westen reorganisiert werden müssen, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden.
Neben grundsätzlichen strukturellen Veränderungen besteht hier auch die Notwendigkeit von baulichen Veränderungen, vermutlich in Form eines Neubaus am Standort West. Da diese Veränderungen durchaus mit zeitlicher Brisanz zu sehen sind, stehen bereits für 2018 200 000 Euro Planungsrate für diese Entwicklung im Haushalt zur Verfügung.
Neben der Neustrukturierung und Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens im Lahrer Westen, ist auch das Thema Osten (Kuhbach/Reichenbach) im Zusammenhang mit der Gestaltung der Ortsmitte Kuhbach weiterhin von Relevanz. Hinsichtlich der dortigen Entwicklungsmöglichkeiten wird mittelfristig ein gemeinsames Gerätehaus der Abteilungen Reichenbach und Kuhbach angestrebt.
Dezernat 2
Mediathek
Am 20. März (19.30 Uhr) ist Premiere des Buches "Lahr erzählt", in dem 43 biografische Erzählungen von Lahrern aus fünf Jahren vereinigt sind.
Die Literaturtage "Orte für Worte" haben einen Schwerpunkt mit Veranstaltungen auf der Landesgartenschau und dauern dieses Jahr vier Wochen, vom 11. Mai bis 9. Juni.
Der Mundartwettbewerb "Lahrer Murre" geht in die vierte Runde und zum dritten Mal findet über die Sommerferien die Leseclubaktion "Heiß auf Lesen" für Kinder und Jugendliche statt.
Im Wechsel mit der Buchhandlung Schwab wird die Mediathek montags auf dem Gelände der LGS eine Lesestunde "Bücher im Grünen" anbieten, in der aus neuen Büchern, aber auch aus Büchern, die in der Region spielen, gelesen wird.
Volkshochschule
- Breites Angebot an Deutsch-Sprachkursen für Migranten und Flüchtlinge aufrechterhalten aber auch Spezialisierungen ermöglichen und aktuellen Anforderungen nachkommen
- Länderübergreifende Zusammenarbeit mit Greta Centre Alsace (Frankreich). Gemeinsames Ausbildungsprogramm (Deutschsprachkurse) mit integriertem Praktikum in der südlichen Ortenau für Arbeitssuchende aus dem Elsass anbieten.
- vielfältiges Programm auf der Landesgartenschau 2018
- umfangreiches Tagesgeschäft
Musikschule
Die Musikschule absolviert 150 Auftritte während der LGS.
GrooveLab ist ein von der Städtischen Musikschule Lahr entwickeltes Konzept für den Gruppenunterricht in Gleitzeit im Popularbereich. GrooveLab gilt als vorbildliches Lernen in einem digitalen Umfeld. Im September wird das Konzept auf Wunsch des Städtetags Baden-Württemberg zum zweiten Mal im Rahmen der Hauptversammlung mit dem Thema „Digitalisierung“ vorgestellt. Es werden zwischen 700 und 1 000 Teilnehmende erwartet. Im Oktober ist eine weitere Vorstellung auf europäischer Ebene in Sofia geplant.
Amt für Soziales, Schulen und Sport:
- LGS: Jugendcafé, Spielmobileinsätze, Jugendaktionstag, Interkultureller Garten, Suppenfest am 6. Oktober, Inbetriebnahme Kita + (voraussichtlich ab Ende Februar)
- Schulen: Otto-Hahn-Realschule - neuer Schulhof sowie zusätzliche Klassenräume und zentraler Medienbereich; Ausbau der Friedrichschule
- Weiterer Ausbau der Krippen-, Kita- und Hortplätze; Weiterführung des Bundesprojektes Sprach-Kita
- Neue Örtlichkeiten der Gemeinwesen- und Integrationsarbeit im Lahrer Westen in 2018: Bezug Quartierstreff K 24, neue Räumlichkeiten in Kippenheimweiler und Begegnungsräume in der Kita +
- Diverse Ferienangebote (Winterfreizeit, Kanufreizeit, Kinder-Kunst-Spiele, Stadtranderholungen, Sommerferienprogramm), Angebote für Schulklassen (Kultur- und Naturpädagogik, Prävention) und für Multiplikatoren wie Fortbildungen beispielsweise zum Thema "Internet, Smartphone und Co"; diverse Angebote für Jugendliche wie Boys day, Skate- und BMX-Contest, Junge Bühne im Schlachthof
Kulturamt
Stadtmuseum Tonofenfabrik wird eröffnet
Am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar 2018, eröffnet das lang ersehnte Stadtmuseum Lahr Tonofenfabrik. Damit erhält die Lahrer Geschichte einen prominenten Platz inmitten der Innenstadt. In mehreren Kurzführungen (jeweils um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr) können sich Interessierte einen kurzen Überblick über die Inhalte des Museums verschaffen. Die Dauerausstellung über drei Etagen bietet eine multimediale Reise durch die Stadtgeschichte von der Römerzeit bis in die Moderne.
Modernisierung der Stadthalle geht weiter
Nach der Erweiterung der Stadthalle um ein neues Foyer mit Blick direkt in die Baumkronen im letzten Jahr und der Schaffung eines behindertengerechten Zugangs wird es auch im Jahr 2018 zu weiteren Modernisierungen in der Stadthalle kommen. Der inzwischen bereits 81 Jahre alte Bau wird nun auch im Unter- und Obergeschoss renoviert und mit Schallschutzdecken versehen. Die Garderoben werden mit Rollgittern ausgestattet und die Bühnenscheinwerfer im Saal motorisiert. Dies ist allein aus sicherheitstechnischen Aspekten für die Veranstaltungstechniker dringend notwendig.
Kurzfristig wird es dabei weiterhin zu leichten Beeinträchtigungen bei den Veranstaltungen kommen. Auf lange Sicht werden die Maßnahmen aber zu deutlichen und wichtigen Verbesserungen für alle Beteiligten führen.
Drei Wochen, zehn Veranstalter ̶ PuppenParade Ortenau wächst weiter
Die Puppenparade Ortenau erstreckt sich in diesem Jahr erstmals über drei Wochen, statt bisher zwei Wochen. Grund dafür ist, dass sich an der Organisation und Durchführung in diesem Jahr nochmal zwei weitere Städte und Gemeinden beteiligen: Rust und Willstätt. Damit wurde in diesem Jahr erstmalig die zehner Marke geknackt. Mit dabei sind des Weiteren neben Lahr als Geburtsstadt Achern, Ettenheim, Gengenbach, Kehl, Oberkirch, Offenburg und Zell am Hammersbach.
Geschenkt: Sommerliche PuppenParade-Tage im Grünen
Als Geschenk an die Landesgartenschau veranstaltet das Kulturamt am 10. und 11. August die PuppenParade-Tage auf dem Gelände der Gartenschau. Vor der besonderen Kulisse der Gartenschau ̶ und unter sommerlichen Wetterbedingungen ̶ werden altbekannte und bewährte PuppenParade-Größen das Gelände der Landesgartenschau ordentlich aufmischen: Der Elefant des Theaters ParParTout treibt seine Späße mit dem Zirkusdirektor, „Die Stelzer“ schweben in ihren bunten Kostümen vor der grünen Kulisse immer etwas höher als alle anderen, der Kasper der Freiburger Puppenbühne bringt lautstark seinen Hund Bello zur Raison und der Kiepenkasper einmal mehr sämtliche Kinderaugen zum Strahlen.
Bühne frei für neue Veranstaltungsprojekte
In der gemeinsamen Verantwortung und Organisation von Kulturamt und Stadtmarketing Lahr wir es auch in diesem Jahr wieder den "Sternschnuppen-Kultursommer" geben. Neben einem großen Kultur-Sommerfestival ist dies auch Teil der städtischen Kulturförderung des Kulturamts. Jeder Kulturtreibende kann noch bis zum 28. Februar seine Veranstaltungen beim Kulturamt einreichen. Von der Jury ausgewählte Veranstaltungen werden ins Programm aufgenommen und professionell beworben. Auch Pressearbeit ist inklusive. Für das jeweils interessanteste neue Kultursommer-Vorhaben wird jährlich der „Sternschnuppen-Projektpreis“ in Höhe von derzeit 2 000 Euro ausgeschrieben. Er soll die geplante Durchführung eines neuen Veranstaltungstyps finanziell erleichtern. Es stellt sich heraus, dass auf diese Weise tatsächlich immer wieder interessante Projekte entstehen, die ohne diese Anschubfinanzierung eventuell nie realisiert worden wären. Im Jahr 2017 erhielt diesen Preis beispielsweise die Rockwerkstatt Lahr e.V. in Zusammenarbeit mit dem Schlachthof – Jugend & Kultur für die Konzertreihe „Aus der Welt Lahr“. In dieser neuen Reihe kommen etablierte Künstler, die in der ganzen Welt zu Hause sind, nach Lahr und spielen Musik, die sich jenseits des üblichen Mainstreams bewegt. Weitere Informationen unter:
https://kultur.lahr.de/sternschnuppen-projektpreis.52129.htm
Highlights aus dem aktuellen Spielzeit-Programm
Verrückt nach Breakdance
Das Tanzmusical „Footloose“ feiert am Freitag, den 23. Februar, ab 20 Uhr mit Sehberg Showproduction Premiere in der Stadthalle Lahr. Die Geschichte des Breakdance-verrückten Teenagers Ren McCormack, der mit seiner Mutter in die US-Kleinstadt Elmore City zieht, avancierte zu einem der erfolgreichsten Filme der Achtzigerjahre. Jetzt kann man Footloose auch als Musical erleben: Die spannende und rührende Geschichte, in der einige Teenager im Jahr 1980 wagten, gegen das seit 1861 geltende Tanzverbot zu rebellieren, basiert auf einer wahren Begebenheit.
Santana-Feeling mit Original-Bandmitgliedern
Am Freitag, 9. März, ist Europe ‘s Nummer Eins Santana Show in Lahr zu sehen: Die sechs Musiker von “The Magic of Santana“ bringen den musikalischen Spirit, mit dem Carlos Santana seit Woodstock das Publikum in seinen Bann zieht, inklusive seiner Bestandteile von Latin, Rock, Blues, Jazz, Funk und anderen Einflüssen authentisch auf die Bühne. Vertrauensbeweis für die Qualität der Band: Mit ihnen auf der Bühne stehen die ehemaligen und aktuell originalen Santana-Bandmitglieder Alex Ligertwood und Tony Lindsay!
Ausstellungs-Highlights
Händler des Glücks und Archäologe der Zukunft
Vom 18. März bis 22. April sind in der Städtischen Galerie Werke des elsässischen Künstlers Raymond E. Waydelich unter dem Titel "Lydia Jacob Story" zu sehen. Spektakuläre Kunstaktionen und Performances haben Raymond Waydelich bekannt gemacht. Er selbst bezeichnet sich als „Marchand de Bonheuer et Archéologue du Futur. Händler des Glücks und Archäologe der Zukunft“. Mit seiner Arbeit „Chaveau pour le Futur, 3790 après Jésu Christe“ war er auf der zehnten Documenta in Kassel vertreten. Seit 1995 liegt ein unterirdisches Depot mit Zivilisations-Gegenständen unserer Zeit in der Nähe des Straßburger Münsters. Am bekanntesten jedoch sind seine von skurrilen sprechenden Tieren bevölkerten Illustrationen. Seine Bilderwelt ist stets fröhlich und humorvoll. Die Ausstellung zeigt Werke aus vier Jahrzehnten.
Verschlingungen und Verknotungen in vierkantigem Stahlblech
In der bewährten Reihe „Kunst in die Stadt!“ vom 12. Mai bis 16. September bevölkern in diesem Jahr Werke von Jörg Bach die Lahrer Innenstadt und in Kleinskulpturen die Städtische Galerie.
In vielen Variationen und Größen fertigt der renommierte deutsche Künstler und Bildhauer überwiegend Skulpturen aus vierkantigem Stahlblech, die durch ihre Verschlingungen oder Verknotungen auffallen. Sie sind mal eher kugelartig, mal extrem langgestreckt und tragen Namen wie „Reflektoren“, „Bodenfrüchte“, „Zankäpfel“ oder „Wolkenkratzer“. Die Windungen berühren sich nur beinahe und erreichen dadurch Leichtigkeit und Transparenz.
Dezernat 3
Stadtplanung
Mobilitätskonzept:
In den vergangenen Jahren wurden einige verkehrsplanerische Konzepte für die Stadt Lahr erstellt. Alle Konzepte hatten eine Gemeinsamkeit, sie befassten sich entweder mit nur einem oder auch zwei Verkehrsmitteln wie beispielsweise das Rad- und Fußwegekonzept, die Bähnle-Studie oder einer örtlichen Verkehrssituation wie die Untersuchung zur Verkehrsführung über den Urteilsplatz oder großräumiger gedacht das Parkraumkonzept für die Lahrer Innenstadt.
Die letzte gesamtheitliche Betrachtung erfolgte 1990 mit den Untersuchungen zum Verkehrskonzept Innenstadt und Hauptverkehrsstraßennetz des Büros für Stadt- und Verkehrsplanung Dr. Baier (BSV) aus Aachen. Im Jahr 2001 erfolgte eine teilweise Überarbeitung mit der Konzentration auf die Stadtmitte durch das Planungsbüro Kölz aus Stuttgart. Bestandteil der Überarbeitung war ein zweitägiger Workshop „Verkehrskonzept Lahr – Kritische Überprüfung und Realisierungsschritte“. Als wichtigste umgesetzte Maßnahme ist die Innenstadtumfahrung zu nennen.
Das neu zu erarbeitende Verkehrs- und Mobilitätskonzept soll wieder verkehrsträgerübergreifend denken, das bedeutet: es soll nicht nur den Kfz-Verkehr isoliert betrachten, sondern insbesondere die Verkehrsmittel des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) mit einbeziehen, da im motorisierten Individualverkehr neben einem Verkehrsvermeidungspotenzial auch ein Verlagerungspotenzial besteht. Der Untersuchungsraum soll das gesamte Stadtgebiet umfassen, da einzelne Maßnahmen in kleineren Gebieten, zum Beispiel ein Wohnquartier, meist Auswirkungen auf das umliegende Verkehrsnetz haben. Die genauen Inhalte und Schwerpunkte werden in Absprache mit dem Gemeinderat festgelegt.
Nach der Büroauswahl, ebenfalls unter Einbeziehung des Gemeinderates, und der Beauftragung soll noch im Jahr 2018 eine Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten durchgeführt werden. Verkehrszählungen und Verkehrsbefragungen, die die Datengrundlage komplettieren, können erst nach der Landesgartenschau im Jahr 2019 erfolgen.
Fußverkehrskonzept Maßnahmen:
Die Teilnahme an den Fußverkehrs-Checks 2016 hat maßgeblich dazu beigetragen, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Fußverkehrsförderung zu schaffen. Der Haushaltsplan 2018 enthält erstmalig eine eigene Finanzposition für Maßnahmen zur Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur.
Folgende Maßnahmen sollen im Jahr 2018 umgesetzt werden.
- Gehwegnasen im Kreuzungsbereich
Schützenstraße/Moltkestraße herstellen
- Einmündungsbereich Amtmann-Stein-Straße verschmälern
- Rampe am östlichen Ende des Verbindungsweges Schützenstraße/ Eisweiherweg herstellen
- Bordsteinabsenkungen herstellen
- Beschilderungen und Markierungen
- Mittelinsel in der Tramplerstraße herstellen
- Mittelinsel in der Burgheimerstraße nördlich der Einmündung Im Durstenfeldele verbreitern
Insgesamt stehen unter dieser Finanzposition 100 000 Euro zur Verfügung.
Weiterhin sollen im Jahr 2018 etwa acht bis zehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden. Dadurch erhält eine größere Nutzergruppe Zugang zum ÖPNV, nicht nur geh- oder sehbehinderte Menschen, sondern auch Eltern mit Kinderwagen, und die Attraktivität wird erhöht. Dies ist auch, zumindest indirekt, eine Maßnahme der Fußverkehrsförderung, da der Weg zur Haltestelle in der Regel zu Fuß zurückgelegt wird.
Flugplatzstraße:
Gemeinsam mit der Städtischen Wohnbau GmbH möchte die Stadt Lahr das Quartier Flugplatzstraße weiter entwickeln und erneuern. Aufgrund des sehr schlechten baulichen Zustandes der Zeilengebäude (Eigentum Städt. Wohnbau, Baujahr (1961-65) wird der Abriss und Neuaufbau als einzige Möglichkeit gesehen, in diesem Gebiet einen menschenwürdigen Wohnungsstandard herzustellen. Hierbei ist ein wichtiges Ziel, dass die heutige Bewohnerschaft im Quartier verbleiben kann. Der Abriss soll daher stufenweise erfolgen.
Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs in diesem Jahr und es wird geprüft, ob es die Möglichkeit auf Aufnahme als Sanierungsgebiet im Rahmen eines Förderprogramms gibt. In die Planung und Vorbereitung soll die Bewohnerschaft einbezogen werden. Der Caritasverband, als wichtiger Akteur vor Ort, entwickelt hierzu gerade einen Beteiligungsprozess. Für die Umsetzung dieser Bürgerbeteiligung hat die Stadt Lahr beim Ideenwettbewerb zur Strategie „Quartier 2020“ ein Preisgeld in Höhe von 25 000 Euro erhalten.
Vorläufiges Untersuchungsgebiet: etwa sieben Hektar
Flächen Städtische Wohnbau: etwa zwei Hektar
Gebäude Abriss: neun Zeilenbauten
Abteilung Öffentliches Grün und Umwelt
Kanadaring
Neugestaltung Schutterplatz einschließlich neuer Fuß- und Radwege. Brücke ist seit Dezember 2017 fertig gestellt.
Die Arbeiten am Quartiersplatz sind im Januar begonnen worden. Die Fertigstellung des Quartiersplatzes und Inbetriebnahme der Bäckerei ist bis 12. April 2018 vorgesehen.
Auf Wunsch der Wohnbau Stadt Lahr wird der nächste Bauabschnitt um die Gebäude Kanadaring 81 bis 91 auf Sommer 2018 vorgezogen. In diesem Zusammenhang sind auch die planmäßigen Baumfällungen für die Neuorganisation des Parkraumes auf Februar 2018 vorzuziehen.
Kleinfeldpark 2. Bauabschnitt
Sanierung "Ententeich" bereits 2015 abgeschlossen.
Durch Verzögerung beim Bau Pflegezentrum konnten die Arbeiten zur Erneuerung der Parkanlage nicht nahtlos fortgeführt werden.
Baubeginn des Pflegezentrums war im Juli 2017.
Der Baubeginn Park startet je nach Baufortschritt am Pflegezentrum.
Wesentliche Bestandteile des Parks:
Neues Wegesystem mit Anschluss an das Pflegezentrum Königsberger Ring, Geländemodellierung, Baumpflanzungen, Spielplatz, Balkon am Teich
Fläche: Park insgesamt 3,8 Hektar
Kosten: 1. Bauabschnitt (Teichsanierung und
Voruntersuchungen) 280.000,- Euro
2. Bauabschnitt 960.000,- Euro
(2018: 760.000,- €; 2019: 200.000,- €)
Zeitschiene: Februar 2018: Ausschreibung Spielplatz
Juni 2018: Ausschreibung
Landschaftsbauarbeiten
Herbst 2018: Baubeginn
Frühjahr 2019: Fertigstellung
Umweltbeauftragter
- Übersetzung der Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (SDGs) als Ziele und Maßnahmen für Lahr. Nachhaltigkeitsindikatoren verknüpfen und fortführen
- Aktivitäten zur Klimawandelanpassung, insbesondere
Förderantrag zur Erstellung eines Konzeptes zu den
lokalen Auswirkungen des Klimawandels und den
notwendigen Anpassungsmaßnahmen
- Umsetzung des Energie und Klima – Arbeitsprogramms 2018-
2022
Technisches Gebäudemanagement
Schulsanierungskonzept
Schulsanierungsprogramm
In 2012 hat das Sachgebiet Technisches Gebäudemanagement anhand eines 50 Punkte umfassenden Beurteilungskatalogs die Sanierungszustände der 18 Schulliegenschaften in 49 Einzelgebäuden ermittelt. Auf dieser Grundlage wurden Prioritäten festgelegt und für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen die Kosten berechnet. Daraus wurde ein Maßnahmenkatalog für die Jahre 2014 bis 2023 entwickelt, welcher vorbehaltlich unabsehbarer Schäden und Ereignisse und der grundsätzlichen Finanzierbarkeit im jeweiligen Haushaltsjahr verbindlich angewendet wird. Aufgrund von Maßnahmenverschiebungen in 2014 beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 29. September.2014 die Ausdehnung des Schulsanierungsprogramms um ein Jahr bis 2024. Weitere kleinere zeitliche Verschiebungen gab es unter anderem aus Arbeitskapazitätsgründen.
In 2016 wurde durch das Gebäudemanagement ein Klimaschutzteilkonzept für die 45 energierelevantesten Gebäude der Stadt erstellt. Für sechs dieser Gebäude, darunter das Scheffel-Gymnasium und das Max-Planck-Gymnasium, wurden Feinanalysen erstellt. Der Gemeinderat hat die Ergebnisse aus dem Klimaschutzteilkonzept für die stadteigenen Gebäude am 19. Dezember2016 als Richtlinie beschlossen. Die daraus resultierenden Maßnahmen wurden beim Scheffel-Gymnasium und dem Max-Planck- Gymnasium in den Sanierungsplanungen berücksichtigt.
Kommunaler Sanierungsfonds Schulgebäude - Schulsanierungsfonds (SSF)/Land
Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt sich im Rahmen des kommunalen Sanierungsfonds an den Sanierungskosten der Kommunen für ihre Schulgebäude zu beteiligen. Die bewilligten Projekte sollen mit einer Zuwendung als Festbetrag zu dem zuwendungsfähigen Bauaufwand in Höhe von 33 Prozent gefördert werden, ferner besteht eine Bagatellgrenze von 200 000 Euro.
Seitens der Verwaltung ist beabsichtigt, für die Sanierungsmaßnahmen in folgenden Schulen Landesfördermittel zu beantragen:
- Luisenschule Neuwerkhof 6 926900 Euro
- Schutterlindenbergschule 1 670 500 Euro
- Schule Reichenbach 641 600 Euro
- Grundschule Sulz 1 384 100 Euro
- Max-Planck-Schule 7 635 100 Euro
Summe: 12 258 200 Euro
Die Maßnahmen resultieren aus dem beschlossenen Schulsanierungsprogramm. Im Max-Planck-Gymnasium sind zusätzlich zum Schulsanierungsprogramm und zu den Maßnahmen aus dem Klimaschutzteilkonzept, dies wurde in einer Größenordnung von rund2 470 000 Euro berücksichtigt, Gebäudesanierungsmaßnahmen im Verwaltungsbereich und in den Fachräumen (Bildende Kunst) vorgesehen.
Kommunalinvestitionsförderungsgesetz Kapitel 2 (KInvFG II) / Bund
Die Bundesrepublik Deutschland - Sondervermögen „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ hat mit den Bundesländern eine Vereinbarung über Finanzhilfen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur getroffen, da sich in vielen Regionen Deutschlands in den vergangenen Jahren im Bereich der Schulinfrastruktur ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsrückstand entwickelt hat. Zur Wahrung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland unterstützt der Bund die Länder und Kommunen auf der Grundlage des KInvFG II zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur finanzschwacher Kommunen. Das Sondervermögen gewährt den Ländern ab 1. Juli 2017 bis zum 31.Dezember 2022 Finanzhilfen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro. Für diese voraussichtliche Förderung ist das Scheffel-Gymnasium vorgesehen. Voraussichtlicher Sanierungsaufwand einschließlich Klimaschutzteilkonzept und einer Erweiterung des Lehrerzimmers:
- Scheffel-Gymnasium 5 402 200 Euro.
Der Gemeinderat hat der Konzeption zur Sanierung der Städtischen Schulgebäude am 20. November 2017 zugestimmt.
Die Förderrichtlinien beziehungsweise die Verwaltungsvorschrift lagen zu diesem Zeitpunkt lediglich im Entwurf vor und wurden zwischenzeitlich überarbeitet. Eine Endfassung liegt jedoch noch nicht vor. Ebenfalls sind noch keine Antragsformulare bekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen beide Förderprogramme nun bis 2022 (Schlussrechnung 2023) gelten. Die Anträge sollen bis 31 März des jeweiligen Jahres eingereicht werden.
Die Stadt Lahr ist nach den vorläufigen Festlegungen vom November 2017, eine finanzschwache Kommune. Anträge auf Bundesförderung sollen als Anträge auf Landesförderung weiterbehandelt werden, wenn das Bundesfördervolumen ausgeschöpft ist. Daher wären alle Förderanträge der Stadt, zuerst beim Förderprogramm des Bundes zu stellen.
Sobald die endgültigen Vorgaben vorliegen wird der Gemeinderat erneut beraten.
Neubau Tiergehege und Futterküche im Stadtpark
Schon 2011 haben sich Stadt, der Freundeskreis Lahrer Stadtpark und die Berger-Pfänder-Stiftung in einem Workshop Gedanken über die Weiterentwicklung des Lahrer Stadtparks gemacht. Zu dieser Zeit war der Gebäudekomplex mit den sieben Kleingehegen weitgehend verwaist und mit einigen baulichen Mängeln behaftet. Ein Grund, sich Gedanken zu machen, wie es in diesem Teil des Parks weiter gehen sollte. Fachleute von der Wilhelma in Stuttgart haben die Verantwortlichen in einer Beratung vor Ort im Stadtpark darin bestärkt, an der Tierhaltung als einer dem Park angemessenen Attraktion festzuhalten. Durch eine gezielte Wahl der Tiere könne der Stadtpark seiner Funktion als bezahlbares, regionales Ausflugsziel für die ganze Familie noch besser gerecht werden, so der Tenor der Fachleute. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass die vorhandenen Gehegestrukturen den Anforderungen an eine zeitgemäße Tierhaltung nicht mehr entsprachen. Um auch künftig attraktive Tiere mit den vorhandenen Ressourcen artgerecht unterhalten zu können, war ein Neubau mit deutlich weniger, dafür aber größeren Gehegen erforderlich. So wurden aus den sieben nun nur noch zwei Gehege. Diese bieten Tieren eine Heimat, die sich bei den Parkbesuchern einer besonderen Beliebtheit erfreuen. Erdmännchen und Saimiris passen gut in das Konzept des Lahrer Stadtparks, so der Ratschlag aus Stuttgart. Während die Erdmännchen eine ganz neue Art im Stadtpark sind, gehören Affen schon fast so lange dazu wie die Damhirsche und Pfauen. Nach Rhesusaffen und Meerkatzen waren die Kapuziner die letzten Vertreter ihrer Gattung. Mehr als zehn Jahre lebten die beiden hochbetagten Affen als Rest einer vormals deutlich größeren Gruppe in den alten Gehegen und wurden in ihrem Lebensabend von einem treuen Stammpublikum begleitet. Altersbedingt starben die beiden kurz nacheinander im Jahr 2015.
Mit den Saimiris hat eine deutlich kleinere Affenart im Stadtpark eine neue Heimat gefunden. Die aus den Niederlanden kommende Gruppe von acht Tieren stammt aus dem Europäischen Arterhaltungszuchtprogramm (EEP), für das der Basler Zoo das Zuchtbuch führt. Bekanntheit erlangte die Affenart allgemein als „Herr Nilsson“ in den „Pipi Langstrumpf“ Erzählungen von Astrid Lindgren. Der deutsche Name Totenkopfäffchen kennzeichnet die helle, markante Gesichtsmaske der Tiere.
In seiner Sitzung am 31. März 2014 hat der Gemeinderat der Erneuerung der Tiergehege und einer Futterküche zugestimmt. Die Gesamtbaukosten der Maßnahme beliefen sich auf 610 000 Euro. Der Freundeskreis Lahrer Stadtpark sieht die Erneuerung der Gehege als vordringliche Maßnahme zur Sicherung der Qualität des Stadtparks und hat hierfür einen Betrag von 100 000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Berger-Pfänder-Stiftung, die sich für den Erhalt und die Entwicklung des Stadtparks einsetzt, hat sich ebenfalls mit 100 000 Euro aus den Stiftungserträgen an den Kosten beteiligt.
Im Januar 2014 wurde das Architekturbüro Schaible Freie Architekten mit der Planung und Konzeptionierung der Außen- und Innengehege einschließlich der Funktionsgebäude für Heizung, Wasser und Futterküche beauftragt. Im September 2016 starteten die Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude. Die dadurch freigelegte Buntsandsteinmauer als Stützmauer des Geländesprungs zwischen Bergstrasse und Stadtpark überprüfte man mit einer geotechnischen Untersuchung. Um mit den Bauarbeiten auch über die Wintermonate relativ unabhängig von den Witterungsverhältnissen zu bleiben, wurde die Ausführung der Gebäude in Fertigteilbauweise gewählt. Das Tiergehege in rot eingefärbtem Sichtbeton und anthrazitfarbenem Stahl, sowie die Futterküche mit ihrer ansprechenden Holzverschalung, fügen sich sehr gut in die idyllische Umgebung des Stadtparks ein.
Im Innengehege der Affen wurde eine Felslandschaft gestaltet in der sich integrierte Heizmatten zum Verweilen der Saimiris anbieten. Die Felslandschaft wird im Außengehege weitergeführt und dort durch Bäume und Äste zum Klettern ergänzt. Im Außengehege der Erdmännchen trennt den Besucher lediglich eine Sicherheitsglasscheibe auf Brüstungshöhe von den neugierigen und aufgeweckten Bewohnern. Am 25. März 2017 haben die Erdmännchen ihr neues Zuhause bereits bezogen. Die Saimiris folgten etwas später. Die Tiere sind die Attraktion des Stadtparks. 
Tiefbau
Kanadaring:
Im Sanierungsgebiet Kanadaring geht mit der Modernisierung und Nachverdichtung eine komplette Umstrukturierung der privaten und öffentlichen Freiflächen einher. Auf Grund der Überschneidung der öffentlichen Freiflächen der Stadt Lahr und den Freiflächen der Städtischen Wohnungsbau GmbH Lahr werden diese Baumaßnahmen gemeinsam ausgeführt.
Aktuell laufen die Bautätigkeiten im ersten Bauabschnitt Kanadaring mit der Herstellung der öffentlichen und privaten (Wohnbau Lahr) Freianlagen im Bereich des zukünftigen Quartierplatzes. Weiterhin werden die geschwungenen Wegeverbindungen südlich der Straße Kanadaring bis zum Quartiersplatz und die fußläufige Verbindung zum LGS Gelände südlich der Schwarzwaldstraße hergestellt. Die Städtische Wohnbau Lahr saniert in diesem Zusammenhang die Gebäude Kanadaring 20-24 sowie die Innenhöfe.
Der städtische Anteil im ersten Bauabschnitt beträgt etwa 1,4 Mio. Euro.
Brestenberg- und Gerichtsstraße:
Im Rahmen des Förderprogramms "Nördliche Altstadt" sollen als letzte Straßen im Sanierungsgebiet die Brestenberg- und Gerichtsstraße ausgebaut werden.
Teile der Brestenbergstraße haben die letzten historischen Straßenbeläge der Stadt Lahr. Aussagen des Denkmalamtes hierzu stehen noch aus.
Hierfür stehen im Haushalt 495 000 Euro zur Verfügung. Die
Voruntersuchungen laufen. Die Planung ist beauftragt.
Die Baudurchführung beginnt voraussichtlich im Spätjahr.
Bau- und Gartenbetrieb Lahr
Investition in den Bereich E-Nutz-Fahrzeuge
Voraussichtliche Abholung der beiden Dienstwägen am Montag.