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09.10.2020 - Vortrag zur Kulturgeschichte des Getreides in der Römeranlage Getreide, ein wandelbares Gut

Das Getreide aus den Versuchsgetreidebeeten im Archäobotanischen Garten wurde 2020 mit Sicheln geerntet.
Quelle: Stadt Lahr
Beim letzten Aktionstag in der Römeranlage in diesem Jahr findet am Sonntag, 18. Oktober, um 17 Uhr, im Veranstaltungsraum des Bürgerzentrums im Bürgerpark der Vortrag „Von Brot, Brei und Bier. Die Kulturgeschichte des Getreides“ mit dem Lahrer Stadtarchivar Thorsten Mietzner statt.

Als der Mensch von rund 10 000 Jahren anfing, dauerhaft Getreide anzubauen, verändert sich sein Leben grundlegend. Er wurde sesshaft, erste Städte und Staaten entstanden, Kultur und Wissenschaft blühten auf. Seitdem begleitet dieses Grundnahrungsmittel den Menschen durch seine Geschichte, dauerhaft und doch wandelbar. In seinem Vortrag zur Kulturgeschichte des Getreides in Mitteleuropa beschreibt Mietzner die vielfältigen Formen des Umgangs mit dem ehemaligen Steppengras, die von den ersten Feldern bis hin zum Übergang zur modernen Getreideproduktion im 19. Jahrhundert reichen. Der Anbau und seine Technik wird dabei ebenso eine Rolle spielen, wie die Verarbeitung und kulturelle Bedeutung des Getreides.

Die Zuhörerzahl ist aufgrund der aktuellen Pandemiesituation auf 25 Personen beschränkt. Platzreservierungen nimmt das Stadtarchiv entgegen, Telefon 07821/9100417, E-Mail: stadtarchiv@lahr.de.