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07.03.2017 - Bernd Ruf präsentiert neues Weltmusik-Symphoniekonzert "East West Symphony – Händel in Arabia"

Das Bild zeigt ein Porträt von Anke Sieloff. Sie hat blondgefärbte, gelockte, hochgesteckte Haare und trägt eine weiße, kragenlose Bluse.
Anke Sieloff

Eine Absage der ursprünglich angekündigten Solisten für sein neuestes Crossover-Symphoniekonzert konnte Dirigent Bernd Ruf nicht von seiner Idee abbringen, mit der "East West Symphony" musikalische Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen zu schlagen. Zusammen mit der Philharmonie Baden-Baden präsentiert er nun die Mezzosopranistin Anke Sieloff und die interkulturell besetzte Gruppe "masaa" in einem Weltmusik-Konzert, das den Untertitel "Händel in Arabia" trägt. Diese Uraufführung ist am Mittwoch, 22. März 2017, ab 20:00 Uhr in der Stadthalle Lahr zu hören und zu sehen.

Was hat Händel mit Arabien zu tun? Wie verbindet sich die Tradition eines klassischen Sinfonieorchesters mit den arabischen Klängen von "masaa"? Wie finden sich die Barock-Sängerin Anke Sieloff und der libanesische Stimm-Poet Rabih Lahoud zu einem Paar? Darauf musikalische Antworten zu finden fasziniert den Brückenbauer Bernd Ruf, der seine Lahrer sinfonische Weltmusikreihe in diesem Jahr nicht nur als geografischen, sondern auch als zeitlichen Gang durch die Kulturen anlegt.

Die Sängerin Anke Sieloff ist sowohl im klassischen als auch im populären Genre gleichermaßen virtuos. Das Repertoire der Solistin, die mit Bernd Ruf unter anderem bei den jährlichen Händelfestspielen in Halle zusammenarbeitet, reicht von der Barock- bis zur zeitgenössischen Oper, von Musicals bis Jazz.

Seit sich der libanesische Poet Rabih Lahoud und der Schweriner Trompeter Marcus Rust 2010 zufällig begegneten, schufen sie zusammen mit Pianist Clemens Pötzsch und Schlagwerker Demian Kappenstein mitten in Deutschland eine zukunftsweisende, interkulturelle Musik: Bei "masaa" verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland eine stimmige lyrische Liaison ein. Der aus Gengenbach stammende Lübecker Musikprofessor Bernd Ruf zeigt mit der "East West Symphony" ein weiteres Mal, was im Bereich "Classical Crossover" alles möglich ist.

Karten gibt es im Vorverkauf im KulTourBüro, Altes Rathaus, Kaiserstraße 1: Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 16:30 Uhr und Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr. Weitere Infos sind unter Telefon 07821 / 95 02-10 und www.PopuLahr.de erhältlich.