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02.03.2022 - Schülerinnen und Schüler setzen sich künstlerisch mit Begriffen der Pandemie auseinander C wie Corona

Das Foto zeigt die beiden Schüler zusammen mit dem Ersten Bürgermeister Guido Schöneboom neben der Collage
Tim Junele und Judy Hegazy zu Besuch im Büro des Ersten Bürgermeisters Guido Schöneboom.
Quelle: Stadt Lahr
Im Kunstunterricht von Marion Bekker am Lahrer Max-Planck-Gymnasium (MPG) entstand gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse ein besonderes Projekt: das „Corona-Alphabet“.

Was soll ein „Lockdown“ sein? Wie definieren „Virologen“ eine „Pandemie“? Und so etwas wie „Quarantäne“ findet doch nur in apokalyptischen Blockbustern statt? Mit dem Coronavirus veränderte sich nicht nur die Lebensrealität. Fast schon nebenbei vollzog sich eine Veränderung im Sprachgebrauch. „Wörter drängten sich auf, die zuvor im Alltag kaum Verwendung fanden“, sagt Lahrs Erster Bürgermeister Guido Schöneboom. 

Auf 25 Plakaten setzten sich die Schülerinnen und Schüler des MPG künstlerisch mit den Begriffen der Pandemie auseinander. Aus den Einzelwerken entstand in einer Collage das „Corona-Alphabet“. An einem dieser Exemplare darf sich Guido Schöneboom nun täglich in seinem Büro erfreuen, persönlich überreicht von der Zehntklässlerin Judy Hegazy und dem Zehntklässler Tim Junele. 

Schwarz für die Angst und Einsamkeit, weiß für die Hoffnung und rot für die Gefahr – die Farbkomposition spiegelt die Emotionen der Jugendlichen wider. Dennoch sind die Schülerinnen und Schüler optimistisch gestimmt. „Wir wünschen uns sichere Lockerungen, die uns wieder mehr Normalität und außerschulische Aktivitäten ermöglichen – um einfach wieder machen zu können, was wir möchten“, sagt Tim Junele.

Neben dem „Corona-Alphabet“ erarbeitete Marion Bekker mit den Abiturientinnen und Abiturienten im Kunstleistungskurs die Ausstellung „Corona – Das Ende der Leichtigkeit“. Die fotografischen Selbstporträts sind bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 im Glasfoyer des Parktheaters zu sehen.