09.10.2026 - Neues Messsystem überwacht Zustand des Bauwerks rund um die Uhr
Brücke in der Rheinstraße wird für Fuß- und Radverkehr geöffnet
Die gesperrte Brücke in der Lahrer Rheinstraße über die Bahnlinie wird ab Mittwoch, 14. Oktober 2026, vorläufig wieder für den Fuß- und Radverkehr geöffnet. Grundlage sind die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen der vergangenen Wochen und ein neues Messsystem, das seit dieser Woche in Betrieb ist und den Zustand der Brücke rund um die Uhr überwacht.
Bei dem neu installierten Messsystem ermöglichen Schallemissionssensoren, flächendeckende Auffälligkeiten an Spanngliedern zu registrieren. Anfang November werden Glasfasersensoren, die Veränderungen im Dehnungs- und Verformungsverhalten der Brücke aufzeigen, ergänzt. Für den Einbau wird kurzzeitig eine erneute Sperrung der Brücke für alle Verkehrsteilnehmenden erforderlich sein, da ein Asphaltstreifen über die gesamte Fahrbahnbreite ausgebaut werden muss.
Für Autos bleibt die Brücke weiterhin gesperrt. Die zusätzlichen Messungen über die Glasfasersensoren sollen ermitteln, ob die Freigabe der Brücke für den Autoverkehr verantwortbar ist. Sofern das Ingenieurbüro dies positiv bewertet, könnte die Brücke voraussichtlich ab Mitte November 2026 auch für Autos wieder geöffnet werden.
Auf Basis der Messungen wird die Zustandsbewertung der Brücke weiterhin fortlaufend aktualisiert, um stets das höchstmögliche Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Die Stadt öffnet die Brücke nur so weit und nur so lange, wie ihre Sicherheit durch Messungen belegt ist. Zeigen die Messwerte eine Auffälligkeit, wird die Brücke unverzüglich wieder gesperrt.
„Maßgeblich für alle Entscheidungen ist allein die Sicherheit der Menschen – auf der Brücke sowie unter den Gleisen, die darunter hindurchführen“, betont Oberbürgermeister Markus Ibert. „Mein Dank gilt allen Beteiligten: den Ingenieurbüros, der Deutschen Bahn, den Behörden, dem Gemeinderat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für das engagierte, kompetente und lösungsorientierte Vorgehen, das nun zumindest eine teilweise Entlastung für die Verkehrsteilnehmenden ermöglicht. Wir werden weiterhin alles daransetzen, sobald wie möglich eine leistungsfähige Behelfsbrücke zu realisieren.“