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06.03.2026 - Aktion in der Lahrer Innenstadt anlässlich des Weltfrauentags „Orange Bank“ gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Vertreterinnen des Frauenpolitischen Forums und von Inner Wheel mit Oberbürgermeister Markus Ibert (links) und Fabian Roßmanith (Abteilung Grün und Umwelt) präsentieren die Orangene Bank. Sie stehen um die Bank gruppiert.
Vertreterinnen des Frauenpolitischen Forums und von Inner Wheel mit Oberbürgermeister Markus Ibert (links) und Fabian Roßmanith (Abteilung Grün und Umwelt) präsentieren die Orangene Bank.
Quelle: Stadt Lahr
Zum Internationalen Frauentag 2026 setzt die Stadt Lahr auf Initiative des Frauenpolitischen Forums Lahr und des Vereins Inner Wheel Lahr mit einer „Orange Bank“ in der Innenstadt ein dauerhaftes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Die weltweite Aktion „Orange The World“ ist Teil einer Kampagne der Vereinten Nationen mit dem Ziel, Gewalt an Frauen und Mädchen entgegenzuwirken und für das Thema zu sensibilisieren. In vielen deutschen Städten sind orangefarbene Bänke mit Hinweisen zu Kontaktmöglichkeiten zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ schon angebracht – so jetzt auch in Lahr, wo die „Orange Bank“ zunächst auf dem Rathausplatz vor dem Bürgerbüro steht. Künftig soll sie regelmäßig durch die Stadt wandern und an unterschiedlichen prominenten Standorten platziert werden.

„Die Bank wird an 365 Tagen im Jahr daran erinnern, dass Gewalt gegen Frauen mitten in unserer Gesellschaft stattfindet“, betont Oberbürgermeister Markus Ibert, erfreut über die Initiative der Frauen des Vereins Inner Wheel und des Frauenpolitischen Forums Lahr: „Gewalt an Mädchen und Frauen ist ein großes gesellschaftliches Problem, das meist verborgen hinter geschlossenen Türen stattfindet. Umso wichtiger ist, dass wir es auch über Symbole im öffentlichen Raum sichtbar machen.“

 

Der Weltfrauentag am 8. März macht auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Der Tag soll die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung feiern und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf immer noch bestehende Diskriminierungen und Ungleichheiten richten.