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07.10.2020 - Drucken mit Alltagsgegenständen Mitmach-Atelier im Stadtmuseum: Küchen-Lithografie

Das Foto zeigt ein Kind mit einem bedruckten Bild.
Lithographie im Mitmachatelier
Quelle: Ronald Buck
Wer möchte mehr über Lithografie erfahren und ein wenig experimentieren?

Lithografie ist eine im 19. Jahrhundert häufig angewandte Drucktechnik für farbige Drucksachen. Am Sonntag, 11. Oktober 2020 sind Besucher von 14 bis 17 Uhr eingeladen, im Mitmach-Atelier des Stadtmuseums mit unterschiedlichen Druckstempeln zu experimentieren. Der Materialkostenbeitrag beträgt 1,50 Euro zuzüglich 3 Euro Eintritt für Erwachsene ab 18 Jahren. Aufgrund der Corona-Verordnungen können maximal zehn Personen gleichzeitig teilnehmen, daher kann es zu Wartezeiten kommen. Eine Anmeldung ist nicht möglich.

Doris Volk vom museumspädagogischen Team zeigt, wie man mit Alufolie, Cola und anderen Küchenutensilien tolle Motive drucken kann. Daher der Name Küchen-Lithografie als  Variante der klassischen Lithografie, dem ältesten Flachdruckverfahren.  Man sollte etwa 30 Minuten Zeit mitbringen. Das zu druckende Motiv wird seitenverkehrt mit Fettkreide (hier Seife) direkt auf Alufolie gezeichnet. Diese wird anschließend mit Cola als Ätzflüssigkeit behandelt. So bleibt später beim Aufwalzen der Druckerschwärze die Farbe nur an den gezeichneten Linien haften. Der restliche Bereich stößt die Farbe ab. Einfach vorbei kommen und ausprobieren!