Holzhaus auf der grünen Wiese

Kommunales Klimaanpassungskonzept

Zu sehen sind die Schritte und Bausteine des Klimaanpassungskonzeptes.
Wie folgt: Bestandsaufnahme, Klimawirkungsanalyse, Betroffenheitsanalyse, Maßnahmenkatalog, Gemeinderats-Beschluss, Veröffentlichung, Information an LUBW
Schritte und Bausteine des Klimaanpassungskonzeptes
Ziel des Klimaanpassungskonzeptes der Stadt Lahr ist es, die Resilienz – also die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit – gegenüber den bereits eingetretenen und künftigen Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen. Hierzu wird ein systematisches Vorgehen entwickelt, das in einem auf die örtlichen Gegebenheiten zugeschnittenen Maßnahmenkatalog mündet.

Der verbindliche Rahmen für die Klimaanpassung durch Bund, Länder und Gemeinden wird durch das Bundes-Klimaanpassungsgesetz vorgegeben. Der gesetzliche Auftrag zur Erarbeitung des kommunalen Konzeptes sowie der entsprechende finanzielle Ausgleich (Konnexitätszahlung) ergeben sich aus dem Klimagesetz Baden-Württemberg. Im Juni 2026 beschloss der Gemeinderat (Drucksache 152/2025) die externe Bearbeitung durch ein regionales Fachbüro.

Das Konzept umfasst drei Bausteine:

  • Klimawirkungsanalyse: Ermittlung der gegenwärtigen und zukünftigen klimatischen Zustände und Risiken auf Basis landesweiter Daten.
  • Betroffenheitsanalyse: Bewertung potenzieller Risiken, Feststellung von Handlungserfordernissen sowie die Identifikation von Anpassungszielen.
  • Maßnahmenkatalog: Entwicklung konkreter Vorschläge zu den Themen Hitze, Trockenheit, Extremwetter, Wandel von Lebensräumen und Arten sowie zur Eigenvorsorge der Bürgerschaft.

Grundlage des Konzeptes sind unter anderem die Klimarisikoanalyse, der Hitzeaktionsplan und das derzeit erarbeitete Starkregenrisikomanagement. Wichtige Akteure, Gremien und die Öffentlichkeit werden projektbegleitend beteiligt.