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03.05.2017 - Das neue Abo-Programm „LahrKultur“ für die Saison 2017/18 Goethe und Luther neben Monsieur Claude und Ohnsorg-Theater

Die Leiden des jungen Werthers
Szene aus "Die Leiden des jungen Werthers"
Quelle: ed

Selbstverständlich darf im Reformationsjahr ein Theaterstück zum Thema „Luther“ im städtischen Kulturprogramm nicht fehlen. Auch Klassiker wie Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ sind Bestandteil des breit angelegten Abos „StadtTheater Lahr“, das zusammen mit den Abo-Reihen „LahrBoulevard“ und „SymphonieKonzerte“ jetzt für die Saison 2017/18 vorgestellt wurde.

 

Sechs Theateraufführungen und eine Oper gehören wie gewohnt  zum Abonnement „StadtTheater Lahr“. Den Auftakt macht gleich im Oktober das Schauspiel "Die Leiden des jungen Werther" nach Goethes großem Erfolgsroman. Zu sehen ist es in einer modernen und dennoch textnahen Inszenierung des Meininger Theaters, das für seine lange Tradition anspruchsvoller Theaterarbeit bekannt ist. Der aus Stuttgart stammende Autor Jörg Ehni spürt in seinem Theaterstück "Luther!" den wichtigsten Stationen im Leben des großen Reformators nach. Die Württembergische Landesbühne Esslingen kommt mit "Ehnis Schauspiel" im November nach Lahr. Carlo Goldonis Komödie "Mirandolina" folgt im Dezember. Sein Meisterwerk aus dem Jahr 1753 stellt die Macht der Frauen über die Männer in den vergnüglichen Handlungsmittelpunkt. Die Titelrolle übernimmt hier die fernsehbekannte Schauspielerin Mariella Ahrens. Ein Theaterstück nicht von, sondern über Johann Wolfgang von Goethe stammt von Peter Hacks, einem der bedeutendsten Dramatiker der DDR: "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe", so der Titel, inszeniert von Brecht-Enkelin Johanna Schall, ist in einer Aufführung des Berliner Renaissance-Theaters zu erleben. Eine Fortsetzung der virtuellen Liebesgeschichte „Gut gegen Nordwind“, in Lahr Anfang 2016 gezeigt, gibt es mit der Komödie "Alle sieben Wellen". Auch hier stehen wieder Ralf Bauer und Ann-Cathrin Sudhoff in den Hauptrollen auf der Bühne. Angelehnt an den überaus erfolgreichen französischen Kinofilm Monsieur Claude und seine Töchter aus dem Jahr 2014 inszenierte das „a.gon Theater München“ unter der Leitung von Stefan Zimmermann die Geschichte, die auf humorvolle Weise das Thema „Vorurteile“ beleuchtet. Am Ende der Saison 17/18 in der Abo-Reihe „StadtTheater Lahr“ steht Rossinis Oper "Der Barbier von Sevilla" auf dem Spielplan. Zu Gast ist dabei wieder das Theater Pforzheim mit großem Ensemble und Orchester.   

 

Mit über 450 verkauften Abos, zwei gänzlich und zwei nahezu ausverkauften Vorstellungen steht die Reihe „LahrBoulevard“ in der Beliebtheitsskala bei den Zuschauern ganz oben. Nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die Volksbank Lahr können hierfür immer wieder bekannte Ensembles und Schauspieler nach Lahr geholt werden, die an vier Abenden für amüsante Unterhaltung sorgen. So gibt es zum Auftakt ein Wiedersehen mit Marion Kracht und Daniel Morgenroth. In einer Produktion der „Komödie am Kurfürstendamm Berlin“ bringen sie das Stück "Hundewetter" auf die Bühne. Das legendäre Lustspiel "Tratsch im Treppenhaus", nach wie vor untrennbar mit dem Hamburger Ohnsorg-Theater verbunden, steht in der Original-Besetzung mit Heidi Mahler im November in dieser Abo-Reihe auf dem Programm. Aus der Feder des amerikanischen Erfolgsautors Neil Simon stammt die Komödie "Der letzte der feurigen Liebhaber". In diesem dritten „LahrBoulevard“-Stück übernimmt TV-Schauspieler Martin Lindow die Titelrolle. Um die Tücken von Doppelmoral und Midlife-Crisis geht es schließlich in der Aufführung "Was dem einen recht ist", mit dem die Komödie im Bayerischen Hof München in Lahr gastiert. 

 

Für die Reihe „SymphonieKonzerte“ kommen wieder drei national wie international agierende Orchester, ausgezeichnete Dirigenten und namhafte Solisten mit einem großen Spektrum sinfonischer Kompositionen nach Lahr. Eine Besonderheit gibt es diesmal bei den Stuttgarter Philharmonikern: Christian Zacharias übernimmt bei diesem Konzert sowohl das Dirigat, als auch den Part des Klavier-Solisten. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie aus Koblenz ist zum ersten Mal zu Gast und präsentiert zusammen mit der jungen Violinistin Sophia Jaffé ein Programm rund um „Schottland“. Im Februar 2018 sind dann die Nürnberger Symphoniker zusammen mit dem kanadischen Cellisten Ariel Barnes zu erleben.

 

Interessenten für ein neues Abonnement können sich ab sofort im KulTourBüro Lahr, im Alten Rathaus, beraten und vormerken lassen. Es ist dienstags bis freitags von 10:00 bis 16:30 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet oder unter Tel.: 07821 / 9502-10 erreichbar. Näheres über Preise und verschiedene Abo-Möglichkeiten enthält auch das aktuelle Programmheft, das jetzt in verschiedenen Geschäften in der Lahrer Innenstadt und im KulTourBüro ausliegt.