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28.03.2022 - Anna Arnskötter zeigt Skulpturen in Lahr  Dem Himmel entgegen

Skulptur von Anna Arnskötter
Quelle: Leo Seidel
Schornsteine, Treppen, Türme, Häuser oder Landschaften – das sind Anna Arnskötters Motive. Die 1961 im westfälischen Greven geborene Künstlerin, die schon früh mit dem Werkstoff Beton arbeitete, entwirft gedrungene Plastiken mit architektonischen Elementen, die zumeist dem Himmel entgegenstreben.

Ihre Arbeiten sind noch bis Sonntag, 10. April in Lahr zu sehen. Das Kulturamt präsentiert die Werke unter dem Titel Ausstellung „Turmhoch – Skulpturen und Grafiken“ in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus. Die Räume sind jeweils dienstags bis sonntags von 16 bis 18 Uhr und zusätzlich samstags und sonntags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Galerie ist kostenlos.

Mit ihren Werken gewährt Anna Arnskötter Einblicke in eine eigenständige, immer wieder überraschende Kunstsprache und lädt die Betrachter:innen zu einer Entdeckungsreise ein. Mal führt sie sie Treppen an hohen Häusern hinauf, mal breitet sie Landschaften oder Ebenen vor ihnen aus. In jedem Fall ist ihre Herangehensweise außergewöhnlich, denn mit ihren Skulpturen gelingt es ihr, die Betrachter:innen in ihren Bann zu ziehen. Die Neugier und die Anziehungskraft der architektonischen Skulpturen sind so groß, dass man bereit ist, gedanklich auch Wege zu gehen, auf die man sich sonst vielleicht nicht gewagt hätte. 

Auch der Erste Bürgermeister der Stadt Lahr Guido Schöneboom begibt sich gerne auf gedankliche Entdeckungsreise entlang und durch die Skulpturen Arnskötters. Bereits als er die ersten Fotos der Werke bei der Planung der Ausstellung sah, war er begeistert von den Werken der im brandenburgischen Lentzke lebenden und arbeitenden Künstlerin. So kaufte er bereits bei der Eröffnung der Ausstellung privat einen der ausgestellten Linolschnitte. Auch für die Skulpturensammlung der Stadt Lahr konnte das Kulturamt bereits zwei Skulpturen vormerken. „Mich haben die Arbeiten sofort in den Bann gezogen. Sie laden auf ganz individuelle Weise zu einer gedanklichen Reise ein, weg vom Hier und Jetzt. Der Besuch der Galerie bietet sich für eine kurze Auszeit vom Alltag an!“, erklärt Schöneboom seine Faszination zur Kunst von Anna Arnskötter.