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21.10.2019 - Persönliche Bürgerkontakte als besonderes Anliegen Bürgersprechstunden jeder Art bei Oberbürgermeister Dr. Müller

Das Foto zeigt Oberbürgermeister Dr. Müller mit Frau Fichtner im Gespräch.
Bürgersprechstunde bei Oberbürgermeister DR. Müller
Persönliche Bürgerkontakte hegen und pflegen: Mit dieser Maxime trat Dr. Wolfgang G. Müller im November 1997 sein Amt an.

 

So fand im Mai 1998 die erste Bürgersprechstunde im Büro des Oberbürgermeisters statt, sie wurde kontinuierlich bis in den September 2019 fortgeführt. Während dieser Zeit hat Dr. Müller insgesamt 2436 persönliche Gespräche mit dem Oberbürgermeister im Rathaus ermöglicht.

Die Anlässe für diese Besuche beim Rathauschef waren so unterschiedlich wie das Leben selbst. Es wurde um Unterstützung gebeten bei Schwierigkeiten durch Lärmbelästigung oder ungute Verkehrsführung, es ging um baurechtliche Fragen oder Problemen mit einzelnen Behörden. Bürger haben Verbesserungsvorschläge vorgetragen, die oftmals umgesetzt werden konnten. Manche Lahrer kamen aber auch einfach, um Rückmeldung zu geben, dass sie mit bestimmten Entscheidungen und der Arbeit der Stadtverwaltung zufrieden waren.

Vermitteln, Zuhören, Lösungen finden – das alles waren Aufgaben, denen sich Dr. Müller gerne stellte. Diese Bereitschaft des Oberbürgermeisters wurde so manches Mal belohnt durch ausgesprochenes Lob für die Stadtverwaltung oder seine Person.

Aber nicht nur in der Sprechstunde hatte Dr. Müller ein offenes Ohr für die Bürger. Oft wurde er bei seinem Weg zu Fuß ins Büro oder unterwegs zu einem Termin in der Stadt angesprochen. Über diese ungeplanten Kontakte hat sich Dr. Müller immer gefreut, da sie ein Zeichen des Vertrauens darstellten, auch wenn es nicht immer nur um angenehme Themen ging. Solche „Straßenkontakte“ haben sich - ungezählt -  im Laufe seiner Amtszeit auf viele tausend Kurzgespräche mit Bürgern, Einwohnern und Besuchern summiert.

Besondere Freude hatte Dr. Müller am Kontakt zu den jungen Menschen unserer Stadt. Kindergartengruppen und Schulklassen besuchten ihn im Rathaus, stellten Fragen, gaben gemalte Bilder ab oder sangen Lieder, was auch die Mitarbeiter in den angrenzenden Büros immer sehr schön fanden.

Zurückblickend resümiert Dr. Müller: „Es war mir von Anfang an sehr wichtig, mir in meinem Arbeitsalltag Zeit für diese Begegnungen zu nehmen. So konnte ich stets in großer Bürgernähe arbeiten und dadurch den Zusammenhalt zwischen Stadtgesellschaft und Rathaus stärken. Die Direktheit und Offenheit im Austausch mit den Bürgern jeden Alters war mir stets ein grundlegendes Anliegen.“