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09.08.2018 - Zahl der Verbesserungsvorschläge auf Rekordkurs Betriebliches Vorschlagswesen bei der Stadtverwaltung Lahr

Vier Männer lächeln in die Kamera und halten jeweils den Daumen nach oben
Der Bewertungsausschuss Vorschalgswesen: Bernhard Schlager (Personalratsvorsitzender), Vorsitzender Christian Zanger (Leitung Rechnungsprüfungsamt), Reinhard Krämer (Leitung Abteilung Bürgerservice) und Geschäftsstelle Stefan Breitner (Sachgebiet Organisation). Nicht auf dem Bild: Achim Siefert (Leitung Abteilung Personal, Organisation und Datenverarbeitung), Ralph Brucker (Leitung Abteilung Liegenschaften und Verwaltungsservice)
Im Jahr 1966 führte die Stadtverwaltung Lahr unter dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Philipp Brucker erste „Richtlinien für das Vorschlagswesen zur Vereinfachung und Verbilligung der Verwaltung“ ein.

Seither war es den Bediensteten möglich Verbesserungsvorschläge einzureichen und für gute Vorschläge eine Geldprämie zu erhalten. Das Vorschlagswesen wurde daraufhin gut angenommen. Es entwickelte sich kontinuierlich, wobei es zwischenzeitlich einige Ruhephasen gab. Nach entsprechenden Aufrufen der Verwaltungsspitze wurde das Instrument aber immer wieder aktiv genutzt. In den Anfängen des Vorschlagswesens gingen jährlich fünf bis zehn Vorschläge ein. Seit 2010 gibt es eine neu gefasste Dienstvereinbarung zur Regelung des Vorschlagswesens. Gegenwärtig ist der Nutzen so hoch wie nie zuvor, in diesem Jahr wurden bereits 36 Verbesserungsvorschläge eingereicht. Das zeigt wie innovativ die Mitarbeitenden der Stadt Lahr sind.

 

Die Besonderheit beim Betrieblichen Vorschlagswesen bei einer öffentlichen Hand wie der Stadt Lahr ist, dass sich die Verbesserungsvorschläge nicht ausschließlich auf verwaltungsinterne Angelegenheiten sondern auch auf das Erscheinungsbild der Stadt Lahr beziehen und somit auch das Wohl der Bürgerinnen und Bürger verbessern.

 

Die eingereichten Verbesserungsvorschläge werden in einem Bewertungsausschuss anhand von Stellungnahmen der betreffenden Facheinheiten geprüft und bewertet. Der Ausschuss ist dezernatsübergreifend und setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Wird ein Vorschlag vom Bewertungsausschuss befürwortet so wird bei der Prämierung zwischen eigenem und fremdem Aufgabenbereich unterschieden. Es können Prämien von mindestens 100 Euro und höchstens 2 000 Euro anhand einer Prämienberechnungstabelle vergeben werden.

 

Seit Einführung des Vorschlagswesens vor über 52 Jahren gingen insgesamt 271 Verbesserungsvorschläge der Bediensteten ein. Es konnten 151 Vorschläge prämiert werden, 97 Vorschläge wurden abgelehnt. 23 Vorschläge sind derzeit noch nicht entschieden.

 

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller freut sich, dass das Vorschlagswesen bei der Stadtverwaltung Lahr so intensiv genutzt wird: „Durch die Ideen, die Innovation und die Vorschläge der Mitarbeitenden profitieren die Verwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lahr.“