Blick auf Hugsweier

Jeder kann zur Eindämmung beitragen Asiatische Tigermücke

Diese ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmückenart kann unter bestimmten Bedingungen Krankheiten wie das Dengue-Fieber übertragen – auch wenn das Risiko dafür in Deutschland derzeit sehr gering ist.

Da die Tigermücke nicht zur einheimischen Tierwelt gehört, stellt sie auch eine ökologische Herausforderung dar. Besonders problematisch: Sie legt ihre Eier bevorzugt in kleine, stehende Wasseransammlungen. Typische Brutstätten sind etwa vernachlässigte Regentonnen, Eimer, Gießkannen, Blumentopfuntersetzer, Schirmständer oder verstopfte Regenrinnen. 

Die Eier sind extrem widerstandsfähig – sie können mehrere Jahre überleben und selbst Temperaturen bis -20 °C überstehen.


Was Sie tun können: Tipps zur Vorbeugung:


• Vermeiden Sie stehendes Wasser in Gartenutensilien wie Gießkannen, Eimern oder Untersetzern.

• Reinigen Sie alle möglichen Brutstätten gründlich – am besten mit einer festen Bürste oder einem Hochdruckreiniger.
Normales Abspritzen mit dem Gartenschlauch genügt leider nicht.

• Spülen Sie nach der Reinigung mit sehr heißem Wasser nach und entsorgen Sie dieses ins Erdreich, nicht über den Abfluss.

• Lagern Sie Behälter nach Möglichkeit trocken oder stellen Sie sie umgedreht, sodass sich kein Wasser sammeln kann.

• Regentonnen sollten spätestens alle vier bis fünf Tage entleert oder vollständig mit einem engmaschigen Netz abgedeckt werden - idealerweise mit Gummizug oder Kordel.

• Auch bei Tränken für Tiere ist regelmäßiger Wasserwechsel wichtig - spätestens alle fünf Tage. Die Tränken sollten zusätzlich
mit heißem Wasser ausgespült werden.

• Zur zusätzlichen Bekämpfung eignen sich sogenannte Bti-Tabletten. Diese enthalten ein biologisches Eiweiß, das gezielt Mückenlarven abtötet, ohne dabei Menschen, Tiere oder Pflanzen zu gefährden. Das behandelte Wasser kann daher weiterhin zum Gießen verwendet werden. Eine Tablette reicht für etwa 50 Liter Wasser.