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16.06.2026 - Nester an Landesumweltbehörde LUBW melden Asiatische Hornisse wieder aktiv

Mit der Asiatischen Hornisse ist eine nach Europa zugewanderte Insektenarten in der Ortenau angekommen. Die Stadtverwaltung Lahr ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Nester der Landesumweltbehörde LUBW zu melden.

Die milde trockene Witterung im April 2026 hat die Tierwelt aus der Winterruhe erwachen lassen. Überregional wurden schon Asiatische Hornissen gemeldet, die sogenannte Primär- oder Gründungsnester bauen. Die Königinnen, die den Winter überlebt haben, beginnen damit und legen dann in das Primär- oder Gründungsnest erste Eier, aus denen sich Arbeiterinnen entwickeln. So ein Primär- oder Gründungsnest wird normal nicht größer als ein Handball. Es kann in einer Hecke versteckt oder unter einem überstehenden Dach oder unter der Decke einer Garage oder eines Gartenhäuschens angebracht sein.

Das Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg regt an, diese Nester zu suchen und von qualifiziertem Personal entfernen zu lassen. Jede Königin, die dadurch keine Eier mehr legt, bremst die Ausbreitung der Art und bewahrt die heimischen Honigbienen und Wildbienen davor, im Sommer von Asiatischen Hornissen erbeutet zu werden. Bis spätestens Ende Juli 2026 zahlt das Ministerium einen kleinen Zuschuss zur Nestentfernung, wenn das Nest über die Internet – Meldeplattform der Landesumweltbehörde LUBW gemeldet und von einer bei der Landesanstalt für Bienenkunde registrierten zur Nestentfernung qualifizierten Person entfernt worden ist.

Weitere Informationen und die entsprechenden Adressen dazu gibt es unter www.lahr.de/asiatischehornisse.

Die Tiere sind maximal drei Zentimeter lang und damit kleiner als die heimischen Hornissen. Während die heimischen Hornissen im Flug weitgehend gelb wirken, wirken die Asiatischen Hornissen im Flug weitgehend schwarz. Die Unterschenkel der Asiatischen Hornisse sind aber auffallend gelblich gefärbt.