Die Lahrer Taschengeldbörse ist ein Beispiel für soziales Engagement und generationsübergreifende Kommunikation - eine ausgezeichnete Gelegenheit für Jung und Alt, um voneinander zu profitieren. Trotzdem wünschen sich die Initiatoren mehr Zuspruch. Am Angebot mangelt es dabei nicht, doch oft warten die Jugendlichen vergeblich auf die entsprechende Nachfrage. Dabei funktioniert es ganz einfach: Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren melden sich bei der Taschengeldbörse mit einen Minijob an, den sie ausüben wollen. Das sind in der Regel einfache Tätigkeiten wie Hilfe im Haushalt oder im Garten, Unterstützung am PC, Nachhilfe, Hunde ausführen, Einkäufe erledigen und ähnliche Aufgaben. Menschen, die Unterstützung brauchen, können sich bei der Taschengeldbörse melden und sich jemanden vermitteln lassen, zum Beispiel jetzt im Frühjahr, wenn die Gartenarbeit wieder beginnt. Es gibt einige Jugendliche, die schon seit längerer Zeit auf einen Job warten und sich das Taschengeld aufbessern möchten.
Sehr häufig werden über die Taschengeldbörse Babysitter vermittelt. Zu deren Vorbereitung veranstaltet das DRK in Kooperation mit dem Schlachthof und dem Mehrgenerationenhaus zwei Mal jährlich einen Babysitterkurs, bei dem die Grundlagen vermittelt und das Verantwortungsbewusstsein geschult werden.
Die Taschengeldbörse als eine Plattform, sich zu treffen, gegenseitig zu stärken, Verständnis für die ältere oder jüngere Generation zu entwickeln und Hemmschwellen und Vorurteile abzubauen, gibt es schon seit 2009. Es ist ein Projekt vom Schlachthof Jugend & Kultur zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Lahr. Nähere Informationen gibt es im Schlachthof- Jugend und Kultur, bei Melissa Zucano, Dreyspringstr. 16, Lahr, Tel.: 07821 / 981185 oder auf www.schlachthof-lahr.de.