07.08.2025 - Digitale Karte der Stadt Lahr bietet Übersicht zu kühleren Orten und kostenlosem Trinkwasser
Abkühlung an heißen Tagen
Die Stadt Lahr hat in ihrem Geoportal eine digitale Karte veröffentlicht, die zeigt, wo Menschen in Lahr in der sommerlichen Hitze kühlere Orte finden und wo sie kostenloses Trinkwasser bekommen.
Die erste Hitzewelle des Sommers 2025 ist vorüber, die nächste naht und die heißen Phasen werden länger. Dies belegen Messdaten der vergangenen Jahre und die Klimaszenarien für die Zukunft, die online im Klimasteckbrief für Lahr nachlesbar sind.
Schon seit einigen Jahren bietet die Stadtverwaltung auf ihrer Webseite „Achtung Sonne und Hitze!“ hilfreiche Informationen, wie die Bürgerinnen und Bürger Hitzewellen zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit bewältigen können – zugeschnitten auf verschiedene Personengruppen.
Neu ist dort eine digitale Karte, die kühlere Orte in Gebäuden, im Grünen und am beziehungsweise mit Wasser zeigt. Sie umfasst 42 öffentlich zugängliche Standorte – neun drinnen, 22 draußen, elf mit oder am Wasser – im besiedelten Bereich, die kühler sind als ihre Umgebung. Dazu zählen Kirchen mit dicken Mauern, schattige Parks und Plätze, die durch Wasser eine Kühleffekt haben.
Die Karte listet auch Teilnehmende der Aktion „Trink Was(ser)“ und öffentliche Trinkwasserbrunnen auf. Dieses Jahr kamen weitere Geschäfte und Behörden dazu. In Lahr gibt es nun 42 Stellen, an denen man kostenlos Trinkwasser erhält. Für die Brunnen ist eine eigene Wasserflasche erforderlich; wer keine dabei hat, kann bei vielen Geschäften solidarisch ein Glas Wasser gestellt bekommen.
Vorschläge für weitere kühle Orte oder Wasserplätze können per E-Mail an klima@lahr.de gesendet werden. Interessenten an der Aktion „Trink Was(ser)“ können sich auf diesem Weg ebenfalls melden.
Neben Tipps zum Gesundheitsschutz, Trinkwasserangeboten und kühlen Orten gibt die Website „Achtung Sonne und Hitze!“ Informationen zu den Themen Waldbrandgefahr, Gartenpools, Badegewässer, UV-Strahlung, Ozon, Klimaanpassung am Haus und Vermeidung von Maden in der Mülltonne.