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21.01.2026 - Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und des Nationalsozialismus im Lahrer Stadtmuseum in der Tonofenfabrik Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus

Schwarz-Weiß-Foto einer Familie vor einem eisernen Zaun mit Bäumen dahinter
Familie Isenberg in Lahr um 1938. Fritz Heinz Isenberg war der jüngste Lahrer, der 1940 nach Gurs deportiert wurde.
Quelle: Stadt Lahr
Aus Anlass des internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar nimmt das Stadtmuseum Lahr in diesem Jahr die Biografien von Lahrerinnen und Lahrern, die den Nationalsozialismus als Kinder und Jugendliche erlebt haben, in den Blick.

Stadthistorikerin Elise Voerkel stellt ausgewählte Biografien vor, die deutlich machen, wie das Leben dieser Kinder und Jugendlichen in den Jahren 1933 bis 1945 auf den Kopf gestellt oder grausam beendet wurde. Ihre Geschichten erzählen davon, wie schwer es den Menschen fiel, sich dem Sog der nationalsozialistischen Ideologie zu entziehen. Sie zeugen aber auch von Hilfsbereitschaft, Mut und Idealismus.

Von Mittwoch, 28. Januar, bis einschließlich Sonntag, 22. Februar 2026, laden neun große Würfel die Besucherinnen und Besucher auf interaktive Weise ein, die Geschichten im Foyer des Stadtmuseums zu „begreifen“. In der Dauerausstellung kann das Thema vertieft werden.

Das Stadtmuseum ist von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Zugang zum Foyer ist kostenfrei. Der Eintritt zu den Ausstellungen kostet vier Euro.