Eine Gruppe Musiker im Scheinwerferlicht
© Frank Witzelmaier

Stuttgarter Symphoniker

Termin
17.03.2021, 20.00 Uhr
Stuttgarter Symphoniker
Quelle: Stuttgarter Philharmoniker
Solist: Jan Martiník, Bass (Gesang)
Dirigent: Petr Popelka

Solist: Jan Martiník, Bass (Gesang) Dirigent: Petr Popelka Programm: Richard Wagner, Lohengrin - Vorspiel zum 1. Aufzug Antonín Dvořák, Biblische Lieder Sergej Rachmaninoff, 3. Sinfonie Aufführung ohne Pause Der junge Bass Jan Martiník wurde 1983 in Ostrava, Tschechien geboren. Martiník ist ein sehr gefragter Konzertsänger und konzertierte bereits mit vielen renommierten Orchestern. Seine bezaubernde Stimme, gepaart mit einer hervorragenden Technik und einem starken komödiantischen Talent machen den jungen Sänger zu einem der hervorragendsten der jungen Generation. Mit Dirigent Petr Popelka ist ein wahrer Shootingstar in Lahr: In der Saison 19/20 war er der erste Conductor Fellow im Rahmen des neu geschaffenen Stipendiats des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Popelka, wie Martiník gebürtiger Tscheche, ist ein junger aufstrebender Dirigent: Auszeichnungen wie z.B. der Neeme-Järvi-Preis der Gstaad Menuhin Festival Academy 2017 und 2018 unterstreichen seine Qualität. Wagners Vorspiel zum 1. Aufzug der 1850 in Weimar uraufgeführten Oper "Lohengrin" eröffnet fein gesponnen, federleicht und sinnlich den Lahrer Konzertabend. Antonín Dvořák komponierte die „Biblischen Lieder“ in seiner Zeit in Amerika, währenddessen er Verluste von verstorbenen Freunden wie Tschaikowski und von Bülow zu verkraften hatte. Der Komponist wählte die Texte aus der tschechischen Bibelübersetzung und vertonte die Psalmtexte derart eng, dass Übersetzungen in andere Sprachen über dem tschechischen Originaltext abgedruckt wurden. Die tiefe Verbindung Dvořáks zu seinem Werk mit dem er sich auf seine tschechischen Wurzeln besinnt wird hier deutlich. In ihrer Komplexität und intensiven Wortausdeutung sind die Gesänge somit wohl nur in Verbindung mit der tschechischen Sprache vollkommen erfahrbar. Als abschließendes Stück des Abends wird die dritte und letzte von Sergej Rachmaninoff komponierte Sinfonie aufgeführt. Rachmaninoff begann die Arbeit an dieser Sinfonie im Juni 1935 in der Schweiz und beendete sie ein Jahr später. "Beendet. Ich danke Gott", lautete der Stoßseufzer, den er am unteren Rand der Partitur festhielt, was auf seine damalige große Belastung durch Krankheit und Tourneen hindeutet.

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