Corona Alarmstufe 2

Corona- FAQ Informationen rund um die Corona-Pandemie

Stand: Mittwoch, 24. November 2021

In Baden-Württemberg ist die Alarmstufe II ausgesprochen worden. Sie gilt ab Mittwoch, 24. November 2021.


Übersicht über die aktuell geltenden Regelungen. (Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg)

Regelungen für Einrichtungen und Veranstaltungen der Stadt Lahr.

Was ändert sich mit der neuen Corona-Verordnung?

 

  • Für nicht-immunisierte Personen gilt eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21:00 und 05:00 Uhr (da die Kreisinzidenz ≥ 500 ist). Ausnahmen hiervon sind beispielsweise berufliche Tätigkeiten, Gassi gehen, Besuch von Lebenspartner, alleine spazieren gehen

Warnsystem

Wir befinden uns in der Alarmstufe II. (Stand: 24. November 2021)

Es gilt ein vierstufiges Warnsystem. Dies bedeutet, dass es strengere Regelungen geben wird, wenn sich eine Überlastung der Krankenhäuser abzeichnet.

Maßgeblich für die Festlegung der Stufen sind zwei Werte:

1. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die landesweite Zahl der stationären Neuaufnahmen mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten pro 100 000 Einwohnerinnnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

2. Die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten.

 

Die Warnstufe liegt vor, wenn

  • die Hospitalisierungsinzidenz an zwei aufeinander folgenden Werktagen die Zahl von 1,5 erreicht oder überschreitet oder
  • die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Zahl von 250 erreicht oder überschreitet.
     

Die Alarmstufe liegt vor, wenn

  • die Hospitalisierungsinzidenz an zwei aufeinander folgenden Werktagen die Zahl von 3,0 erreicht oder überschreitet oder
  • die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten an zwei aufeinander folgenden Werktagen die Zahl von 390 erreicht oder überschreitet.
     

Die Alarmstufe II liegt vor, wenn

  • die Hospitalisierungsinzidenz an zwei aufeinander folgenden Werktagen die Zahl von 6,0 erreicht oder überschreitet oder
  • die landesweite Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten an zwei aufeinander folgenden Werktagen die Zahl von 450 erreicht oder überschreitet.

Im Fall der Fälle

  • Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist gemäß der Corona-Verordnung Absonderung des Landes Baden-Württemberg verpflichtet, sich unverzüglich in Absonderung zu begeben. Diese beträgt in der Regel 14 Tage. Wer keine Symptome hat und geimpft ist, kann sich nach fünf Tagen per PCR-Test freitesten und dann die Absonderung beenden, wenn das Ergebnis negativ ist.
     
  • Ungeimpfte Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen müssen ebenfalls für zehn Tage in Absonderung. Diese kann ab dem fünften Tag der Absonderung mit einem negativen PCR-Test, ab dem siebten Tag der Absonderung mit einem negativen Antigen-Schnelltest vorzeitig beendet werden. Für Schülerinnen und Schüler sowie für regelmäßig getestete Kita-Kinder genügt schon ab dem fünften Tag ein Antigen-Schnelltest.
     
  • Die Stadt Lahr bittet alle Betroffenen, ihren positiven Test über die Corona-Warn-App zu melden und ihre persönlichen Kontakte selbstständig zu informieren, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg konzentrieren sich auf größere Ausbruchssituationen sowie auf das Infektionsgeschehen in Risikogruppen, beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen.

Prävention - sich und andere schützen

Das Landratsamt Ortenaukreis hat eine neue Hotline Psychologische Beratung Corona eingerichtet. Dort stehen Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 16:00 Uhr erfahrene Expertinnen und Experten der Psychologischen Beratungsstellen im Ortenaukreis für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Die Hotline ist für den gesamten Ortenaukreis unter der Nummer 07821 / 9157 2557 erreichbar. Mit allen kleinen und großen Sorgen und Fragen können sich ab sofort Bürgerinnen und Bürger des Ortenaukreises, Erwachsene, Jugendliche, Kinder und Eltern an die neue Hotline wenden. Das Landratsamt weist darauf hin, dass auch alle Beratungsstellen im Ortenaukreis weiterhin direkt telefonisch erreichbar sind. Je nach Bedarf und Fragestellung vermittelt die Hotline auch Anrufer an die passende Beratungsstelle.