Eine Gruppe Musiker im Scheinwerferlicht
© Frank Witzelmaier

Hexenjagd

Termin
26.01.2021, 20.00 Uhr
Hexenjagd
Quelle: Dietrich Dettmann
Millers „Hexenjagd“ ist auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen.

Über 60 Jahre nach der Uraufführung ist „Hexenjagd“ thematisch heute wieder das Stück der Stunde! Unter der Regie von Volkmar Kamm wurde das Stück unter anderem ausgezeichnet mit dem Antoinette Perry Award, dem Tony Award als Bestes Stück und dem 3. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2019. Aufführung ohne Pause Die Handlung der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika ist zwar historischer Stoff, die Zusammenhänge zwischen religiösem und politischem Fanatismus werden aber vom Autor bewusst auch auf seine damalige Gegenwart um 1947-1952 und die Kommunistenhatz des berüchtigten Senators McCarthy, bezogen. Als sich die junge Abigail und ihre Freundinnen nach einem nächtlichen Tanz im Wald plötzlich anders verhalten als sonst, gibt es im Dorf Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verhext worden zu sein. Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere beschuldigen… Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts ist Millers „Hexenjagd“ auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Schauspiel von Arthur Miller Mit Wolfgang Seidenberg, Iris Boss, Carsten Klemm, u. a. Regie: Volkmar Kamm EURO-STUDIO Landgraf

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