Blick von unten zur Glasfassade des Bürgerbüros mit dem Schild

Geburt im Ausland - Aufnahme in das deutsche Geburtenregister beantragen

Einleitung

Eine Geburt im Ausland können Sie unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich in das deutsche Geburtenregister eintragen lassen.


Das ist beispielsweise von Vorteil, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt eine deutsche Geburtsurkunde benötigen.


Hinweis: Sie sind nicht verpflichtet, Geburten im Ausland in Deutschland nachbeurkunden zu lassen. Als Nachweis der Geburt gelten auch ausländische Geburtsurkunden.

Verfahrensablauf

Sie können die Eintragung persönlich oder schriftlich beantragen.


Sind Sie als antragsberechtigte Person aus wichtigen Gründen verhindert, können Sie sich mit Vollmacht vertreten lassen.


Der Standesbeamte oder die Standesbeamtin trägt die Geburt ins Geburtenregister ein. Sollte die Beurkundung nicht möglich sein, werden Sie umgehend informiert.

Erforderliche Unterlagen


  • ausländische Geburtsurkunde mit Übersetzung und, wenn nötig, Legalisation beziehungsweise Apostille

  • Personalausweis oder Reisepass der Eltern (oder ein anerkannter Passersatz)

  • bei Eingebürgerten: zusätzlich Einbürgerungsurkunde

  • bei Asylberechtigten, Staatenlosen, heimatlosen Ausländern und Ausländerinnen sowie ausländischen Flüchtlingen: zusätzlich Nachweis des Sonderstatus

  • bei Vertretung: schriftliche Vollmacht der antragsberechtigten Person


Hinweis: Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Je nach Fallkonstellation können weitere Unterlagen notwendig sein. Die zuständige Stelle kann weitere Unterlagen verlangen.

Kosten


  • EUR 100,00

  • Geburtsurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtsregister: je EUR 12,00


Hinweis: Es können weitere Kosten und Gebühren beim Standesamt oder bei Justizbehörden entstehen, beispielsweise für Apostillen oder Dolmetscherleistungen.