Wahlen

Bundestagswahl am 24. September 2017

Am Sonntag, 24. September 2017, sind rund 61,5 Millionen Menschen aufgerufen zur Wahl des 19. Deutschen Bundestags. Hier finden Sie Wissenswertes rund um die Wahl.

Online-Briefwahlantrag für die Bundestagswahl am 24. September 2017

Zur Bundestagswahl am Sonntag, 24. September 2017, können Wahlscheine neben den herkömmlichen Beantragungsarten persönlich (nicht telefonisch oder per SMS), grundsätzlich schriftlich oder in sonstiger dokumentierbarer elektronischer Form (Telefax, E-Mail)  beantragt werden.

 

Ab Mittwoch, 20. September 2017, kann die Briefwahl auf Grund der Postlaufzeiten nur noch persönlich im Bürgerbüro beantragt werden.

 

270 ehrenamtliche Wahlhelfer im Einsatz

Die Wählerinnen und Wähler können am Wahlsonntag von 08:00 bis 18:00 Uhr in den 39 Wahllokalen in Lahr ihre Stimmen persönlich abgeben. 22 Wahllokale befinden sich in der Kernstadt und 17 verteilt in den sieben Stadtteilen. Die Briefwahlunterlagen werden am Sonntag von sechs weiteren Briefwahlvorständen bearbeitet. In jedem Wahlbezirk sind sechs Wahlhelfer in zwei Schichten eingeteilt. Somit sind 270 ehrenamtliche Wahlhelfer am Sonntag in den Wahllokalen in Lahr tätig. Weitere rund 30 Personen sind am Wahltag und am Wahlabend im Wahlbüro im Rathaus im Einsatz.

Auf allen Stimmzetteln ist als ertastbare Kennung die obere rechte Ecke abgetrennt. Dies dient dazu, dass sehbehinderte und blinde Menschen ihre Wahlschablonen anlegen können.

 

Wähler/-innen haben zwei Stimmen

Bei Bundestagswahlen können die Wählerinnen und Wähler zwei Kreuze auf dem Stimmzettel machen. Mit der "Erststimme" wählt man einen Kandidaten oder eine Kandidatin aus seinem Wahlkreis. Von diesen Wahlkreisen gibt es in Deutschland insgesamt 299. Lahr gehört zum Wahlkreis 283 „Emmendingen-Lahr“. Wer die meisten Erststimmen in seinem Wahlkreis bekommt, erhält ein Direktmandat und kommt als Abgeordneter in den Bundestag. So ziehen über die Erststimmen insgesamt 299 Abgeordnete in den Bundestag ein. Durch das Prinzip der Erststimme wird sichergestellt, dass jede Region im Bundestag vertreten ist.

Mit der Zweitstimme entscheiden sich die Wähler/-innen nicht für eine Person, sondern für die Landesliste einer Partei. Auf dieser Liste stehen die Kandidaten und Kandidatinnen, die eine Partei für das Bundesland nach Berlin schicken möchte. Die Zweitstimme entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag – also darüber, wie viele der insgesamt 598 Sitze im Bundestag den Parteien anteilig zustehen.

Bei der Sitzverteilung im Bundestag gilt dann folgendes: Zuerst werden die Plätze an die Direktkandidaten einer Partei vergeben. Dann folgen die Kandidaten von den Landeslisten. Erhält eine Partei mehr Sitze durch die Erststimme, als ihr durch die Anteile nach der Zweitstimme zustehen würde, so erhöht sich die Sitzzahl um diese sogenannten Überhangmandate.