Stadt Lahr, Menschen, Kulturen, Generationen

Angebote + Projekte

Neben den vielfältigen regelmäßigen Angeboten werden im Begegnungshaus auch unterschiedliche Projekte koordiniert.

Das Angebotsspektrum reicht von Angeboten in den Bereichen bürgerschaftliches Engagement, Alter und Pflege, Integration und Bildung sowie haushaltsnahe Dienstleistungen über Aktivitäten in den Bereichen (Inter-)kulturelles, Familie, Gesundheit, Selbsthilfe und Kreatives bis hin zu Ausstellungen und Festen.

Angebote

Kostenloser Deutschkurs auf einfachem Niveau für Menschen mit Migrationsgeschichte. 

Kostenloser Deutschkurs für Personen, die noch kein oder nur wenig Deutsch sprechen, aber bereits die lateinische Schrift beherrschen und eine gute schulische Vorbildung oder Erfahrung mit dem Erlernen einer Fremdsprache mitbringen. 

Deutsch-arabisches Kinderprogramm für arabischsprachige Kinder ab zehn Jahren. Eine Kooperation mit dem Verein Lahrer Kulturen e.V.
Kosten: 10,00 Euro pro Monat.

Unter dem Motto "Komm tanzend ins Gespräch!" sind alle tanz- und bewegungsinteressierten Menschen eingeladen, für sich selbst und in der Gruppe zu tanzen. Vorkenntnisse sind hierbei nicht erforderlich. Eine Kooperation mit Phoebe Wacker von "Eigentanz" und dem Bürgerzentrum im Bürgerpark.

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sind eingeladen, sich bei Tee, Kaffee und Gebäck kennen zu lernen und auszutauschen. Eine Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau. 

Kreative Menschen treffen sich zum Stricken, Häkeln, Basteln, Nähen, und Neue-Kontakte-Knüpfen.

Einmal im Monat treffen sich Literaturbegeisterte im Begegnungshaus, um das Leben und die Werke zumeist ostdeutscher Literaten kennen zu lernen und zu diskutieren.

Es wird Unterstützung bei allen Tätigkeiten angeboten, die am PC erledigt werden müssen, insbesondere bei der Arbeit mit Office-Programmen (Word, PowerPoint, Excel).

Gemeinsam spielen, singen, malen, neue Kontakte knüpfen, und sich mit anderen Eltern austauschen.

Deutsch sprechen in lockerer Atmosphäre über unterschiedliche Themen.

Kurdischsprachige Menschen erhalten Rat und Unterstützung, um sich im weitverzweigten sozialen Netz zurechtzufinden. Gemeinsam wird überlegt, wo Lösungsansätze zu finden sind und welche Ansprechpersonen oder Fachdienste im Einzelfall konkrete Hilfe leisten können.

Arabischsprachige Menschen erhalten Rat und Unterstützung, um sich im weitverzweigten sozialen Netz zurechtzufinden. Gemeinsam wird überlegt, wo Lösungsansätze zu finden sind und welche Ansprechpersonen oder Fachdienste im Einzelfall konkrete Hilfe leisten können.

Gespräch und Erfahrungsaustausch unter Betroffenen. Eine Kooperation mit der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Ortenau.

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund sind eingeladen, sich in gemütlicher Atmosphäre kennen zu lernen und auszutauschen. Eine Kooperation mit dem Sozialdienst des Landratsamts.

Projekte

Nancy Akpoyibo, Elisabeth Velte, Ibrahim Jalali und Mathias Bandle im Gespräch mit Projekt-Koordinatorin Nadezhda Derevanko.
Nancy Akpoyibo, Elisabeth Velte, Ibrahim Jalali und Mathias Bandle im Gespräch mit Projekt-Koordinatorin Nadezhda Derevanko.

Ein Neubeginn in einer zunächst noch fremden Stadt ist nicht immer einfach, insbesondere wenn einem das Land, die Umgebung und die Sprache nicht vertraut sind. Im Projekt Lahrer Integrationstandem werden Einzelkontakte zwischen Migrant*innen und Ehrenamtlichen vermittelt. Hierbei steht die Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache im Vordergrund und kann um Unterstützung in Alltagsfragen ergänzt werden.

Das Logo der FamTische zeigt einen großen geleb Kreis und im oberen teil um ihn herum kleinere bunte Kreise in hellgelb, grün, hellblau, dunkelbau, pink und rot. Im mittleren und unteren Teil des Logos steht der blaue Schriftzug FamTische, Familien im Gespräch
Logo FamTische

Das Elternbildungsprojekt „FamTische – Familien im Gespräch“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Lahr und der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Ortenaukreises in Lahr. Es bringt Erziehende zusammen, um sich in ungezwungener Runde über Fragen der Gesundheit, der Erziehung und des Rollenverständnisses auszutauschen. Speziell geschulte Moderator*innen regen einleitend ein ausgewähltes Thema an und führen durch die Gesprächsrunde. Dieser Erfahrungs- und Meinungsaustausch hilft dabei, Alltagssituationen in der Familie besser zu verstehen und zu bewältigen. 

Aktuell sind Frauen aus sechs verschiedenen Ländern als Moderatorinnen tätig. So erreicht das Projekt viele unterschiedliche Familien.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer

Das Bild zeigt ein Gruppenfoto der Mitglieder des Dolmetscherpools des Mehrgenerationenhauses.
Der Dolmetscherpool hilft bei Übersetzungen

Der ehrenamtliche Dolmetscherpool wurde eingerichtet, um Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und Sprachbarrieren in öffentlichen Einrichtungen (z. B. Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, Behörden, Arztpraxen, etc.) zu überwinden. Für Menschen, die nicht oder nur wenig Deutsch sprechen, ist der Dolmetscherpool eine Hilfe, um Gespräche mit dem Fachpersonal in Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, Behörden, Arztpraxen, Krankenhäusern, etc. zu führen. Dem Fachpersonal in diesen Einrichtungen bietet der Dolmetscherpool Unterstützung, um die Beratungsqualität zu steigern. 

Aktuell stehen folgende Sprachen zur Verfügung: Albanisch, Arabisch, Aramäisch, Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Moldawisch, Paschtu, Persisch (Dari / Farsi), Polnisch, Punjabi, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Urdu.

Träger des bundesweiten Gesundheitsprojekts „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ ist das Ethno-Medizinische Zentrum e.V., das sich für die gesundheitliche Chancengleichheit von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzt. Im Rahmen dieses Projekts werden engagierte und bereits gut integrierte Migrantinnen und Migranten zu interkulturellen Gesundheitsmediator*innen ausgebildet, deren Aufgabe es ist, muttersprachlich und kultursensibel Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen zu vermitteln. Die kurdisch-stämmige Lahrerin Sonya Shamsani hat diese Ausbildung absolviert und bietet kostenlose Informationsveranstaltungen in kurdischer Sprache an.