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Schlummernde Pfade, breite Wege

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Breiter Feldweg inmitten von Wiesen

Die Wandertour führt, sobald wir auf schmalem Pfad einmal die Höhe erreicht haben, auf breitem Waldweg von Hütte zu Hütte. Alle Hütten bieten Rast für das eigene Vesper. Oder wollen Sie ein kleines Feuer in einer der Feuerstellen machen, um Ihre Wurst zu braten? Kein Problem, aber die Wahl fällt schwer: Bernhardhütte, Rauhörnlehütte, Julius-Kaufmann-Hütte oder gar weiter bis zur Guttahütte, die sonntags bewirtet ist?
Kurzbeschreibung: Tagestour mit etwa 12 km Länge, Höhenunterschied 420 Meter, reine Wanderzeit 4 Stunden
Die Tour startet auf dem Parkplatz oberhalb des Lahrer Klinikums. Dazu müssen wir die Altvaterstraße ganz hoch fahren oder gehen. Wo die Straße auf den Waldrand stößt, beginnt die Tour: Immer der blauen Raute lang Richtung Tafeltann und Kaufmannhütte. Nach einigen Höhenmetern kommen wir zum Pipelistein, einem mächtigen, zerfurchten Sandsteinblock, den man aber leicht übersieht, weil er rechts unterhalb des Weges ein paar Meter abseits liegt und es am Weg kein Hinweiszeichen gibt. Hat man die Höhe erreicht, führt der Pfad länger geradeaus, nur selten gibt es ein Zeichen. Dann stoßen wir auf einen Waldweg, immer dem Zeichen lang zum Soldatengrab. Am Gedenkstein steht, dass an dieser Stelle am 17. April 1945 drei Männer aus Rheinfelden den Heldentod starben. Historiker bezweifeln diesen Eintrag, denn es gibt keinen Nachweis, dass die Männer hingerichtet worden sind. Weiter geht’s zum Vesperplatz Tafeltanne und auf breitem Waldweg zur Bernhardhütte.
Der Bernhardhütte folgt die schöne Rauhörnlehütte und dann die Julius-Kaufmann-Hütte mit weitem Blick. Alle Hütten bieten Unterstand, Vesperbänke und Grillstelle. Wer mag, kann über den Pionierstein noch weiter gehen zur Guttahütte (Rebmessersteinhütte), die sonntags vom Schwarzwaldverein bewirtet ist. Von der Julius-Kaufmann-Hütte machen wir uns auf den Rückweg nach Reichenbach, jetzt der gelben Raute nach über das Langeck und den Mühlsteinplatz. Von Reichenbach mit dem Bus zurück nach Lahr. Wer noch Puste hat, kann natürlich auch wandern.
 

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