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Umfahrung Kuhbach/Reichenbach
Die seit Jahrzehnten geforderte Umfahrung von Reichenbach, Kuhbach und der östlichen Kernstadt (2. Schuttertalstraße) ist trotz intensiver planerischer und finanzieller Vorleistungen der Stadt im neuen Bundesverkehrswegeplan nicht mehr als "vordringlicher", sondern nur noch als "weiterer Bedarf" eingestuft worden.
Damit ist mit einem Bau der Straße auf längere Sicht nicht zu rechnen. Die Stadt strebt deshalb an, gemeinsam mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, die sich teilweise in der Bürgerinitiative B 415 zusammen geschlossen haben, im Rahmen der Möglichkeiten in den Ortsdurchfahrten Verbesserungen für die betroffenen Anwohner zu erreichen.
Bisherige Erfolge waren:
- Verbesserungen am Fahrbahnbelag zur Geräuschminderung
- Baumpflanzungen entlang der B415 in der Ortsdurchfahrt Lahr-Reichenbach
- Geschwindigkeitskontrollen auf der B415
- Querungshilfen für Fußgänger
- Tempo 40
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Präsentation des neuen Tempo 40 Schilds
Tempo 40 in Kuhbach und Reichenbach
Seit dem 16. Mai 2008 gilt in den Ortsdurchfahrten von Kuhbach und Reichenbach auf der B 415 eine neue Höchstgeschwindigkeit. Schneller als vierzig Kilometer pro Stunde darf dort keiner mehr unterwegs sein. „Es war einfach zu gefährlich, vor allen vor allem für die Kinder“, so die Erste Bürgermeisterin Brigitte Kaufmann, „Tempo dreißig nur für Lkw hätte aber zu riskanten Überholmanövern geführt“, erklärt sie die neue Regelung. Nach Beratungen in den Ortschaftsräten und im Verkehrsausschuss Anfang des Jahres hat die Stadt Lahr die verkehrsrechtliche Anordnung zur Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit getroffen.
Mit der Geschwindigkeitsbeschränkung, die im wesentlichen auf die stark gestiegene Belastung der Straße durch den Schwerverkehr zurück geht, soll die Verkehrssicherheit erhöht und ein erster Schritt zur Verbesserung der Gesamtsituation an der Bundesstraße umgesetzt werden. "Das ändert natürlich nichts am Verkehrsaufkommen", sagt Peter Reimann, Leiter der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Lahr, "Aber es ist schon ein erheblicher Sicherheitsaspekt."
Zehn Schilder in Reichenbach und neun in Kuhbach sprechen eine deutliche Sprache. „Der Verkehr ist schon deutlich langsamer“, war beim Vor-Ort-Termin mit Medienvertretern das allgemeine Empfinden. In einem zweiten Schritt sollen umgestaltete Gehwege für noch mehr Sicherheit sorgen. Noch laufen die Untersuchungen und Beratungen für eine optimale Lösung, doch Michael Kleinthomä von der Abteilung Tiefbau der Stadt Lahr stellt erste Planvarianten bereits für den Herbst in Aussicht.




