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Soziale Aspekte
Der mit der Konversion verbundene Einwohnerzuwachs, v.a. Spätaussiedlerfamilien aus der ehemaligen Sowjetunion, erfordert(e) erhebliche städtische Investitionen in Schulen, Kindergärten, Horteinrichtungen. Für diesen Bereich wurden ca. 13,3 Mio. Euro ausgegeben. Weiter wurde gezielte Integrationsarbeit durch Betreuung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geleistet.
Wichtigste Projekte hierbei waren:
- Neubau des viergruppigen Kindergartens im Wohngebiet Kanadaring
- Neubau des zweigruppigen Kindergartens in Lahr-Kippenheimweiler
- Schaffung von Horten an der Eichrodt- und der Luisenschule
- Erwerb des ehemaligen kanadischen Kindergartens St. Patrick
- Erweiterung der Theodor-Heuss-Schule
- Neubau der Geroldseckerschule
- Erweiterung der Schutterlindenbergschule und der Schule Lahr-Langenwinkel
- Umbau der Friedrich-Hauptschule in eine offene Ganztagesschule
- Errichtung eines Bürgerzentrums im Wohngebiet Kanadaring und in Lahr-Kippenheimweiler
- Einführung von Jugendsozialarbeit an der Friedrich-Hauptschule, der Theodor-Heuss-Hauptschule, der Hauptschule Lahr-Sulz und der Gutenbergschule
- Umbau des ehemaligen Schlachthofs zur Begegnungsstätte "Jugend- und Kultur"
Auch im Bereich Wohnen wirkt(e) sich die Konversion sehr stark aus. Die rund 1.000 bundeseigenen Wohnungen wurden von fünf verschiedenen Wohnungsbauunternehmen erworben, davon 600 von der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Die Wohnungen wurden größtenteils renoviert und preiswert vermietet. Der erhöhten Nachfrage nach Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern auf relativ kostengünstigen Grundstücken begegnet die Stadt in den letzten Jahren durch eine verstärkte Aufstellung entsprechender Bebauungspläne.




