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Geschichte der Stadt
Im Jahre 1789 siedelten sich Loyalisten (königstreue amerikanische Siedler) hier an. Der bedeutendste unter ihnen war Captain John Walden Meyers. Der fleißige und einfallsreiche Mann baute einen Damm am Moira River und errichtete eine Sägemühle, eine Getreidemühle und eine Brennerei. Er betrieb eine Handelsstation und einen Ziegelofen. Die Gemeinde wurde bald unter dem Namen Meyers’ Creek bekannt. Belleville entwickelte sich zu einer geschäftigen Stadt der Holzindustrie und erwarb sich schon bald den Ruf der wohlhabendsten Stadt der britischen Kolonie Oberkanada.
Ein Besuch im Jahre 1816 von Sir Francis Gore, Vizegouverneur von Oberkanada, und seiner Frau, Lady Arabella (Bella) war Anlass, der Siedlung den neuen Namen Belleville zu verleihen.
Während der Holzhandel gegen Ende des 19. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, breiteten sich Industriebetriebe aus, darunter Eisengießereien, Möbelhersteller sowie Fabriken, die Waggons, Wagen, Kerzen und Seife herstellten.
Von der Vergangenheit der Pioniere bis zur dynamischen Gemeinde von heute erfreut sich Belleville weiterhin einer vielfältigen Industriestruktur, neben engen Beziehungen zur Landwirtschaft und seiner Uferlandschaft.




