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Brückenschlag fordert Ingenieurskunst heraus
Der Wettbewerb für die Fuß- und Radwegbrücke zwischen Bürgerpark Mauerfeld und Landschaftspark Stegmatten startet.
Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller hebt die Bedeutung des künftigen Brückenschlags hervor: „Diese Brücke wird im Jahr 2018 die beiden neuen Parkanlagen zu einer Landesgartenschau vereinen. Ab 2019 wird sie darüber hinaus das überregionale Radwegenetz auf bequeme und gefahrlose Weise verbinden. Und sie soll ein markantes Wahrzeichen der Landesgartenschau und für die westliche Stadteinfahrt nach Lahr werden.“
Damit es so kommt, hat die Stadt Lahr zusammen mit dem Land Baden-Württemberg einen Planungswettbewerb ausgelobt. Im Rahmen des nichtoffenen Verfahrens wurden fünf Teams, die aus jeweils einem Bauingenieur- und einem Architekturbüro bestehen, gesetzt, fünf weitere kamen über ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren hinzu. Die Teilnehmer (Bauingenieur / Architekt) sind:
- Leonhardt, Andrä und Partner, Stuttgart / Dissing + Weitling, Kopenhagen
- Schleich, Bergermann und Partner / Wittfoht, Stuttgart
- Ingenieurgruppe Bauen / Grube, Jakel, Löffler, Karlsruhe
- Weischede, Herrmann und Partner / Bez + Kock, Stuttgart
- Dr. Kreuz + Partner, Nürnberg / netzwerkarchitekten, Darmstadt
sowie
- Meyer + Schubart, Wunstdorf / Kolb Ripke, Berlin
- EiSat GmbH / Henchion Reuter, Berlin
- Arup GmbH, Düsseldorf / Agirbas Winstroer, Neuss
- IDOM + ARENAS, Barcelona / ACXT, Bilbao
- Mayr, Ludescher und Partner / Auer, Weber und Assoziierte, Stuttgart
Am 13. Februar werden die Auslobungsunterlagen ausgegeben. Die 10 Teams sind nun gefordert, die funktionalen und technischen Anforderungen gestalterisch überzeugend zu erfüllen. Am 14. Juni 2012 wird dann eine 15-köpfige Jury – bestehend aus Bauingenieuren, Architekten, Stadtplanern, dem Oberbürgermeister, einem Vertreter des Landes Baden-Württemberg und Stadträten – die besten Entwürfe mit Preisen auszeichnen.
„Aufgrund der hohen Anforderungen, die wir an die Qualität der Teilnehmerteams gestellt haben, werden wir für die anspruchsvolle Aufgabe hervorragende Lösungen erhalten. Die Jury wird die Qual der Wahl haben“, erwartet Baubürgermeister Langensteiner-Schönborn.
Weitere wesentliche Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten werden die Einhaltung der Realisierungskosten – die Obergrenze wurde mit 3 Mio. Euro netto vorgegeben – sowie das Einfügen in das landschaftsarchitektonische Parkkonzept des Kölner Büros club L 94 – Gewinner des landschaftsplanerischen Wettbewerbs – sein.
Nähere Informationen zum Wettbewerb enthält die nachfolgende PDF-Datei.




