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Projekt "Güterverkehrsterminal Lahr – GVT"

Das Bild zeigt des Logo des Projekts
Das Logo des Projekts "Code 24"
Die Lage der Stadt Lahr an einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Europas, die Verfügbarkeit von großen zusammenhängenden Entwicklungsflächen für Gewerbe und Industrie sowie die enge Vernetzung aller Verkehrsträger vor Ort oder in unmittelbarer Nähe eröffnen dem Wirtschaftsstandort Lahr große Zukunftspotenziale.

Durch die Teilnahme am Projekt "Code 24", das im Rahmen des EU-Interreg IV NWE-Förderprogramms durchgeführt wurde, hat die Stadt Lahr wertvolle Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene knüpfen sowie eine Machbarkeitsstudie zur Untersuchung des Potentials für ein geplantes multimodales Güterverkehrsterminal für kombinierte Verkehre im Logistik-Leistungszentrum Lahr in Auftrag geben können.

Das GVT ...

... ist machbar, sowohl wirtschaftlich als auch technisch

... kann optimal angebunden werden; große Vorteile bieten die Lage direkt an der Autobahn und der neuen Bahnstrecke sowie die Lagegunst in der Ortenau

... sollte aufgrund des großen Aufkommenspotentials folgende Funktionen anbieten:

  • Unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV)
  • "Rollende Landstraße" (RoLa)

... kann durch Einsparungen von bis zu 200 Millionen LKW-Kilomter und 150 000 Tonnen CO pro Jahr einen erheblichen Beitrag zur Klimaschonung leisten

... kann eine zusätzliche Wertschöpfung von 45 Millionen Euro pro Jahr generieren

... die Transporteffizienz der Betriebe und die Attraktivität der Industrie- und Gewerbeflächen im Logistik-Leistungszentrum Lahr und dem gesamten Ortenaukreis erhöhen

Das Bild zeigt das Logo des EU-Förderprogramms
Das Logo des EU-Förderprogramms "Interreg"

Diese Ergebnisse haben die Stadt darin bestätigt, das Projekt weiter voranzutreiben und geeignete Maßnahmen hierfür zu ergreifen. Aufgrund der großen Bedeutung des Projekts, nicht nur für den Standort Lahr, sondern auch für den gesamten Rhein-Alpen Korridor, gibt es selbst auf europäischer Ebene bereits ein breites Unterstützernetzwerk.

Das Bild zeigt des Logo des Verbunds Rhein-Alpen Korridor. Links ist in hellblau der Rhein angedeutet. Rechts steht in schwarz Interregional Alliance for the und darunter fettgedruckt in blau Rhine-Alpine Corridor und darunter ins schwarz EGTC.
Das Logo des Verbunds Rhein-Alpen Korridor

Um die Entwicklung des Lahrer Projekts, aber auch die des gesamten Rhein-Alpen Korridors gemeinsam mit weiteren Akteuren entlang des Korridors voranzutreiben, engagiert sich die Stadt Lahr seit 2015 als Gründungsmitglied beim Europäischen Verbund für Territoriale Zusammenarbeit "Rhein-Alpen Korridor".

Das Bild zeigt das Logo des EU-Förderprogramms
Das Logo des EU-Förderprogramms "Connecting Europe Facility"

Darüber hinaus hat die Stadt Lahr, gemeinsam mit vier weiteren Partnern aus Deutschland, Italien und den Niederlanden, erfolgreich die Aufnahme des Projekts "European Rail Freight Line System" in das EU-Förderprogramm "Connecting Europe Facility" beantragt. Ziel dieses Projekts, das im Jahr 2015 begonnen und dessen Ergebnisse Ende 2018 vorliegen sollen, ist es, die Zugänglichkeit zum Schienenverkehr und die Effizienz des Güterverkehrs zu erhöhen. Dies soll durch sogenannte Smart-Hubs ermöglicht werden, eins davon ist das geplante Güterverkehrsterminal im Logistik-Leistungszentrum in Lahr.